29. Juli 2015

Sri Swami Vishwananda erklärt einen beliebten Bhajan


Bevor Sri Swami Vishwananda zur Darshan-Reise in die Schweiz aufbrach, kam Er in den Tempel von Shree Peetha Nilaya, um mit den Devotees Bhajans zu singen.
Nach einigen Liedern begann Er den Bhajan „Narayana Bhaja Narayan" zu singen (im Atma Bhog Bhajan Buch auf S.126), und unterbrach dann, um die Bedeutung des heiligen Liedes mitzuteilen.  

Hier nun Swamiji:
„Es ist wundervoll was dieser Bhajan besagt.

Seht ihr, ‚Tana Mana Ranjana, Bhava Bhaya Bhanjana, Asura Nikhandana Narayan', was bedeutet: Der Eine, welcher den Körper hält, den Geist, welcher alle Not und Angst entfernt, und Der Sich um den Devotee kümmert, Der dem Geist Frieden gibt, Der Eine, Der alles Böse und Dämonen zerstört – das ist Lord Narayana.

Wie schon gesagt wurde, all diese Dämonen, die wir zuvor erwähnt haben, sind nicht äußerlich. Im Kali Yuga befinden sie sich innen, im Geist der Menschen. Weil der Geist so korrupt ist, der Geist ins Außen springt, so dass er verdorben wird, fertig. Also, es wird gesagt, dass nur Narayana [einen] retten kann, niemand sonst. Nur der Name von Narayan: ‚Narayana Bhajo Narayan', nur durch das Singen des Namens von Narayana werdet ihr gerettet werden. Nur wenn ihr euch dem Namen Narayans ergebt, werden ihr Frieden haben.

Dann: ‚Jaba Jaba Pida Pade Bhakta Par, Bar Bar Avatar Kiya-a-a-a'.

Das ist aus der Gita, Bhagavan Krishna sagte - was? ‚Wann immer es Adharma gibt, werde Ich Mich inkarnieren, Ich werde Selbst erscheinen. Wieder und wieder werde Ich verschiedene Formen annehmen, um Meine Devotees zu retten und Schwierigkeiten zu entfernen, die Sünden zu zerstören, ihnen Mut, Geduld und Einigkeit geben." [Die Zuhörer jubeln und klatschen]

'Papa Mitakara Dhira Dikhakara, Manava Ko Oddhar Kiya'

„Also, von Zeit zu Zeit – nicht zu jeder Zeit – wenn der Bhakta Hingabe zeigt, wenn der Bhakta bereit ist, gerettet zu werden, manifestiert Er sich auf der Erde zu dessen Befreiung. Hier müsst ihr erkennen, dass das Erscheinen von Narayana sehr selten ist. Also, nur wenn der Bhakta eine bestimmte Ebene erreicht hat, oder wenn die Welt Ihn wirklich braucht, wird Er erscheinen, Er wird kommen, selbst für eine Seele wird Er kommen um den Bhakta zu retten, um sie von der Sünde zu befreien, um sie daran zu erinnern, wer sie sind, wo sie herkommen und was sie zu erreichen haben.

Kunja Vihari, Krishna Murari, Narayan, He Giridhari, Narayan'

Leute fragen sich, warum ich Girdhari liebe, nicht wahr? Giridhari ist jemand, Der den Bhakta beschützt, Der Eine… ihr wisst, als Er den [Berg] Govardhan mit Seinem kleinen Finger anhob, Er tat es nicht für Sich Selbst. Er hätte auch Sein Gepäck nehmen, und zum Himmel gehen können." [Zuhörer lachen]  „Nein, Er tat es für die Bhaktas. Deshalb hatte Er Sich inkarniert, deshalb sagt man: 'Kunja Vihari, Krishna Murari, Lila Dhari', so dass auch sie diese Leela mit Ihm genießen können. 

