Samstag, 25. Mai 2013

Eure Gebete helfen! Swamijis Botschaft zu Bhu Devi

Wir haben soeben die erste Puja der diesjährigen Bhu Devi Yagna beendet und wie immer war es wunderschön, wieder in unserem Zelt zu feiern. Im Moment ist es in Springen sehr kalt und Guruji hat zuallererst darüber gescherzt, dass es in Springen sogar noch kälter ist, als in Steffenshof, dem Ort des ersten kleinen Ashrams.


Dann sagte er uns, dass die nächsten 10 Tage von gestern an, dem Erscheinungstag Narasimhas (Narasimha Chaturty), eine sehr günstige Zeit sein werden.
Swami hat auch darüber gesprochen, dass es sehr wichtig ist, für eine Minute pro Tag still zu sein. Stille für den Weltfrieden. Er sagte uns, dass in der jetzigen Zeit der Verstand der Menschen sich verändere und dass, wenn der Verstand der Menschen nicht in Gott zentriert und kontrolliert ist, die negativen Eigenschaften die Führung übernehmen werden. Doch Mutter Erde braucht unsere Gebete und positiven Gedanken. Er sprach diese folgenden Worte mit so viel Liebe und Zärtlichkeit für Mutter Erde, dass es spürbar war, dass er Ihr wahres Leiden aus einer anderen Perspektive wirklich kennt: "Wenn Ihr eine Mutter leiden seht, was tut Ihr dann? Ihr helft. Wenn man irgendjemanden leiden sieht, versucht man zu helfen. Man hilft, entweder durch das Gebet oder durch positive Gedanken."


Swamiji bittet jeden, sich diese eine Minute der Stille jeden Tag zu nehmen, sich auf Mutter Erde zu konzentrieren und Ihr Positives zu schicken. Er versicherte, dass, wenn man alles mit der rechten Absicht macht und man es dem Herrn hingibt, alles reibungslos laufen werde. Und wenn wir mit der rechten Intention beten, wird Gott unsere Gebete denjenigen zugute kommen lassen, die wirklich in Not sind. Kein Gebet wird ignoriert, Euer Gebet hilft, doch alles hat seine Zeit und wir müssen ein wenig Geduld für die richtige Zeit haben. 
Guruji bittet uns alle: "Also, eine Minute pro Tag, zum Beispiel um 21.00 Uhr, wenn Eure Arbeit getan ist, könnt Ihr in Stille sitzen. Macht es nicht länger als eine Minute, bloß eine Minute, sie ist sehr kostbar. Eigentlich sind alle Minuten kostbar, doch was diese Minute im Besonderen kostbar macht, ist Eure Absicht der Liebe und Dankbarkeit. Sendet sie Mutter Erde, der Welt, dem Universum. So, probiert es." 

Mittwoch, 22. Mai 2013

Pilgerreise der Residents nach Paris

Kurz nach der Eröffnungfeier des Zentrums haben wir unsere alljährliche Pilgerreise gemeinsam mit Swami Vishwananda angetreten. Dieses Mal ging es nach Paris.


Schon seit letztem Jahr haben wir alle gespart und so konnten wir einschließlich Swamiji in einem günstigen Hostel (www.fiap.asso.fr - sehr zu empfehlen) in Paris übernachten. 


Früh morgens ging es mit dem Bus in Springen los und nach 8 Stunden war von weitem endlich der Eiffelturm zu sehen.



Das Programm war vollgepackt und sehr interressant (siehe oben).  Die größte Herausforderung jedoch war es, mit 50 Leuten in die selbe Metro zu kommen und dann, auf verschiedene Wagen verteilt, auch an der gleichen Haltestelle wieder auszusteigen! Wir hatten viel Spaß und natürlich ging alles gut - wir haben niemanden verloren. 


Swamiji kennt Paris wie seine Westentasche und hat uns wunderbar geführt und gegebenenfalls auch auf ein paar Nachzügler gewartet.



Zwischendurch, auf dem Weg von einer Kirche zur nächsten, wurde auf einem Markt noch schnell ein Teppich für unsere Kirche gekauft.


In Longpont, etwas ausserhalb von Paris erzählte uns der dortige Priester die ergreifende Geschichte der Marienstatue "Notre Dame de Bonne Garde", die diesem Kirchenbau zugrunde liegt. 


