28. Oktober 2015

Navaratri 2015: letzter Tag - Dussehra


„Was immer ihr tut, ihr tut es für Ihn. Es gibt nichts in der Welt, was ihr nicht für Gott tut. Es gibt nichts in der Welt, dass nicht ein Gebet ist. Doch ist die Einstellung, mit der ihr etwas tut, sehr wichtig: die Haltung der Hingabe, die Haltung der Liebe, des Einsatzes und der Loyalität." - Sri Swami Vishwananda
Dieser Tag markiert den Sieg von Durga über den Dämon Mahishasur, nachdem Sie mit dem Dämon über neun Nächte und zehn Tage gekämpft hatte.

Ein anderes wichtiges Ereignis wird Dussehra zugeordnet: der Sieg Rama's über den Dämonenkönig Ravana. Man sagt, dass Rama Ravana an diesem Tag getötet hat, welcher Seine Frau Sita in sein Königreich in Lanka verschleppt hatte.

Höhepunkte der Veranstaltung:
Die neun Nächte von Navaratri wären nicht komplett ohne die Dussehra Feierlichkeiten am zehnten Tag. Dussehra kennzeichnet den Sieg des Herzens über das Ego. Die Gedenkfeier begann ähnlich wie bei Navaratri mit einer Guru Puja, Gauri Ganesha Puja, und einer Kalash Puja für die neun Göttinnen.
Sri Swami Vishwananda führte die Zeremonien außerhalb des Zeltes, an einem Yagna Kund durch. Das Yagnafeuer loderte um die kräftigen Holzscheite, welches die Teilnehmer an diesem kalten und nieseligen Tag wärmte.

Eine Runde von Teilnehmern kam nach der anderen dran, um am am Feuer zu chanten und Reis zu offerieren, bis alle durch waren. Nach der Yagna wurde ein Abishekam an Sri Swami Vishwananda Selbst durchgeführt. Während Sri Swami Vishwananda oben auf einer großen Abishekam Schale saß, und die Maha Lakshmi Murti auf dem Schoß hielt, wurde Er komplett mit dem Wasser aus den Kalash Töpfen übergossen.

Nachdem Sich Sri Swami Vishwananda trockene Kleidung angezogen hatte, ging Er nach vorne ins Zelt zum Altar, und nahm dort das Aarti vor. Guruji beendete die Veranstaltung mit den Schlussgebeten und ein paar allgemeinen Worten über Dussehra und Navaratri:

„Heute hatten wir also Dussehra, den letzten Tag, wo Ma Bhagavati alles verzehrt hat, euch komplett gereinigt, alle eure Wünsche erfüllt, und euch gesegnet hat. So wie alle Weisen und Heiligen kommt Sie euch zu Hilfe und lauscht euren Gebeten.

Ich weiß, ihr seid jetzt alle hungrig und müde. So kommt rasch, nehmt Darshan und das Tulsi Dhal. Tulsi Dhal ist Reis, bei dem wir Archana (rituelle Anbetung) durchgeführt haben, Tulsi Dhal trägt den Segen aller neun Navaratri Nächte – besonders den Segen von Maha Lakshmi. Ihr könnt es in den Safe tun, so werdet ihr reich, ihr könnt es ins Portemonnaie tun, so wird es stets voll sein. Doch vor allem bringt es den Segen von Ma Bhagavati Lakshmi. So mögen eure Geschäfte und alles blühen.

Hoffnungsfroherweise werden wir euch alle im nächsten Jahr wiedersehen. Möge euch Ma Bhagavati alle gesund und geerdet halten, und alles, was ihr euch wünscht, möge von Ma Bhagavati Devi Jagadamba erfüllt werden. Und dieser Segen, wie shon das Mantra sagt, den Segen, den ihr jetzt erhaltet, den nehmt ihr mit euch, und bringt ihn in die Welt. Ihr könnt ihn nicht für euch behalten. Wie ich schon zuvor sagte, Liebe ist nicht etwas, was ihr für euch selbst behalten könnt. So geht der Segen überall dort hin, wo ihr hingeht, in welches Land auch immer ihr geht. Das letzte Mantra, das wir gesungen haben, hat euch gesegnet. Man sagt, aus welchem Land auch immer ihr kommt, dieser Segen geht ebenso in dieses Land.  

Deshalb sagen wir: ‚Loka Samasta Sukhino Bhavantu'. Wir trennen nicht einfach: ‚Bitte gib nur mir geistigen Frieden' oder ‚Gib nur mir Frieden, sonst niemandem'. Nein, das sagen wir niemals. Wir sagen: ‚Loka Samasta Sukhino Bhavantu." Wir leben in dieser Welt, nicht wahr? Wir sind Teil dieser Welt, also, wenn wir erst einmal glücklich sind, dann können wir auch andere glücklich machen. Doch wir beten darum, dass die ganze Welt glücklich sein möge. Wir denken nicht nur egoistisch an uns selbst, sondern wir beten darum, dass die ganze Welt glücklich sein möge, und die ganze Welt Frieden habe.    