Denn an diese Leela von Bhagavan kommt man nicht so einfach. Diese Leela von Thakur ist sehr selten. Die Klugen werden es genießen. Die Unklugen werden es beiseite tun. Deshalb wird Er auch Lila Dhari genannt. Lila Dhari steht auch für dieses Sehnen, wenn der Bhakta diese Sehnsucht nach Ihm hat, wird Er kommen.

Seht ihr, wir haben über die Gopi Gita gesprochen, nicht wahr? Wir kennen die Geschichte von den Gopis, wie sehr sie Krishna geliebt haben, und warum Krishna für sie dort und zu jenem Zeitpunkt erschien; es ist sehr süß, zu dieser Zeit darum zu wissen, wisst ihr. Das ist… dieser Vers hier: ‚Jaba Jaba Pida Pade Bhakta Par, Bar Bar Avatar Kiya-a-a-a', was bedeutet, Er kommt nicht um Seinetwillen, Er kommt um der Bhakta's willen. Er kommt, Er erscheint Selbst, Er erniedrigt Sich Selbst dem Devotee zuliebe. Hier müsst ihr die Süße von Giridhari erkennen, Gottes Süße, wie wundervoll Er ist, wisst ihr.
Zur Zeit von Sri Ram… wisst ihr, Rama wurde ins Exil, in den Wald geschickt, nicht wahr? Als Er dort im Exil, im Wald war, ich sprach darüber in Kroatien, erinnert ihr euch? Als Er in den Wald geschickt wurde, war da ein Haufen von Rishis am Meditieren, in tiefer Meditation, sie machten ihre Sadhana, wisst ihr. Und als Rama vorbeikam, erkannten sie Lord Rama. Als sie Lord Rama sahen, realisierten sie: ‚Für was tuen wir unsere Buße? Wofür tuen wir all das?'

Das Gleiche, wisst ihr, wir häufen soviel Wohlstand an, so viele Dinge aus der Welt; wisst ihr, wann der Tod zu euch kommen wird? Huch? Das wisst ihr nicht. In einer Sekunde kann alles weggerissen werden. Also, was gehört euch? Nichts! Alles was hier ist, wird hier bleiben. Davon spricht die Gita: ‚Ihr kommt mit leeren Händen, ihr geht mit leeren Händen.' Alles was ihr von hier nehmt, wird hier bleiben. Das Einzige warum ihr geboren seid ist, den Herrn zu erkennen. Das Einzige warum ihr geboren seid ist, Ihn zu erreichen, mit Ihm zu sein.
Also, hier meditierten die Rishis, große Yogis, und sahen Lord Rama mit Lakshman vorbeikommen. Natürlich konnten sie  durch ihr Göttliches Sehvermögen erkennen, dass dies die Manifestation von Narayana Selbst ist, nicht wahr?

Sie sagten: ‚All unsere Buße, die wir tun um Ihn zu erreichen, und hier läuft Er als ein menschliches Wesen; ‚Jaba Jaba Pida Pade Bhakta Par, Bar Bar Avatar Kiya', wisst ihr, ‚Papa Mitakara Dhira Dikhakara', um den Weg aufzuzeigen, den Pfad aufzuzeigen. ‚Manava Ko Oddhar Kiya', was bedeutet, Er nimmt eine menschliche Form an.  