Nach vier wunderbaren erfüllten Tagen kamen wir spät abends ziemlich müde wieder in Springen an.  Hier hatten liebe Devotees die Stellung gehalten: Puja gemacht, Pfaue gefüttert, im Garten gearbeitet, die Tempelkissen gewaschen und neu gefüllt und vieles, vieles mehr! ... und es gab ein wunderbares Willkommen Dinner zum Empfang!
Nochmal einen Riesen-Dank an alle Ashram-Hüter!

Unsere geliebte Mutter Erde, Bhumi Devi


In zwei Tagen feiern wir wieder die Göttliche Mutter in Ihrer Form als Mutter Erde, Bhumi Devi. Guruji hat viel über Ihre Wichtigkeit und Ihre Schönheit gesprochen. Er hat auch gesagt, dass wir Ihr positive Gedanken senden können und die Mantras jederzeit zu Hause singen können und somit unserer geliebten Mutter Erde mit unserer Liebe und unserem Positiv-Sein helfen.

Hier ist eine Zusammenfassung einiger Reden von Swami zu verschiedenen Bhu Devi Yagnas: 

Die Bhu Devi Yagna ist im Grunde eine Vaishnava-Tradition, um die Mutter Erde zu feiern und zu Ihr zu beten. Bhu Devi ist Mutter Erde. Die Yagna, die wir durchführen werden, soll unsere Dankbarkeit und unsere Wertschätzung Ihr gegenüber zum Ausdruck bringen und auch unser Verständnis dafür, dass Sie eine Menge ertragen muss, nicht nur jetzt, sondern im Grunde schon seit Jahrhunderten. Sie hat sehr viel auf sich genommen, doch die Menschen sehen nicht, dass diese Mutter leidet. Es ist so einfach zu vergessen, wie wichtig die Mutter Erde ist. Wir sind hier, wir wurden geboren und dennoch schenken wir Ihr so wenig Aufmerksamkeit. Mutter Erde gibt. Sie gibt, gibt, gibt und erwartet nicht einmal etwas noch nimmt Sie etwas. Sie ist eine Manifestation der Barmherzigen, der immer Gebenden. Sie ist auch eine Manifestation der Hingabe. Man kann zu Gott beten, aber schau, wenn Du Deine Wertschätzung zeigst, wenn Du Deine Dankbarkeit zeigst, dann musst Du sie gegenüber der Person, gegenüber der Gottheit zeigen.
Es gibt einen Tempel in Hampi, Südindien, wo Sie als die Universelle Mutter verehrt wird. Sie wird dort als Mutter von Brahma, Vishnu und sogar Shiva verehrt. Da Sie sich nur hier auf dieser physischen Ebene manifestiert – sogar alle Avatare manifestieren sich hier – muss Sie also ganz besonders sein. Gott manifestiert sich hier auf der Erde, weil Sie für Ihn etwas ganz Besonderes ist. Sie wird als Frau von Maha Vishnu angesehen. Sie wird als der andere Teil von Lakshmi betrachtet. Wann immer Maha Lakshmi den Aspekt von zum Beispiel Sita oder Radha oder Andal oder einer anderen Manifestation von Maha Lakshmi annimmt, dann ist es Bhu Devi, die sich manifestiert. In der Srimad Bhagavatam sagte Maha Vishnu zu Bhu Devi (Nachdem Er Sie vor dem Ertrinken im großen Ur-Ozean gerettet hat): „Du wirst für immer auf meiner Brust sein. Von nun an werden die Menschen dich als meine Frau verehren. Und wann immer du in Not bist, werde ich mich auf dir manifestieren, um die Welt zu retten.“


Alles ist aus fünf Elementen gemacht. Das gesamte Universum ist an diese fünf Elemente gebunden, doch nicht überall im ganzen Universum sind diese fünf Elemente aktiv. Der einzige Ort, an dem die fünf Elemente aktiv sind, ist Bhu Devi. Aus diesem Grund ist die Erde unter all den Planeten der schönste. Wir haben großes Glück. Deshalb manifestiert sich das Göttliche stets auf Mutter Erde.  
Die Gebetszeremonie, die wir jetzt durchführen werden, wird Sudakshari Matri Puja genannt. Es wird sechzehn Anrufungen aller Formen der Göttlichen Mutter geben, genau genommen siebzehn mit Bhu Devi. Die sechzehn Aspekte, Formen und Shaktis der Göttlichen Mutter sind eigentlich die sechzehn Facetten des Mondes – Nitya Kala genannt – und auch die sechzehn Eigenschaften von Maha Vishnu. All die Gebete, die Ihr chanten werdet, all die Mantras, die Ihr chanten werdet, sie alle werden auf die Mutter-Erde-Kalash übertragen, und dies wird natürlich auf die ganze Welt übertragen.