Aber dazu müssen wir friedlich werden. Wir können nicht um äußeren Frieden beten, wenn wir nicht in uns Frieden haben. Wir können nicht beten und sagen: ‚Gott segne diese Welt mit viel Liebe.' Gott segnet die Welt ständig mit Liebe. Er segnet die Welt unaufhörlich mit Liebe, aber Menschen erkennen dies nicht, die Leute fühlen es nicht, weil sie so sehr mit ihrem Verstand beschäftigt sind, beschäftigt im Außen, beschäftigt am Computer, im Büro, beschäftigt mit Geld und diesem und jenem. So beschäftigt, dass sie die Schönheit des Lebens, die vor ihren Augen abläuft, nicht erkennen Die Gnade passiert, und sie erkennen sie nicht..

Denn, seht ihr, sie haben die Erwartung, dass wenn die Gnade geschieht, dass sie ‚Boom', wie eine Offenbarung kommt. Nicht wahr? So sieht es im menschlichen Verstand aus, richtig? So wie Gott zu Moses gesprochen hat, genauso wird Gott kommen und sagen: ‚Ich enthülle Mich dir.' Nein, so ist es nicht. Für große Yogis wie Moses – all diese, ja – aber für die Leute… Er kommt täglich zu ihnen. Aber sehr oft seid ihr so in der Welt beschäftigt, dass ihr es nicht erkennt, ihr seht es nicht, und ihr ergreift die Gelegenheit nicht.

Und das ist es, worum ihr Ma Bhagavati bitten müsst. Dafür steht auch Atma Kriya, nicht wahr? Um euch zu erinnern, um euch bewusst zu machen, dass ihr Gott bei jedem Schritt eures Lebens trefft. Was immer ihr tut, ihr tut es für Ihn. Es gibt nichts in dieser Welt, was ihr nicht für Gott tut. Es gibt nichts in der Welt, dass nicht ein Gebet ist. Doch ist die Einstellung, mit der ihr etwas tut, sehr wichtig: die Haltung der Hingabe, die Haltung der Liebe, des Einsatzes und der Loyalität. Wenn ihr diese innere Einstellung habt, dann wird alles, was ihr in der Welt tut, zu einem Gebet. Deshalb beten wir also: ‚Loka Samasta Sukhino Bhavantu", dass alle glücklich sein mögen, einen jeden von euch inbegriffen.

Es war schön mit euch allen, neun Tage lang zu Ma Bhagavati zu beten. Ich sehe den Enthusiasmus. Seht ihr, was ich so sehr schätze, wenn ich euch alle anschaue, (ihr kennt meine Tante, und andere sagen es auch), wir kommen von einem Ort, wo wir jeden Tag beten. In Mauritius werden auch über neun Tage in allen Tempeln Gebete gesprochen, aber dieses Engagement, das ihr habt, haben sie nicht. Deshalb sagt man, dass Sich Gott denen, die sich wirklich nach Gott sehnen, enthüllen wird.

So, macht weiter auf eurem spirituellen Weg, und Ma Bhagavati wird euch Stärke geben, wird euch Kraft geben, euch unterstützen und wird euch führen, denn Sie führt jeden, der sich Ihr ergibt." – Sri Swami Vishwananda
Aussagen: 
Es folgt eine Geschichte von Rishi Pramod darüber, wie Sri Swami Vishwananda's Segen nicht nur den Devotees, die hier in Shree Peetha Nilaya sind, gilt, sondern allen Devotees rund um die Welt.
Er segnet alle, die das Göttliche feiern und lieben.
„Heute, nach den Abschlussgebeten von Navaratri, genossen wir noch einmal das Prasad, welches nicht nur unseren Körper mit Süße füllte, sondern auch unsere Seele.

Zu diesem besondern Anlass bekamen wir einen extra Segen durch Rakesh, unseren Bruder aus Kenia. Er hatte Vibhuti mitgebracht, welches sich täglich im Tempel in Kenia manifestiert, und ebenso Amrit, welches sich ständig aus einem Schmuckanhänger Guruji's im Tempel in Kenia manifestiert.

Durch die Gegenwart Guruji's und der Göttlichen Mutter, erfuhren und erhielten wir sprichwörtlich den Nektar der Unsterblichkeit während dieser neun Nächte und zehn Tage, zusammen mit den Gebeten, den Bhajans, der erstaunlichen Sangha der Devotees, und dem Prasad.

Alle Ehre dem Satguru und der Göttlichen Mutter, alle Ehre den versammelten Devotees.'
- Rishi Pramod
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