Als die Rishis also diese Gestalt sehen, sagen sie: ‚Warum meditieren wir, warum sitzen wir hier so rum?' In dem Augenblick sagten sie: ‚Wir hätten Frauen werden sollen!'
[Zuhörer lachen]
Der Bhav in ihnen erwachte, Ihn zu lieben. So, unwillkürlich geschah was? Wegen dieses Bhavs, wegen dieser Emotion in ihnen, begannen sie, verrückt vor Liebe, Rama entgegenzulaufen. Ihr seht, die beiden Avatare haben unterschiedliche Qualitäten, auch wenn es der gleiche Herr ist. Krishna wird Lila Dhari genannt, Rama Dharma Dhar. Es ist also recht schwierig, unterschiedliche Persönlichkeiten, wisst ihr. [Zuhörer lachen]. Er ist sehr rechtschaffen und sehr… das ist Rama. Wohingegen Krishna, Er würde die Rishis kommen sehen, Er würde sagen: ‚Ja klar, kommt, lasst uns Spaß haben!' [Zuhörer lachen].
Also, als die Rishis, die Weisen und Sadhus Rama sahen, hatten sie diesen Bhav in sich, wisst ihr. Sie sagten zu sich: 'Wisst ihr, warum sind wir nur Männer?' In diesem Augenblick erkannten sie, dass jede Schöpfung gegenüber dem Herrn weiblich ist, wisst ihr. Alle Schöpfung die erschaffen wurde, ist weiblich. In der Schöpfung gibt es nichts männliches, es gibt nur weibliches. Das einzig männliche ist der Höchste Herr Selbst. Als die Rishis also diese Wahrheit erkannten, hatten sie diesen Wunsch.

So rannten einige von ihnen in diesem Bhav, wie verrückt, Rama entgegen [Zuhörer lachen], also Rama sah sie kommen, dieses entgegenlaufende Bündel von ihnen… und stellte Lakshman vornean: ‚Bitte beschütze Mich!' [Zuhörer lachen].
Lakshman, wisst ihr, Lakshman, Adishesh, ihr wisst, sehr kraftvoll, steht dort. Dann fragten sie: ‚Warum hältst Du uns an? Wir wollen zu unserem Herrn gehen!' Da sagte Rama von hinten: ‚Sadhujis!' das heißt: ‚Oh ihr Weisen, in diesem Leben könnt ihr Mir nicht nahe sein. Aber ich verspreche euch eine Sache, in Meiner nächsten Inkarnation, wenn Ich komme, werden all eure Wünsche in Erfüllung gehen. Ich werde in Vrindavan geboren werden, und ihr kommt auch dorthin, als Gopis. Eure Wünsche werden sich erfüllen.' Also, die Sadhus taten ihre Buße um den Herrn zu erreichen, und ihr seht, wie leicht es ihnen der Herr machte.

Seht ihr, ihr könnt euren Teil tun, ihr könnt euer Bestes geben. Eure Sadhana müsst ihr machen, aber die Gnade wird vom Herrn Selbst gegeben. Und das ist die Gnade, die eure Sadhana euch erlaubt, zu empfangen. Und das ist höher, als alles andere, wisst ihr, diese Kripa.
Deshalb heißt es, dass Er Sich von Zeit zu Zeit manifestiert, um die Devotees zu retten, um das Leid zu entfernen. Was ist das Leiden? Das Leiden des Geistes, das Leiden von vielerlei Art, wisst ihr.

Dann heißt es: ‚Matsya Kurma Varaha Narahari, Vamana Ko Avatara Kiya-a-a-a'. Der Herr inkarniert also als Matsya, Kurma, Varaha, Narasimha, Vamana, nicht wahr? So sind all diese Formen verschiedene Aspekte von Narayana.

Parashurama aur Rama Krishna'. Parashuram, Rama und Krishna; so all die anderen Avatare; Matsya, Kurma, Varaha, Narahari, Vamana, dies sind Inkarnationen, die Frieden in die Welt bringen. So manifestierten sie Sich, um die Welt auszugleichen…der Wiederausgleich von den Dämonen zu jener Zeit, verschiedenen Arten von Dämonen, die auftraten. Wohingegen Parashuram, Rama und Krishna kamen, um Stolz und Arroganz zu zerstören. Sie manifestierten Sich, um die Übeltäter zu vernichten. Seht ihr, wenn Stolz aufkommt, denkt ihr, dass ihr sehr wichtig seid.
Ist es nicht so?"

Zuhörer: Ja!

SV: Wisst ihr, ihr glaubt, dass ihr die Meister von allem seid. Ihr müsst stets vorne sein, nicht wahr?
 