Wir werden das Mantra

Om Shreem Hreem Kreem Shreem Sri Devi Bumavatiye Namaha“ 

chanten. Dieses Mantra ist für Bhu Devi, Mutter Erde. Man sagt, wer dieses Mantra täglich 36 Mal singe, werde vor allem von aller Negativität in sich befreit und außerdem wird er Frieden in sich selbst und in seinem Umfeld erlangen.
Om ist der König aller Mantras und eigentlich auch die Wurzel des Lakshmi Mantras. Das Om Mantra ist ein Urklang in sich selbst. Was geschieht, wenn man Om singt? Man löst den Stolz auf. Das Wort Shreem, dieses Bij-Mantra, ist so kraftvoll in sich selbst, dass es alle Negativität vernichtet und Frieden bringt. Hrim ist auch ein Bij-Mantra, das Frieden gibt, aber Krim ist Kali. Aim ist Saraswati. Das Bij-Mantra Shreem oder Shrim bezeichnet Maha Lakshmi, die Segen Spendende und die Sarva Shakti, die alles durchdringende Shakti. Maha Lakshmi schafft auch das Gleichgewicht: das Gleichgewicht zwischen den Elementen, das Gleichgewicht in Dir selbst, indem Sie Dich reinigt, indem Sie alle Negativität aus Dir heraus reinigt, indem Sie Deinen Körper, Geist und Seele vereint, sodass Du auf Deinem spirituellen Weg voranschreiten kannst.

Dann haben wir „Shree Devi Bhumavatiye Namaha". Das ist die präsidierende Deitie, Bhu Devi, Mutter Erde selbst. Wenn wir das Mantra singen rufen wir die Deitie an. Als Schwingung ist die Deitie gegenwärtig. Gottheiten sind Schwingungen. In dem Moment, in dem wir Sie anrufen, nach Ihnen rufen, nehmen Sie Ihren Platz ein und sind gegenwärtig, hier bei uns. Danach werden Sie im Innern eines jeden einzelnen von uns vorhanden sein, denn in Wirklichkeit rufen wir Sie aus unserer inneren Tiefe an.

Samstag, 18. Mai 2013

Ausschnitt aus Gurujis Satsang, 17. Mai 2013, Teil 1

Gestern abend hat Swami Vishwananda einen weiteren wunderbaren Satsang gegeben und viele Fragen in überrachender Tiefe beantwortet. Die Atmosphäre war sehr freudig und wir hatten viel zu lachen. Hier ist der erste Teil ausgewählter Fragen für Euch. Viel Freude daran! 


Gelassenheit ist eine der 26 Eigenschaften eines Devotees. Ist es für einen durchschnittlichen Menschen möglich, diese Eigenschaft zu erlangen und wie?
Ja, es ist möglich. Denn die wahre Natur dessen, was Ihr seid - der Seele - ist durch nichts begrenzt – nicht durch Gutes, nicht durch Schlechtes. Die Seele ist ewiglich frei, es gibt nichts was sie begrenzt. Die Seele betrachtet die Dinge immer auf gleichmäßige Art und Weise.
Aber die Seele empfängt alle Informationen des universellen Bewusstseins – Gott. Doch wenn der Verstand dieses Wissen empfängt, muss er es auf eine bestimmte Weise interpretieren. So begrenzt und beurteilt der Verstand automatisch alles. Deshalb urteilen wir. Wegen dieser Wertung kann der Verstand das Wissen nicht erfassen.
In der Gita sagt Krishna: „Hey, Uddhava, verschwende deine Zeit nicht mit dem Guten und Schlechten in dieser Welt. Wenn du mich erlangen möchtest musst du über diesen Eigenschaften stehen.” Das bedeutet, dass es möglich ist. In der Bibel heißt es: Wenn Du das Königreich Gottes erreichen willst, musst Du Dich über alle Begrenzungen erheben.
Ja, man kann diese Ebene erreichen, wenn man wirklich will. Das ist der wichtigste Punkt. Gelassenheit zu erlangen ist möglich – aber ob Ihr es wollt, das ist die Frage. Solange Ihr es nicht ernst meint, schafft Ihr es nicht. Die Begrenzung setzt Ihr Euch selbst. Es ist auch für einen normalen Menschen möglich diese Ebene zu erreichen.
Wie stark Ihr Euch darauf konzentriert, wie stark Euer Verlangen danach ist. Die richtige Art des Verlangens – sogar die Sehnsucht nach dem Göttlichen muss in der richtigen Art und Weise da sein. Äußerlich orientierte Menschen verlangen nach materiellen Dinge. Aber hier, um zu begehren ist ein bestimmter Feuereifer notwendig. Wir können sagen, dass wir Gott lieben aber haben wir den Feuereifer, so dass Er sich manifestiert? Wir können Japa machen, aber um diese Liebe zu erlangen muss man es wollen, man muss sich über alle Begrenzungen erheben. Ihr seid auf diesem Weg. Deshalb hat Gott Euch gerufen. Durch viele Leben in denen Ihr daran gearbeitet habt. Es liegt an Euch. Der Lehrer ist hier um Euch daran zu erinnern , dass es an Euch ist, zu folgen.

