11. September 2009

Noch eine Kochstory

Mittlerweile wurde für Swamiji das Essen seperat gekocht, aber nach wie vor wurde vom allgemeinen Essen zusätzlich erst ein Teller für Swamiji zubereitet und an seinen Essensplatz gebracht. Eines mittags fragte mich ein junges Mädchen, ob sie Swami den Teller mit dem Essen bringen darf. Sie hielt den Teller für ihn hin und ich tat von jedem Gericht etwas darauf. Als ich eine rötlichbraune Soße über die Spagetti goß, sagte sie: "Igitt, was ist das denn für eine Farbe?". Sofort nahm ich ihr ärgerlich den Teller weg und ließ sie wissen, das wir diesen Teller Swamiji nicht mehr bringen können, denn er muss dann das igitt mit essen. Sie war ziemlich betroffen und ich, während wir einen neuen Teller vorbereiteten, ein bischen ungeduldig und ärgerlich. Was geschah: sie ging ins Haus und brachte Swamiji den Teller. Swamiji , so erzählte sie mir, starrte auf den Teller und sagte: "Das esse ich nicht, bringe es wieder zurück. " Fast weinerlich kam sie zurück und meinte: "das hat er nicht gewollt, bestimmt wegen mir!" "Nein", sagte ich, "nicht wegen dir, wegen mir. Wir haben ja den Teller neu hergerichtet. Es war meine Ungeduld und mein Ärger, was ich ihm auf den Teller getan habe." C.G. Deutschland