Zuhörer: Ja!

SV: Aber wohin soll das führen?
Nirgendwohin! Das ist also der Herr Selbst. Wisst ihr, wenn ihr euch Parashuram, Rama, Krishna anschaut, Sie kamen, um diese Symptome zu zerstören, ob es Stolz, Arroganz oder sonstwas ist. Hier ist es auch wichtig zu erfassen, dass… ‚Parashurama Aura Rama Krishna Bana, Dushto Ko Samhara Kiya' also der Meister in dieser Form erscheint, umStolz und Arroganz zu zerstören.

Bhajana Se Mana Ko Sajana Banakara, Bhakti Marga Dikhala Diya-a-a-a', was bedeutet, den Geist zu beruhigen, den Geist zu erleichtern; ihr wisst, der einzige Weg, den Geist von üblen Gedanken abzulenken, ist die Herrlichkeit des Herrn zu besingen. Und das Singen von der Herrlichkeit des Herrn, das ist Bhakti Marga, das ist der Pfad der Hingabe. Es gibt keinen anderen Pfad, der einen zum Göttlichen führt.
„Dies sagte Krishna in der Gita, wisst ihr, Er sagte, dass es Sattva, Tamas, Rajas gibt; drei Aspekte, drei Pfade, wisst ihr. Welches sind die drei Pfade? Die drei Pfade, die drei Formen von… die drei Gunas. Nein, nicht die Gunas, entschuldigt. Ja, die drei Arten von Yoga, nicht wahr? Er spricht von dreien; zuerst nannte Er Jnana Yoga, Karma Yoga und Raja Yoga. Aber vom Raja Yoga trennte Er etwas; Er sagte: ‚Vor allen dreien schätze ich Bhakti Yoga, das ist Mir der liebste. Bhakti Yoga ist der vielversprechendste für Mich, denn Bhakti Yoga ist viel einfacher.'
Hier im Bhajan steht: ‚Bhakti Marga Dikhala Diya', durch das Singen vom Namen des Herrn, beim Singen an sich, erweckt ihr Hingabe in euch, ihr erweckt Bhakti.

Hari Bhajana Se Bhava Sagara Ko', nur der Name von Sri Hari wird einen aus Samsara herausführen, aus dieser Illusion heraus. Nur durch das Singen des Namens von Sri Narayana wird man frei von Täuschung, und frei von Leben und Tod.

Parana Bhi Sikhaladiya', wird den Ozean von Geburt und Tod überqueren.

So heißt es: ‚Narayana Hari Narayan, Narayana Bhajo Narayan', nur durch das Singen von Narayanas Namen ist dies möglich, sonst nicht.
Also, das ist der Bhajan, den ich sehr liebe.
Also gut, habt ihr es verstanden?"

Zuhörer: Ja!

SV: Wirklich?

Zuhörer: Nein! Ja!

SV: Schön zu hören. Ihr habt Euer ganzes Leben, um es zu verstehen.

[Zuhörer lachen].


26. Juli 2015

Darshan in Mannheim


Der Darshan in Mannheim am vergangenen Mittwoch war sehr spannend, Dutzende von Devotees und über einhundert neue Leute für Swami füllten die Darshanhalle.
Nicht nur ortsansässige Mannheimer Gäste kamen, sondern auch über zwei volle Busse mit Ashram- und Dorfbewohnern, um die Veranstaltung zu unterstützen.
Swamiji begann den Darshan mit einem Satsang
Sri Swami Vishwananda fragte: „Warum seid ihr hier in der Welt? Antwortet mir! Alles was euch einfällt!"

Aus dem Publikum hörten wir drei Antworten: „Liebe", „Um Gott zu finden", „Um zu lernen".