Sollte man lernen alles mit Freude zu machen oder sollte man nur das tun, was Freude bringt?
Manchmal tut man Dinge, die keine Freude bringen aber man sollte immer versuchen es mit Freude zu tun.

Wie können wir immer in Kontakt sein, damit Er uns leiten kann?
Das Göttliche ist nie weit entfernt von den Menschen. Er ist immer nah bei Euch. Dessen kann man sich durch Mantra Japam bewusst werden. Je mehr man den Göttlichen Namen chantet, desto mehr ist der Verstand in einem verfeinerten Zustand und desto mehr wird man Ihn fühlen und man wird Ihn dann in allen Handlungen, in allem, was man tut, fühlen. Von Zeit zu Zeit muss Er sich zurückziehen, denn die menschliche Natur neigt zur Gier. Wenn das Göttliche alles auf einmal gibt, wie kann man das dann wertschätzen? Aber wenn man ihn suchen muss, wird man die Sehnsucht spüren. Ansonsten wird man undankbar sein. Man muss seinen Verstand durch Japam erinnern. Egal wie es einem geht und wo man ist, Er ist immer einen Schritt voraus. Er läuft Dir zugewandt voraus. Er ist immer vor Dir, Er lenkt Deinen Schritte, ob Du es willst oder nicht.

Wie hilft man anderen durch Gebete?
Bete aber bettle nicht.

Wenn ich mich völlig dem Göttlichen hingebe, gebe ich dann auch meine Persönlichkeit auf?
Warum sollte man sich selbst hingeben aber trotzdem an seiner Persönlichkeit hängen? Dann ist es besser garnichts zu geben. So sind die Menschen: sie geben ein Geschenk und möchten die Hälfte zurück. Wenn Ihr etwas gebt, lasst es los. Aber wenn Ihr an einer Seite festhaltet und Er hält an der anderen Seite fest... Sogar die Persönlichkeit, man muss sie loslassen. Um die Persönlichkeit ins Göttliche zu transzendieren muss man loslassen. Wenn man nicht loslässt, hat man ein weiteres Leben leben um loszulassen und noch eines und noch eines.

Sollte ich dienen auch wenn ich ausgenutzt werde?
Wenn man einen bestimmten Weg beschritten hat, die Verpflichtung zu dienen, dann ist es egal ob man ausgenutzt wird oder nicht. Aber wenn man fühlt, dass, obwohl man mit all seiner Kraft jemandem dient, dies nicht wertgeschätzt und die Bereitschaft nicht da ist, den Dienst zu genießen, dann sollte man sich zurückziehen. Dann sollte man sein Dienen reduzieren, so dass diese Person anfängt, es zu schätzen.

Donnerstag, 9. Mai 2013

"Himmlische" Eröffnungsfeier des Bhakti Marga Zentrums


"Das fünftägige Eröffnungsfest des internationalen Bhakti Marga Yoga- und Seminarzentrums, welches zwischen dem 1. und 5. Mai in Heidenrod-Springen stattfand, war rundum ein Erfolg. Die zahlreich erschienene lokale Bevölkerung von Heidenrod und des Rheingau-Taunus- Kreises, offiziell vertreten von Landrat
Burkhard Albers und dem ersten Beigeordneten der Gemeinde Heidenrod Herbert Olbrich, war angetan von der offenen und herzlichen Atmosphäre des Zentrums. Die anfängliche Skepsis ist verflogen und hat sich gewandelt in spürbare Akzeptanz und Freundschaft...." (Ein Auszug aus der Pressemitteilung)

Der offizielle Eröffnungsakt: Von links nach rechts: Fabian Leuzinger, Peter Maier, Sri Swami Vishwananda, Herbert Olbrich, Burkhard Albers 


Die Ansprache von unserer Geschäftsleitung Paartha und Naamdev und unserer Architektin Reka 


Es waren wirklich rundherum gelungene Tage.