Swamiji antwortete: „Verschiedene Menschen haben verschiedene Ziele, verschiedene Ansichten darüber, was man erreichen muss. Aber all diese Errungenschaften sind richtig. Die wichtigste Sache jedoch, die man braucht um etwas zu erreichen, um zu Gott zu gelangen, ist die Liebe. Um etwas lernen zu können, müsst ihr lieben, was ihr lernt. Ansonsten werdet ihr gar nichts lernen. Also, Liebe ist das, was alle verbindet, und das ist das Dharma der Menschen: einander zu lieben."
Eine kurze Anmerkung – der Lifestream zu diesem Darshan hatte die bislang meisten Zuschauer; die Periscope Applikation verzeichnete über 350 Zuschauer bei dieser Veranstaltung. Bitte folgt @BhaktiMarga108 um Aktualisierungen über den nächsten Periscope Lifestream zu erhalten.
Straßen Kirtan
Bald nach ihrer Ankunft gingen die Devotees geschlossen auf einen Sankirtan Rundgang durch die Stadt. Sie erzeugten einen so leidenschaftlichen Sog, der Menschen jeglicher Art anzog, sich dem mobilen Konzert anzuschließen. Die davon angezogenen Leute folgten dann zur Darshanhalle, und erhielten dann von Sri Swami Vishwananda Darshan.

 Rückmeldung eines Devotees: „Der Kirtan begann eigentlich schon in den Bussen, wo die Begeisterung wuchs und die Devotees sich auf die Festlichkeiten des Tages einstimmten. Um die 20-30 Leute begannen in einer Kreisformation die Gnade der Meister anzurufen, bevor sie in die Sraßen hinauszogen. Wir steuerten einen öffentlichen Park in der Nähe an, und begegneten vielen Menschen. Viele private Videos und Fotos wurden von Häusern und Balkonen gemacht. Die Gruppe war fröhlich. Wir waren dort, um Sri Swami Vishwananda zu unterstützen."
Der Devotee merkte noch an, dass er fühlte, dass „wenn wir nur einen Menschen dazu bringen, zu Swami zu kommen, sind wir erfolgreich. Wir gaben Flyers für den Darshan aus, und es war ein großes Erlebnis, als wir zum Springbrunnen kamen…wunderschön – Hari Naam, Gauranga, dies sangen wir wiederholt, als wir ankamen.
In jenem Moment kam eine Gruppe mit Leuten und schloss sich an. Sie waren an der kollektiven Fröhlichkeit interessiert. Als ich gerne  ‚Mahaprasad im Namen von Gauranga' rufen will, höre ich in diesem Moment auf zu spielen, um zu erklären, um was es der Kirtan Gruppe an diesem Tag geht."
Als die Kirtan Gruppe klatschnass im Springbrunnen getanzt und gespielt hatte, merkte er an, dass das Wasser mit dem Namen von Gauranga aufgeladen worden war. Auch neugierig gewordene Leute stippten ins Wasser und versuchten zu singen. Die Gruppe lehrte sie ‚Swami Vishwananda' zu singen, und so wurden sie durch das Wasser und durch den Namen Gottes und des Gurus gesegnet.
„Ich war so glücklich, denn unsere Absicht war es, den Namen von Gott und Guruji zu teilen, zu singen und fröhlich zu sein und diese Fröhlichkeit unter den Menschen zu verbreiten, die nicht am Kirtan teilnahmen. Ich glaube, wir waren sehr erfolgreich. Die Leute lächelten, winkten und tanzten. Die Musik war von Anfang bis Ende wirklich rockig, und erzeugte eine freudige Energie, die selbst noch bis 01:00 Uhr [der Heimfahrt nach SPN] in die Busse getragen wurde."

Der Devotee erinnert sich an etwa acht neugierig gewordene Menschen, die an diesem Tag die Straße entlanggekommen waren, um sich zum Darshan anzuschließen, und die die Gelegenheit hatten, gleich zuerst in der Warteschlange auf Sri Swami Vishwananda zu treffen. „Es war offensichtlich, dass die Musik die Devotees bis spät in die Nacht unterstützte, dass keine Müdigkeit aufkam. Wir starteten um 13:00 Uhr und kamen um 01:00 Uhr zurück – rund 12 Stunden ununterbrochenen Singens… das war wirklich wunderschön."