Viele Besucher kamen in den nächsten Tagen und nahmen an den Führungen durch das Zentrum teil. Pramod, Paartha und Reka machten hier einen hervorragenden Job.
Die Küche hat uns ununterbrochen mit wunderbarem Essen versorgt. Swami Vishwananda hatte seine Freude mit all den Gästen und war offen für viele Gespräche hier und da.
Unsere Musiker gaben im Wechsel mit einer Sufi Gruppe und Anubhab ein hervorragendes Konzert das anschliessend in eine richtige "Bollywood-Disco" überging. Bis spät in die Nacht wurde mit viel Spass und Freude getanzt.
(Link zum Zeitungsartikel des Wiesbadener Tagblatts)


Freitag, 26. April 2013

Ein neuer Stern geht auf

Aktuelle Pressemitteilung zur Eröffnung des Bhakti Marga Zentrums am 1. Mai 2013: 

"Ein neuer Stern am Event Himmel des Rheingau‐Taunus geht auf."

Zur Veranstaltungs‐Landkarte des Rheingau‐Taunus gehört neu eine interkulturelle und spirituelle Begegnungsstätte mit internationaler Ausstrahlung: Das Bhakti Marga Yoga‐ und Seminarzentrum in Heidenrod‐Springen lädt vom 1. bis zum 5. Mai zu einer offiziellen Eröffnung mit Landrat Albers und Bürgermeister Schmelzeisen ein. Es werden Führungen, Vorträge, musikalische Darbietungen und vegetarische Mahlzeiten angeboten.

Für die gesamte Pressemitteilung bitte hier klicken (pdf).


Dienstag, 16. April 2013

Hingabe


"Nur wenn Du Dich wirklich und aufrichtig ergibst und Dich Deinem Weg hingibst, Dich dem hingibst, was Du wirklich willst, dann wirst Du Dein Ziel erreichen."
Sri Swami Vishwananda

Sonntag, 14. April 2013

"Hari Nam" in Joburg


Letzten Samstag in Johannisburg hatte Swami Vishwananda die spontane Idee eine Prozession von Tempel zu Tempel zu machen. Man nennt das "Hari Nam" was soviel heisst wie: 'Singen der göttlichen Namen'  (Narayana/Vishnu).


Auf einer Strecke von 6 km hat die Gruppe 5 verschieden Hindutempel besucht. Es hat viel Spass gemacht! Über 100 Devotees waren dabei und auch einige Anlieger und Passanten schlossen sich an. 



Swamiji war mit einem Mikrofon ausgestattet und sie hatten mehrer  Mridangas (Trommeln) dabei und waren nicht zu überhören.  Hari Boooooool! :)


Mittwoch, 10. April 2013

Einige Gedanken über den Guru


Sri Swami Vishwananda ist gerade in Süd Afrika und hat dort unter Anderem einen Darshan und einen Satsang gegeben.

Swami VishwaParathapaAnanda hat uns diese Bilder geschickt und einige Gedanken ...

"JGD!

Wie Ihr alle wisst, ist unser geliebter Guru Sri Swami Vishwananda im Moment in Süd Afrika. 
Ich bin in diesen wenigen Tagen so inspiriert worden. Ich dachte mir, dass ich das mit Euch allen teile: 

Es heißt, dass der Körper eines Sat Gurus das Abbild eines jeden Weges zur Freiheit ist und dass alle Dinge, die mit dem Leben hier verbunden sind, erlangt werden können, indem man zuerst weiß, was gewünscht wird und es dann zu Füßen des Meisters gibt oder indem man sich einfach hingibt. Beides geht. 
Ich habe also darüber nachgedacht in Bezug auf Guruji´s physischen Körper und den dreifachen Weg des Sanathan Dharma – Kama, Aatha und Moksha.

  • Die Füße des Gurus sind Chitamani, das Juwel, das Wünsche gewährt (aktiviert durch aufrichtige Hingabe und Gehorsam).
  • Die Brust des Gurus ist der Sitz allen bekannten und unbekannten Reichtums.
  • Und das Antlitz des Gurus ist die Verfestigung aller Ebenen der Erleuchtung, Verwirklichung und Gottverwirklichung.
Seine gesamte Form ist die Sprache des Mit-Gott-Gehens!
So, dies ist, was ich mit Euch allen teilen wollte. Ich hoffe, es ist von Nutzen. 
JGD "


Montag, 8. April 2013

Koch - Seva - Stipendium


Einmalige Gelegenheit!
Seva-Praktikum als Koch / Köchin für minimum 3 Monate



Wenn du über das Wissen und über die Ausbildung verfügst, die im Folgetext beschrieben werden, hast du die Möglichkeit, eine Vollzeit-Seva im Zentrum von Swami Vishwananda “Shree Peetha Nilaya“ in Deutschland zu absolvieren. 

Dauer: mindestens 3 Monate mit möglicher Verlängerung. 
Die Arbeitszeit beträgt 40 Stunden  pro Woche.
   
Wir bieten: 
  • Kost und Logis im Zentrum. 
  • Leben und Arbeiten im Haus von Sri Swami Vishwananda und der Göttlichen Mutter. 
  • Teilnahme an den täglichen Gebeten und den meisten spirituellen Anlässen. Teilhaben an der spirituellen Gemeinschaft von Bhakti Marga.
Stelle: Koch / Köchin

Stellenbeschreibung:
Vorbereitung von vorgegebenen, vegetarischen Mahlzeiten, in Zusammenarbeit mit der Küchenchefin. Wir kochen täglich für mindestens 60 Personen, bei großen Anlässen für über 500 Gäste. Aufräumen und Putzen sind in dieser Arbeit inbegriffen!  Beachte bitte, dass dieser Job eine gute körperliche Verfassung verlangt, insbesondere die Fähigkeit, lange zu stehen, oft auch mit Überstunden. Es ist ein körperlich anstrengender Job. Die Hauptaufgabe besteht darin, den Gästen zu dienen.  

Anforderungen: 
  • Alle Vereinbarungen verantwortungsvoll und zuverlässlich erfüllen
  • Kenntnise in vegetarischer Küche
  • Interesse und Begeisterung für das Kochen 
  • Freude, Neues zu lernen und auszuprobieren
  • Fähigkeit sich selbst zu organisieren und selbständig zu arbeiten
  • Fähigkeit, Hilfskräfte anzuleiten für die verschiedenen Küchenarbeiten.
  • Fähigkeit, verschiedenste Arbeiten gleichzeitig zu verrichten - multitasking.
  • Sauberkeit ist unerlässlich
  • Gewillt, Richtlinien von oben zu akzeptieren und auszuführen
  • Dienstbereitschaft als innere Haltung
  • Lange Arbeitszeiten
  • Überstunden bei Anlässen gehören zur Norm
  • Körperliche Gesundheit ist nötig
Bewerbungen mit aktuellem Foto, Vornamen, Namen, spirituellem Namen, Geburtsdatum, Adresse, Ausbildung und Arbeitserfahrung nehmen wir gerne entgegen.
Bitte beschreibe genau, welchen von den oben genannten Anforderungen du entsprechen kannst.

Sende deine Bewerbung an: tusti@bhaktimarga.org 

Wir freuen uns auf deine Bewerbung.

Sonntag, 7. April 2013

IT - Seva Stipendium


Besondere Chance
Seva Stipendium für 3 Monate




Du hast die Chance in Sri Swami Vishwanandas Zentrum Shree Peetha Nilaya in Deutschland zu leben und Vollzeit Seva zu machen, wenn du folgende Kenntnisse und Fähigkeiten mitbringst. 

Dauer: minimum 3 Monate
40 Stunden pro Woche

  • Unterkunft im Zentrum und alle Mahlzeiten frei
  • Leben und Arbeiten am Wohnort von Sri Swami Vishwananda und der Göttlichen Mutter. 
  • Teilnahme an den täglichen Gebeten und den spirituellen Events. 

Du bist ein Teil einer spirituellen Gemeinschaft in der Kultur von Bhakti Marga.

Basis-Administrationskenntnisse in mindestens einem der folgenden Bereiche muss vorhanden sein:
- Windows
- Linux / UNIX
- Apple MacOS
- Datenbank (MySQL), Webserver (Apache)
- Netzwerktechnologie (primär TCP/IP)
Hilfreich sind auch Grundkenntnisse in Programmierung und Webdesign.
In unserem Fall sind interessant:
- PHP
- HTML
- Drupal (CMS)
- Javascript

Du musst bereit und in der Lage sein, dir selbstständig neue Technologien anzueignen. Über Manuals und Internetrecherche musst du dir Informationen beschaffen, um eine neue Technologie beherrschen zu lernen.

Bitte schicke deine Bewerbung mit einem aktuellen Foto, deinem vollen Namen, evtl deinem spirituellem Namen, Geburtsdatum, Adresse, deinen Ausbildungen und beruflichen Erfahrungen sowie mit genauer Angabe, welche der angeführten erforderlichen Kenntnisse du mitbringst, an: tusti@bhaktimarga.org

Wir freuen uns auf deine Bewerbung.