„Im Allgemeinen kann man großartige Erfahrungen beim Straßen-Kirtan machen; viele Leute wurden von uns zum Ashram und zu Guruji gebracht. Aber wichtiger ist es, den Geist abzulenken, die Saat von Hari Naam zu setzen. Menschen fühlen die Liebe und Hingabe in uns, das begeistert sie dann. Die Leute winken zurück, Kinder tanzen mit, Leute klatschen. Sie sehen einfach eine Gruppe föhlicher Menschen, die Liebe für Gott zeigen! Auf diese Art erreichen wir viele Menschen verschiedenen Alters, Hintergrundes und Nationalität."
Aufgrund der großen Zahl war es erforderlich, dass viele Devotees draußen vor der Halle warten mussten. Inspiriert vom erfolgreichen Kirtan-Singen zuvor, bildete sich eine zweite Musik-Welle. die sich in den Straßen Mannheims fortsetzte. Die enthusiastischen Sänger und Musiker zogen noch etliche neugierige Einwohner an, zur Darshanhalle zu folgen und den Darshan von Swamiji zu empfangen. Viele von diesen Neuen sind bestrebt, zum nächsten großen Event in Shree Peetha Nilaya - zu GuruPurnima - zu kommen.

OM Healing und Mantra Projekt - Satsang mit Swami Kuru
Swami Kuru hatte die Gelegenheit, sich über OM Healing und das Mantra Projekt in einem ortsansässigen Yoga Studio (Bala Shanti Yoga Zentrum) mitzuteilen. Die Leute dort genossen es sehr, und hatten viele Fragen zu Bhakti Marga, OM Healing, und zur Durchführung des Mantra Projekts.
Alles in allem war der Darshan in Mannheim eine Riesenfreude, voller Gesang, Musik und Fröhlichkeit. Mannheim hielt eine Menge  besonderer Erfahrungen bereit, an die man sich erinnern wird!  

24. Juli 2015

Erfahrungen aus dem Sri Yantra Kurs mit Sri Swami Vishwananda


Am vergangenen Wochenende führte Sri Swami Vishwananda in Shree Peetha Nilaya durch eine Veranstaltung, bei der die Göttliche Mutter in Ihrer mystischen, geometrischen Form verehrt wurde. In dem Sri Yantra Kurs, einem exklusiven zwei-tägigen Diskurs über die innere Bedeutung dieses Symbols der Göttlichen Mutter, lud Swamiji die Leute dazu ein, diese Qualitäten in sich selbst zu finden.

Wir befragten einige der Teilnehmer, um zu hören, wie der Kurs für sie war, und was sie aus dieser Einführung zur Göttlichen Mutter durch Sri Swami Vishwananda gelernt haben.
Erfahrung eines Übersetzers

Wunderbarl! Es war sehr informativ. Es fühlte sich an, als ob ich mit etwas in uns verbunden würde. Ich konnte es mir vorstellen und mich damit verbinden [das Sri Yantra]. Ich fand, dass Guruji, wie immer, alles sehr gut erklärt hat: sehr klar und eingänglich.

Die komplizierte Puja durchzuführen, war lohnenswert. Jetzt macht es Sinn, sich die Mühe zu machen und sich zu verpflichten… es gibt einfachere Wege, doch dies ist die kosmische, die Göttliche Energie, welche unsere Essenz ist, und so sollte man sich wirklich die Zeit nehmen und sie ins eigene Selbst investieren, ins Wahre Selbst, in die Göttliche Essenz.
Ich hatte zuvor eine Rückmeldung, dass es wirklich speziell sei, sie durchzuführen, und meine Erfahrung war wirklich unbeschreiblich. [Der Kurs] gibt dir all die Werkzeuge, die du benötigst, um dich ganz mit dem Göttlichen zu verbinden. Dort ist es, im Sri Yantra – wenn du es siehst, wenn du es lässt.

[Sri Swami Vishwananda] hat unbeschreiblich viel gegeben und war großzügig mit Seiner Zeit. Das ist das Erstaunliche mit Ihm, Er teilt so viel, und ist so geduldig, ob man kompetent ist, oder nicht. Solange wir uns Mühe geben, das Göttliche zu finden, wird Er uns die dazugehörigen Werkzeuge geben.
Dass uns (am Ende) das großartige Mantra gegeben wird, ist einer der Höhepunkte, das uns in der Fähigkeit voranbringt, tiefer in die Praxis zu kommen. Stets entdecke ich etwas mit Ihm, man kann es wirklich nicht in Worte fassen, was Er uns gibt. Man kann wirklich nicht verstehen, was Er uns gibt, denn es ist unergründlich. Die Dankbarkeit, die wir zeigen können, reicht nicht aus für das, was man empfängt. Niemand versteht tatsächlich, was man wirklich daraus erhält."
Von einem Atma Kriya Yoga Lehrer

„Was hast du von dem Kurs erwartet?"

„Informationen über das Sri Yantra… ich habe die Information, die ich brauchte, bekommen – wir sind das Sri Yantra. Als ein Atma Kriya Yoga Lehrer hat mir der Sri Yantra Kurs dabei geholfen, zu erkennen, dass wir während dem Atma Kriya Yoga eine Puja durchführen. Es ist das größte Abishekam für uns. Nehmen wir uns als Sri Yantra an, dann ist unser Kriya ganz wie die Sri Yantra Puja. Der Kurs ermöglichte es mir, diese Verbindung zu erfahren und die Schönheit im Sri Yantra besser zu verstehen."

„Kannst du mir erzählen, wie es ist, mit Guruji zu arbeiten?"

„Es ist großartig mit [Sri Swami Vishwananda] zu sein. Es ist schwierig, geistige Notizen sind schwer bei so viel Informationen. Ich habe das Gefühl, die Informationen im Kurs zu lernen, macht das Zeichnen vom Sri Yantra sehr außergewöhnlich, denn man kennt dann die Bedeutung der einzelnen Teile. Während der Einweihung fühlte ich etwas ganz Besonderes. Ich weiß nicht was, aber es war etwas wirklich Tiefes. Ich habe keine Worte, um auszudrücken, was geschah, aber ich weiß, dass es stark war. Ich schlief fast ein – eine tiefe Ruhe kam in mir auf."
Von einem Devotee

"Ich hatte keinerlei Erwartungen. Doch um ehrlich zu sein, machte ich den Kurs, um Zeit mit Ihm verbringen zu können. Der Inhalt war weniger wichtig, als die Zeit mit Ihm zu verbringen. Die Erfahrung war dennoch großartig. Zu hören, wie Er die Mantras rezitierte, die Mantras zu singen, und auf die Teile des Sri Yantras zu meditieren, hinterließ bei mir einen spirituellen Aufwind. Durch die Erfahrungen hindurch, fühlte ich mich mit etwas verbunden, wozu ich keine Verbindung erwartet hatte.

Ich habe das Gefühl, dass wir kaum die Oberfläche von dem, was das Sri Yantra ist, gestreift haben, doch ich fühle, dass Er die Saat für etwas gelegt hat, dass sich in der Zukunft enthüllen mag. Ich glaube, einen Vorgeschmack von dem bekommen zu haben, was das Sri Yantra ist und bedeutet.
Ich habe das Gefühl, dass nur die Oberfläche gestreift worden ist, denn ich denke nicht, dass die Essenz des Sri Yantras mit Worten beschrieben werden kann. Wie auch immer, Guruji gibt uns nicht nur Worte, sondern auch eine ganz andere Art von Erfahrungen jenseits der Kommunikation."