Freitag, 5. April 2013

In letzter Minute: Schöner kleiner Event in Süd-Deutschland



Zur Information für spontan Entscheidende: 
An diesem Wochenende 6./7. April findet im Zentrum „White Horse“ (http://www.sabine-lupus.de) in Orsingen-Nenzingen bei Singen (Nähe Bodensee, Süd-Deutschland) ein Event im familiären Rahmen mit Swami Vishwakurunandhanananda statt. Gastgeber ist Chudamani (Sabine Lupus). 

Programm
Samstag, 6. April 
ab 15 Uhr: OM Healing, Bhajan Singen, Satsang 
18-19 Uhr: Abendessen 
19-21 Uhr: Kumbh Mela 2013 Präsentation (Video/Photos) 

Sonntag, 7. April 
10-13 Uhr: Sri Lakshmi-Narayana Yagna 

Es hat noch Plätze. Wer sich also spontan dazugesellen möchte, ist sehr herzlich eingeladen. Einfach kommen, mitmachen und geniessen :). Falls möglich bitte kurz davor telephonisch 0174 741 49 37 oder per email Chudamani sabine.lupus@t-online.de Bescheid geben.

Zweiter Teil Osteransprache


Auszug aus Gurujis Osterpredigt,
Dienstag, 26. März 2013


"... Deshalb hat Er gesagt: „Sei bereit.” Und wie trainierst Du Dich, bereit zu sein? Es wird geschehen, wenn Du es nicht erwartest. Das Göttliche manifestiert sich nicht, wenn Du es erwartest. Das ist ein kleines Geheimnis. Wenn Du Ihn nicht erwartest, wird Er kommen. Doch, wenn Du dann nicht bereit bist, Ihn zu empfangen, ups, weißt Du, dann ist es vorbei. Die Zeit ist vorbei, sie ist vergangen. Es ist wie das Leben. Es heißt, wenn Du auf der Erde geboren wirst, dann ist es wie wenn Du in einen Korridor mit tausend Türen eintrittst. Und unter diesen tausend Türen gibt es nur eine, die offen ist. Welche das ist – was hast Du also zu tun? Du kannst nicht nur da stehen, rumsitzen und darauf warten. Nein, die Zeit läuft. Die Zeit vergeht. Doch Du musst die Anstrengung unternehmen. Und wie Du die Anstrengung unternehmen musst, ist, indem Du schnell läufst und gegen jede Tür drückst. Doch nicht bloß gegen die Tür drücken und rumstehen und sagen: „Oh, die Tür ist offen, ah, sie ist verschlossen. Ich werde zur nächsten gehen.“ Solche Faulheit wird Dich nirgendwo hinführen. Doch wenn Du Deinen vollen Einsatz bringst, wirst Du belohnt werden..." 
Sri Swami Vishwananda

Mittwoch, 3. April 2013

Erste Osteransprache


Auszug aus Gurujis Osterpredigt, Dienstag, 26. März 2013


(nach der Lesung des Matthäus Evangeliums 25, 1-13 und 26, 1-13)

"... Dieses Evangelium ist in Wirklichkeit sehr mystisch. Sein Mysterium hat mit der Frau zu tun, die kam und das Öl über Jesu Haupt und Füße goss. Was dieses Evangelium aussagt, dasselbe hat auch Krishna gesagt. Es bedeutet, dass man nicht weiß, zu welcher Zeit, wo und wie Gott zu Dir kommen wird. Das ist dem Verstand des Menschen nicht bekannt. Deshalb ruft Es (das Göttliche) jeden dazu auf, bereit zu sein. Bereit zu sein zu jeder Zeit. Denn seht, sehr oft denken die Menschen, dass, Gott sich in einem Lichtstrahl, bing (alle lachen), manifestieren wird und sie dann alle sagen: „Ah, ja, hier ist Er - „Ich bin zu Dir gekommen, halleluja!“ Nein, so kommt Er nicht. Das Göttliche ist demütig. Er kommt niemals in Seiner vollen Pracht zu den Leuten. Denn wenn Er in Seiner vollen Pracht käme, gäbe es automatische eine große Trennung. Er ist nicht hier um Trennung zu schaffen, Er ist gekommen, um die Menschheit zu erheben. Er ist gekommen, um Euch zu Gott zu erheben, also, wozu würde Er in Seiner Pracht kommen?..."

Montag, 25. März 2013

"Jay Radhe..."

Sri Swami Vishwananda singt einen wunderbaren Bhajan: "Jai Radhe..."

Freitag, 22. März 2013

Ein wirklicher Schüler...

... befasst sich mit der göttlichen Natur seines Meisters. Seine menschlichen Handlungen interessieren ihn nicht, sie sind nicht seine Angelegenheit - Für ihn ist er sein Meister - auch wenn er sich unkonventionell verhält.


Vergiss nicht: die wahre Natur eines Heiligen ist unermesslich! Richte ihn nicht! Beurteile seine göttliche Natur nicht mit dem unangemessenen Mass deiner Ignoranz! Kritisiere niemals die Handlungen deines Meisters da diese aus  seinem universellen Wissen geschehen!

Swami VishwaPharanthapaAnanada frei nach  Sri Swami Sivananda (GuruTattva)

Dienstag, 19. März 2013

Atma Kriya Lehrer Ausbildung


Zwei Wochen vor Shivaratri kamen 39 Kriya Praktizierende zusammen um die Ausbildung zum Atma Kriya Lehrer zu machen. 


Der Kurs beinhaltete Theorie und Praxis der verschiedenen Atma Kriya Techniken, gemeinsames Üben, Workshops in kleineren und größeren Gruppen, Schweigetage, Yagna, Satsang mit Premavatar Sri Swami Vishwananda und noch viel mehr...

Die Studenten kamen aus 17 verschiedenen Ländern: Deutschland, Schweiz Russland, Italien, Tschechei, Slowakei, Japan, Lettland, Dubai, Malaysia, Dänemark, Portugal, Finnland, Polen, und der Ukraine. 
In all diesen Ländern gibt es jetzt also eigene Atma Kriya Lehrer!


Wir hier im Zentrum konnten fühlen, in welchem Stadium die Schüler waren. Am Anfang etwas aufgeregt, dann konzentriert, dann im Schweigen, beschäftigt mit Lernen...
Am Ende wurden alle gründlich durch ein 3 tägiges Yagna mit Sri Swami Vishwananda gereinigt. 

Montag, 18. März 2013

Weisheit der Liebe



Shivaratri mit Sri Swami Vishwananda


In Gegenwart von Swami Vishwananda durften wir eine wunderbare Shivaratri Nacht erleben-


Während der Nacht wurden 4 x ein großes Abishekam für an dem Shivalingam durchgeführt. Jeweils von einer anderen Gruppe Pujaris aus unterschiedlichen Ländern.

Hier Swami Vishwanandas Rede :

Mittwoch, 13. März 2013

Erster Feueralarm

Gestern Abend wurde zum ersten mal seit der "Scharfschaltung" des Feueralarmsystems ein Alarm ausgelöst.


Dies geschah während des Abendgebetes - die Puja im Tempel war fertig und in der Kapelle wurde gerade mit dem Abendgebet angefangen.

Dann ging es los: laute Sirene im ganzen Gebäude, alle Feuerschotts über der Lichthalle fuhren (lautstark) zu und alle schauten sich ratlos an.
Im gleichen Moment ertönten in 19 Dörfern im Umkreis die Sirenen und die Feuerwehren machten sich auf den Weg.


Wir forderten alle auf, sich in der Eingangshalle und im Bhajancafe zu versammeln, um dort (statt draußen im eisigen Schneesturm) zu warten bis die Feuerwehr Entwarnung gibt.

Dies klappte alles hervorragend und es dauerte weniger als 10 Minuten und der erste Löschzug war da.


Schnell war klar wodurch der Alarm ausgelöst wurde: Swamiji wollte dem Dekan zeigen wie er mit richtig viel Weihrauch ordentlich räuchert - nicht wissend dass in der Sakristei keine Wärmemelder (wie in der Kapelle, im Tempel und in der Lichthalle) sondern Rauchmelder sind. 

Am Ende nach der ordnungsgemäßen Kontrolle des betroffenen bereiches war alles gut und die 18 anderen Feuerwehren die sich auf den Weg gemacht hatten, bekamen von dem Wehrführer aus Springen Entwarnung.

Sonntag, 24. Februar 2013

Pilgerreise mit Swamiji im November


Vom 5. - 19. November findet eine Pilgerreise mit Swami Vishwananda durch Tamil Nadu statt (Süd Indien).


Zur Information:
Es sind nur noch einige wenige Plätze frei und da die Registration am 10. März endet, bitten wir Euch, falls ihr Interresse habt, Euch baldigst anzumelden!


Weitere Informationen zu dieser Reise und das Anmeldeformular findet ihr hier: