9. Januar 2016

Sylvester 2015-2016 in Shree Peetha Nilaya

            

Die Neujahrsfeier in Shree Peetha Nilaya begannen 2016 mit einem Bhakti-Boost! Die Nacht begann offiziell mit einer Präsentation, die eine Rückschau gab auf all die unglaublichen Ereignisse, die 2015 geschahen. Angefangen mit der Verleihung des Titels Mahamandaleshwar an Guruji bis zur Gründung der Bhakti-Marga-Akademie gab es 2015 viele Meilensteine und Veränderungen, die auch in zukünftigen Jahren für Sri Swami Vishwananda und Bhakti Marga eine Rolle spielen werden.



Nachdem die Präsentation zu Ende war, begannen die Bhajans. Als die BM-Band Shanka Chakra Dhara sang, konnten die Devotees und Sri Swami Vishwananda nicht anders, als zu tanzen. Von einem Ende der Darshanhalle bis zum anderen und sogar draußen nahe dem Eingang waren eine Menge Bhaktas zusehen, die Hände nach oben gestreckt, wie sie Vittala Vittala Panduranga! sangen.


Um Mitternacht führte Guruji alle in den Tempel, um das erste Arati im neuen Jahr darzubringen. Kurz darauf gab es das Feuerwerk. Und die Nacht fing gerade erst an. Die Nacht war konzentriert und es gab kaum einen Augenblick, der nicht für die Neujahrsfeier genutzt wurde.




Vor dem Beginn der Präsentation sprach Guruji über den Jahreswechsel und was er wirklich bedeutet. Hier ist ein Auszug seiner Ansprache:

Seht, es ist eine große Sache, wenn der Kalender sich ändert. Und das ist es, was die Menschen immer feiern: die Veränderung im Kalender. Wir denken: Okay, ein Jahr ist vorbei..., man hat immer großartige Pläne für das nächste Jahr. In Wirklichkeit sind heute und morgen dasselbe; nichts ändert sich. Was sich ändert, ist nur der Kalender, der Name. Wenn ihr euch im Laufe des Lebens, auf eurem Weg, nicht verändert habt, dann wird euch kein Datums- oder Kalender-Wechsel jemals ändern.

Der Jahreswechsel ist sehr geschickt gemacht, so dass man über sich selbst nachdenken kann. Wenn man auf das vergangene Jahr zurückschaut, dann betrachtet man sich selbst. Ich sage nicht, man solle auf jemand anderes schauen. Betrachtet euch selbst! Was habt ihr verändert? Wie habt ihr selbst euch verändert und transformiert? Wie wart ihr vom Anfang bis zum Ende des Jahres? Gab es irgendwelche positiven Veränderungen in euch?

Ihr müsst euer Leben beobachten, denn was wird sich später ändern? Seht, die Menschen haben große Vorsätze: Oh, wisst ihr, 2016 werden wir uns ändern, wir werden die Zigaretten in die Ecke werfen. Was sein wird, wird sein. Das liegt nicht in eurer Hand. Was jetzt ist, ist der Entschluss, den ihr jetzt fasst. Ihr fasst jeden Tag einen positiven Vorsatz...in dem Moment, wo ihr aufwacht, sagt ihr, dass ihr eine Veränderung in diese Welt bringen wollt. Da beginnt die Veränderung. Es geht nicht darum, dass sich das Jahr ändert, es geht darum dass ihr euch ändert.

Da ihr also sehr gern zum Wechsel des Jahres oder des Kalenders einen Beschluss fasst, fasst den Vorsatz, dass ihr Klarheit des Verstandes erlangt. Denn der Verstand ist euch näher. Was ihr auch im Leben macht, macht ihr mit dem Verstand, oder? Wie Ramakrishna sagte.

Gott hat euch jeden Teil eures Körpers aus einem Grund gegeben. Der Verstand hat auch seine Nützlichkeit. Wir können nicht sagen, dass der Verstand falsch ist. Aber wie ihr den Verstand benutzt, das ist falsch.
Wenn ihr also klar seid und der Klarheit in euch all eure Aufmerksamkeit schenkt, werdet ihr sehen, dass ihr das, was ihr im Leben erreichen wollt - auch wenn es weit weg zu sein scheint - in sehr kurzer Zeit erreichen könnt und es wird sehr leicht sein. Weil die Energie, die in euch ist, auch in eure Entschlossenheit hineinprojiziert wird. Und diese Energie fließt dem Entschlossenheit nur zu, wenn ihr klar seid.

Seid also klar über das, was ihr erreichen wollt und seid euch klar über euch selbst. Ihr seid einzigartig; ihr seid ein Segen, so wie ihr seid. In dem Augenblick, indem ihr anfangt, euch so zu respektieren, wie ihr seid, in dem Augenblick, in dem ihr anfangt eure Art und Weise zu lieben, werdet ihr merken, wie einfach es ist, zu lieben. Sri Swami Vishwananda


Die Sylvesterfeier schloss mit einem persönlichen Segen von Sri Swami Vishwananda, Kirtan bis spät in die Nacht auch mit Guruji und als allerletztes Event der Nacht gab es eine Disco/Tanzparty mit unserem ureigenen DJ, DJ Bhaktivesh. Die Nacht endete am frühen Morgen ungefähr um 4 Uhr. Alles in allem wurde die Neujahrsfeier ein festlicher Anlass, der mit Bhakti durchtränkt war und den Ton für das kommende Jahr angab. Da in 2015 verschiedene Veränderungen geschahen, können wir uns nur schwer vorstellen, was in 2016 geschieht, aber nichtsdestoweniger wird alles, was auch geschieht, nur Puzzlestücke zum mysteriösen göttlichen Plan unseres Gurujis hinzufügen. Jai Gurudev und ein frohes neues Jahr!


Hara Hara Mahadev! Maha Shivaratri 2016 steht bald vor der Tür. Meldet euch noch heute an und macht euch bereit für die glückverheißende Nacht, in der der größte Bhakta von allen, Lord Shiva, verehrt wird. Klicke auf den Link für mehr Info: http://www.bhaktimarga.org/events/event/maha-shivaratri


6. Januar 2016

Die Entstehung von "Ein Jahrzehnt der Liebe" (Teil 3 von 3)


Arbeit an „Ein Jahrzehnt der Liebe” – Ein Erlebnis

Während der letzten paar Wochen erhielt ich die Gnade, an dem Buch „Ein Jahrzehnt der Liebe” mitarbeiten zu dürfen, das die letzten zehn Jahre von Mahamandaleshwar Sri Swami Vishwanandas Mission, Bhakti Marga, aufzeichnet. Das Buch ist eine zusammengefasste und bilderreiche Ausgabe, die die letzten zehn Jahre von Guruji und seinen vielen Devotees veranschaulicht.
Während der letzten paar Tage der Entstehung des Buches hatte ich ein starkes Gefühl, das ich zuvor noch nicht erlebt hatte. Die Kapitel nahmen Gestalt an, Fotolayouts gingen in die Endrunde und es begann, ein solides Ganzes zu werden. In diesem Stadium empfand ich eine Welle der Ehrfurcht. Ich hatte etwas Ähnliches noch nicht empfunden – und ich konnte mir nur vorstellen, sowas nach der Lektüre von Erzählliteratur zu empfinden.
Dieses Gefühl entstand daraus, dass ich eine Mission der Liebe sah. Diese Mission war wirklich weltweit - ich konnte das jetzt richtig sehen. Es war und ist aus Gnade erbaut - die Gnade, die nur das Göttliche auf den Plan rufen konnte. Diese Mission wurde aus den tausenden von individuellen Erfahrungen aller Devotees zusammengesetzt und alles fügte sich zusammen, um diese schöne Mission zu bilden. 


Als ich dies empfand, musste ich innehalten, um den Augenblick zu erfassen. Dieses Buch war ein kurzer Blick auf etwas Heiliges. Es war wirklich eine Gnade, alle diese Teile zusammenkommen zu sehen. Auf meinem Gesicht muss sich anschliessend für eine geschlagene halbe Stunde Freude gezeigt haben. In diesem Buch ist deutlich zu sehen, dass unser Meister und seine Mission eins sind. Die Mission von Bhakti Marga ist eine Manifestation dieser Liebe.
Ebenso wie dieses Buch „Ein Jahrzehnt der Liebe” wurde das Wachstum von Bhakti Marga aus vielen Teilen zusammengesetzt. Manchmal gestalteten sich diese Teile über viele Jahre hinweg, und manchmal enthüllte sich die göttliche Harmonie erst im letzten Augenblick. Es ist jedoch immer in Gottes perfekten Händen - in den perfekten Händen unseres Gurus.


Dieses Buch gibt einen kurzen Einblick in die ersten Jahre von Bhakti Marga - dem Beginn von Steffenshof und der Formation der Gemeinschaft, die Gurujis Arbeit auf der ganzen Welt unterstützt. Beim Zusammenstellen des Buches konnten wir sehen, wie sich die Bhakti-Marga-Familie im Laufe der Jahre verändert hat. Beim Durchwühlen von Fotoarchiven von Gurujis Arbeit in der ganzen Welt konnte das Team, das das Buch zusammenstellte, in Erinnerungen schwelgen. Wir teilten viele Gechichten der Transformation miteinander, die im Laufe des letzten Jahrzehnt stattgefunden hatten.
Jede Geschichte, die wir teilten, sagte uns zweierlei: Wer ist diese Person die auf unsere Leben so tiefgreifend, so wundervoll eingewirkt hat? UND Auf welche wundervolle Art hatten wir uns im Laufe der Jahre, in denen wir Teil von Bhakti Marga waren, verändert?


Die Transformationen, die wir durchgemacht haben, waren vielfältig. Jeder Devotee hatte etwas erlebt - etwas Tiefes und Bewegendes - das ihre Aufmerksamkeit in einer Weise gefangennahm, wie es nichts und niemand auf der Welt zuvor getan hatte. Jede Situation, die uns zu Guruji brachte, war anders - für jeden von uns einzigartig. Jeder einzelne der spirituellen Lektionen, durch die wir gegangen sind, war in Erfahrungen 'verpackt', die nur für uns waren. Maßgeschneidert sozusagen.
Was während dieses Jahrzehnts von Bhakti Marga gleich blieb, war Gurujis Liebe. Wie Mahant Satya Narayan Das Babaji im Vorwort des Buches schrieb, spielt Guruji oft die Rolle eines perfekten Bhaktas (Verehrers) Gottes - unglaublich hingegeben, hart arbeitend und zielgerichtet in seiner Ausrichtung der Liebe. Sein Engagement dafür, die Herzen der Menschen zu öffnen, ist unermesslich - und doch klar zu erkennen. Seine Liebe zeigt sich und arbeitet hart, beständig, Tag für Tag, Jahr für Jahr: ein Darshan nach dem anderen, ein Interview nach dem anderen, eine Pilgerfahrt nach der anderen.
In diesem Jahrzehnt hat sich Guruji als das Puzzleteilchen gezeigt, das in unser aller Herzen fehlt. Aber wie ist es mit unseren Mit-Devotees? Wie ist es mit der Menschheit? Wenn die Mission Sri Swami Vishwanandas darin besteht, die Herzen der Menschen zu öffnen, bedeutet das bestimmt, daß seine Devotees ihre Herzen öffnen werden. Mit Sicherheit werden sie die Liebe widerspiegeln, die ihr Guru lehrt und an den Tag legt.


Die Arbeit in dem Redaktionsteam dieses Buches war eine schöne Kostprobe davon, wie sich Herzen öffnen. Die Menschen, die zusammen an dem Buch arbeiteten, waren alle sehr begabt und kreativ. Beim Erstellen des Buches hatten wir oft Ideen für sein Design, von denen wir sehr überzeugt waren. Wir waren uns nicht einig.
Was unser Team erlebte, war ein natürlicher Prozess in Teams überall. Alle unsere Erfahrungen sagten uns, wir sollten uns dafür einsetzen, daß das Projekt in einer bestimmten Weise Gestalt annahm, die mit unserem Ideal übereinstimmte, wie die Welt zu sein hatte. „Dieses Foto sieht am besten aus, wenn es so formatiert wird.” „Wir sollten diese Schriftart verwenden.” „Ich bin nicht sicher, ob dies das Foto ist, das wir in diesem Kapitel haben wollen.” Wir hatten Meinungsverschiedenheiten. Durch Gurujis Gnade waren wir jedoch willens, unsere Liste von “sollte” beiseite zu legen. Wir hörten einander zu, wir ließen innere Bindungen an die Art, wir wir es haben wollten, los und arbeiteten hart daran, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen - ein Schritt nach dem anderen. 
Sobald unsere Zusammenarbeit an Boden gewonnen hatte, verwandelte sich das, was als Uneinigkeit begonnen hatte, in Inspirationen. Wir legten einander keine Stolpersteine mehr in den Weg - wir schenkten einander Ideen und harte Arbeit, auf die wir aufbauen konnten. In den letzten paar Stunden, in denen wir dem Buch seine endgültige Form gaben, war das Team harmonisch geworden. Wir arbeiteten im Einklang miteinander. Es war ein schöner Anblick. 


Die nächsten Jahre von Gurujis Mission sind schwer vorstellbar - wir haben so viel an Transformation in so kurzer Zeit erlebt; ich weiß nicht, was wir von der Zukunft erwarten sollen, da die wachsende Gemeinschaft so vielschichtig geworden ist. Durch direkte Begegnungen mit ihm selbst und durch die Worte und Handlungen seiner Devotees  wird Guruji mehr Menschen anziehen. Bhakti Marga wird wachsen - unsere Devotee-”Familie” wird ein reichhaltiges Netzwerk werden, das mit der Zeit immer mehr Orte, immer mehr Menschen erreicht. Aber was für Herausforderungen warten auf uns? Durch welche Prozesse werden wir gehen? Als Einzelne und als Gemeinschaft? Nur Guruji weiß das genau.
Soviel ist klar, daß Guruji uns immer lieben wird und daß wir immer versuchen müssen, mehr in der Art zu lieben, wie er liebt - bedingungslos. Bei der Arbeit an diesem Buch, das uns ein Jahrzehnt in Erinnerung ruft, erkenne ich, daß „versuchen zu lieben” etwas ist, was wir tun können - etwas, von dem wir wissen, wie es geht. Liebe ist vielleicht ein ewiges und unendliches Mysterium - die wunderbare und unfassbare Natur von Gott selbst. Unser Weg jedoch ist Hingabe an Gott - Hingabe an die Liebe.
Unser Weg ist Bhakti Marga. Wenn ich etwas daraus gelernt habe, die letzten zehn Jahre dieses Weges zu betrachten, ist es, daß wir durch die Gnade des Gurus auf unsere Schritte zurückblicken konnten, um zu sehen, daß wir in der Lage waren, Liebe, Geduld und Einheit auf ganz erstaunliche Art zu erleben. - Sanjayananda


Mit viel Freude künden wir an, dass “A Decade of Love” jetzt erhältlich ist! Du kannst es bei deinem nächsten Besuch in SPN im Bhakti Shop finden. Und allen ein frohes neues Jahr!


29. Dezember 2015

Die Entstehung von "Ein Jahrzehnt der Liebe" (Teil 2 von 3)

„Eine Pilgerfahrt der Liebe“

Eine Pilgerfahrt ist eine spirituelle  Reise, die unsere Augen und Ohren öffnet, damit wir über das greifbare hinaus in das Herz und die Seele eines heiligen Ortes blicken können. Das Buch „Ein Jahrzehnt der Liebe“ zusammenzustellen war so eine Art Pilgerfahrt durch die heilige Landschaft von Sri Swami Vishwanandas Leben und seiner Mission. Jede Pilgerfahrt mit einem Guru nimmt uns mit in ein neues Gebiet, sowohl im Innern als auch im Außen; diese hier trug mich in eine höhere Wertschätzung dessen, wer mein Guru ist, und wie Liebe wirklich alles ändern kann.

Jede Pilgerfahrt kann die Höhepunkte des heiligen Landes, welches besucht wird, nur streifen. Dieses Buch ist nicht anders. Das Leben eines Meisters, das angefüllt ist mit Dienst und Errungenschaften, in einem einzigen Buch zusammenzufassen, das wir in der Hand halten können, ist in der Tat eine beachtliche Aufgabe. Allein seine Lehren haben schon eine Bibliothek voller Bücher geschaffen. So erhob sich die Frage, wie die Geschichte erzählt werden soll.

Obwohl die chronologische Abfolge von Ereignissen sehr beeindruckend ist, bilden sie doch lediglich die Mauern eines Tempels. Während die Pilger sich an der Schönheit der Struktur erfreuen, sehnen sie sich innerlich danach, die Liebe und Hingabe zu fühlen, die diese erbaut hat und sie in den Herzen jener, die dort beten, am Leben hält. Und so haben wir uns entschieden, beides zu präsentieren, die Mauern, die Stein für Stein errichtet wurden, und die Hände und Herzen jener, die sich selbstlos abgemüht haben, um die Vision eines außerordentlichen Meisters und seine außerordentliche Mission zu manifestieren.

 

Wie jeder, der jemals eine Pilgerfahrt mit Guruji gemacht hat, weiß, ist der Reiseplan nur ein Vorschlag und die aufregendsten Teile des Abenteuers kommen in der Art, wie wir es am wenigsten erwarten. Die Reise, 228 Seiten mit annähernd 26,000 Worten in weniger als einem Monat zu füllen, war in keiner Hinsicht geradlinig. Mit zu vielen Informationen in einigen Sparten, zu wenigen in anderen, nirgendwo annähernd genug Zeit und nur einer ungenauen Karte, um ein so riesiges Gebiet abzudecken, begann das Abenteuer. Unzählige Male im Verlauf dieses Monats gerieten wir an Hindernisse, die von uns verlangten zurückzutreten und unseren Weg neu auszurichten. Es fühlte sich oft an, als ob wir weitere sechs Monate bräuchten, um der Sache gerecht zu werden.

Mit Gurujis Gnade wurde die unmögliche Aufgabe jedoch möglich gemacht. Jedes Mal, wenn es zuviel wurde, hielten wir gewöhnlich inne, wandten uns nach innen und beteten um Gnade. Die Gebete wurden immer mit mehr Energie, einer neuen Idee, einer Bereitschaft, loszulassen und es anders zu machen, beantwortet. Es gab keinen Raum für Egos; um die Arbeit zu schaffen, mussten wir zusammenarbeiten, anderen erlauben, unserer Arbeit Feinschliff zu geben und Stolz aufgeben. Am Ende wurde alles zu seinen Lotosfüßen gelegt und durch seine Gnade fügte es sich zusammen. Nur eine Woche vor dem Abgabetermin tauchte ein Thema auf, das alle losen Enden zusammenfügte und uns eine Vision gab, wie man es dem Herzen nahe bringen könnte: „Bhakti jeden Tag zu leben.“


Die ganze Zeit hindurch wurden wir auf die erstaunlichste Weise getragen. Wir wurden immer durch seine unsichtbare Gegenwart unterstützt, oft bekamen wir im Stillen eingeflüstert, was wir schreiben sollten und worauf wir uns als nächstes konzentrieren sollten. Tage, in denen wir 16-Stunden-Tage vor dem Computer und 90-Stunden-Wochen verflogen ohne physische Schmerzen, mit minimalem Stress und kaum irgend welchen Komplikationen.

Allem zugrunde lag ein tiefer Wunsch, unserem geliebten Guruji zu dienen und etwas zu schaffen, das er gerne mit allen und jedem teilen würde: mit Familie, Devotees, Würdenträgern, Presse. Es ist unsere aufrichtigste Hoffnung, dass wir unser Ziel erreicht haben. Es war tatsächlich eine äußerst bemerkenswerte Reise, sowohl im Innern als auch im Außen. Das kostbare Geschenk der Seva für den Guru zeigte mir, dass wir umso mehr unterstützt wurden, je mehr Liebe wir für ihn fühlten, und wir umso mehr geben wollten. Es war wirklich eine Ehre und ein Vorrecht, an diesem Projekt mitwirken zu dürfen.
 
Jai Gurudev! 
Aruni


Feier das angehende 11. Jahr von Bhakti Marga mit uns an Sylvester! Klick auf den Link, um dich anzumelden: http://www.bhaktimarga.org/events/new-years-eve



26. Dezember 2015

Die Entstehung von "Ein Jahrzehnt der Liebe" (Teil 1 von 3)


Ein Jahrzehnt der Liebe: 
Die Erfahrung "hinter den Kulissen" mit der Erstellung der Geschichte von Sri Swami Vishwanandas Mission.

Als wir zu Beginn dieses Jahres anfingen, uns für das zehnjährige Festival von Bhakti Marga vorzubereiten, das vom 10. bis 12. Juli stattfand, entschlossen wir uns auch, ein Buch zusammenzustellen, das die ersten zehn Jahre der Geschichte unserer Mission abdecken würde. Es war für alle Beteiligten klar, dass es ein außerordentliches Buch sein musste, mit einem reichhaltigen, großartigen Bildteil, der das Gesamtbild umfasst, und mit vielen kleinen bezaubernden Einblicken in die wundervolle Mission unseres geliebten Guruji.
Um es kurz zu nachen, es blieb uns schließlich keine Zeit, es herauszubringen. So mußten wir das auf später verschieben und wieder schien es, dass uns die Zeit aus den Händen glitt. Mit einem kleinen liebevoll-strengen “Schubs“ unseres Gurujis schafften wir es jedoch zum Glück, es bis Weihnachten 2015 fertigzustellen. Da 2016 näherrückt, bezeichnet diese Zeit die Endphase des ersten Jahrzehnts der Liebe. Im Nachhinein ist das tatsächlich der perfekte Augenblick, um auf das zurückzublicken, was erreicht wurde, und wir sind glücklich, dass uns das „Schicksal“ erst jetzt erlaubt hat, das Buch abzuliefern. Es verschaffte uns die Gelegenheit, die Fülle des Jahres 2015, in dem so viele besondere Dinge geschahen, miteinzuschließen, um das erste Jahrzehnt stilvoll zu beenden. Nun sind wir bereit, tief in die neue Ära einzutauchen. Über die Bedeutung dessen jedoch später. 


Ein Buch zusammenzustellen, das Gurujis Mission würdig ist, war eine ziemliche Herausforderung für unser Team. Es war kein Projekt, das ein oder zwei Leute so nebenbei aus dem Handgelenk schütteln können. Eine gewaltigere Anstrengung war nötig, wobei wir uns von den Banden unserer üblichen Verpflichtungen befreien mussten, um der vorliegenden die richtige  Aufmerksamkeit zu geben, die sie braucht und verdient. Wir waren auch mit einem konkreten Abgabetermin konfrontiert, was bedeutete, es musste auf jeden Fall bis Weihnachten 2015 herauskommen, oder wir wären...tot! Natürlich nicht buchstäblich, aber ihr versteht, was ich meine.
Dieses in weniger als vier Wochen abzuschließen, schien einigen von uns eine unerfüllbare Aufgabe zu sein. Und im Nachhinein war es auch in gewisser Weise so, was wiederum  passt, weil Bhakti Marga selbst, vom menschlichen Standpunkt aus gesehen, in vieler Hinsicht eine unerfüllbare Aufgabe ist. Was Guruji in diesen zehn Jahren zuwege brachte ist ein atemberaubendes göttliches Meisterstück. Es ist sein allergrößtes Wunder, was viele kleinere und größere Wunder miteinschließt. Geschichten und Erfahrungen von Menschen, die sich von „Metall“  in Gold verwandelten, und Guruji als der Stein der Weisen, der all dies geschehen ließ. Wie schön es für uns ist, dass er uns erwählt hat, Mitschöpfer in seinem großen Lebenswerk zu sein.
Wir wussten, dass wir uns es nicht leisten konnten, etwas Unausgegorenes abzugeben. Zu vieles stand auf dem Spiel. Die Geschichte zu schreiben, die Geschichte der Mission unseres Guruji. Also arbeitete ein größeres Team intensiv über die letzten Wochen, damit dies zustandekommt, und am Ende arbeiteten wir buchstäblich Tag und Nacht. Um erfolgreich zu sein, hatten wir keine Wahl, als ein wirkliches Team zu werden. Ein fortwährendes „Ja“ zueinander. Schöpfungen einer Person - seien es Konzepte, Texte, Bilder oder Designs, - wurden umgeformt oder von jemand anderem bearbeitet und wiederum von einer dritten Person geändert. Es war sehr schön zu beobachten, dass wir einander vertrauten, und wir hatten das Vertrauen, dass der Beitrag der nächsten Person eine Verbesserung wird. Es ging nicht um „ich“ oder „mein“, es ging um ihn (d.h. Guruji) und uns. Es ist nicht das erste Mal, dass ich Zeuge wurde, wie Gurujis Devotees unter Druck zusammenwuchsen. Wir haben vielleicht  hier und da manchmal Meinungsverschiedenheiten, aber wenn es darauf ankommt, wachsen wir zusammen und werden eins.
Als wir das Buch nach einer letzten durchwachten Nacht fertiggestellt hatten, hatten wir lediglich die dritte „Ratri“ (ganze Nacht ohne Schlaf) in einem Jahr. Shivaratri, Karthik und jetzt „Mission-der-Liebe- Ratri“. Es sind diese Augenblicke, an die wir uns für den Rest unseres Lebens erinnern werden: Wenn du alles gibst. Wenn du die letzten Tropfen Lebenskraft aus dir herausquetscht. Wir waren totmüde, aber nicht tot. Wir waren am Leben, weil wir Bhakti zur Fülle gelebt hatten.


Abschließend ist zu sagen, dass dieses Buch nicht nur einfach ein Geschichtsbuch ist.  Es zollt über die ersten zehn Jahre von Sri Swami Vishwanandas Mission  in einer Weise Rechenschaft, dass es zu einer mächtigen Erinnerung an das wird, was das  Wichtigste ist. Gott ist Liebe. Gott manifestiert sich als Satguru, um die Menschheit aufzuwecken, um die Liebe wieder zu entdecken, die sie im Innern hat. Der Satguru und seine Mission sind eins. Wenn wir den Guru lieben, wenn  wir Gott und Seine Schöpfung lieben, werden wir natürlich seine Mission mit einschließen, was bedeutet, seine Liebe zu verbreiten. Es bedeutet, dass wir ganz von selbst die Liebe weitergeben wollen, die wir erhalten.
Wenn wir das erste Jahrzehnt der Liebe betrachten, könnten wir sagen, dass es der Zeitabschnitt war, in dem wir viel Liebe empfangen haben. Nun steht die neue Ära, die mit einem neuen Jahrzehnt beginnt, dafür, diese Liebe zu teilen. Wenn wir (bedingungslos) teilen, erhalten wir tatsächlich sogar mehr als vorher. Das ist das Geheimnis der Liebe. Du musst sie geben, um sie zu erhalten. Du musst mutig genug sein, um dort zu sein, wo du sein sollst, nicht wo du sein willst. Aber wahre Hingabe vereint die Notwendigkeit mit dem Wunsch. Mit anderen Worten wirst du dort sein wollen, wo du sein sollst.

Die Mission kann nicht mit dem Verstand erfasst werden, genausowenig wie Gott oder Guru. Aber dieses Buch spielt ein wenig die Rolle einer „Murthi“: Es ist ein physisches Tor, um die größere Wahrheit jenseits von Raum und Zeit zu erreichen. Wir hoffen, dass ihr die einzigartige Gelegenheit nutzen werdet, die dieses Buch bietet, und dass ihr Freude daran habt, die Schlüssel zum Erfolg für die neue Ära zu entdecken. 
- Swami Vishwakurunandhanananda

14. Dezember 2015

Ein Jahr Straßen-Kirtan mit Bhakti Marga


Stellt euch vor, ihr lauft auf dem Bürgersteig der Stadt, in der ihr lebt, zu einem Geschäft, um einige Lebensmittel für das Mittagessen zu kaufen, und ihr hört von weitem Musik. Sowie ihr um die Ecke des Häuserblocks biegt, seht ihr eine Gruppe von Menschen, einige ganz in Weiß gekleidet, einige in Jeans und mit einem T-Shirt, und einige mit Dhotis, Kurtas oder sogar Saris. Sie tragen Instrumente und singen frei heraus. Alle haben ein Tilak auf der Stirn, klatschen und freuen sich mitten in einer Stadt, die normalerweise ein graues Bild introvertierter Fremder bietet. Und irgendwie zaubert das Lächeln auf ihrem Gesicht auch eines auf dein Gesicht; du lächelst, wenn du diese Gruppe von Bhaktas beobachtest, wie sie langsam durch die Stadt marschieren, während sie „Radhe!Radhe!“ singen, völlig sorgenfrei.
 Das Konzept des Straßen-Kirtans und das Verbreiten von Gottes Liebe durch das Singen von göttlichen Namen existiert seit Jahrhunderten. Bengalen ist die Geburtstätte des Straßen-Kirtans, er wurde dort von dem ruhmreichen Heiligen Sri Chaitanya Mahaprabhu eingeführt. In den darauffolgenden Jahren pflegte die Organisation, die sich ISKON (Internationale Gesellschaft für Krishna-Bewußtsein) nennt, diese Praxis in der westlichen Kultur populär zu machen, wobei sie dafür bekannt sind, sich besonders auf Flughäfen und auf dem Times-Square in New York City aufzuhalten.
Wenn ihr Shree Peetha Nilaya besucht habt, habt ihr wahrscheinlich das Mantra „Bhaja Nitai Gauranga Radhe Shyam, Japa Hare Krishna Hare Rama“ gehört. Im Zentrum wird das Mantra jeden Tag ohne Unterlass von 9 Uhr morgens bis 9 Uhr abends im Tempel gechantet, unterbrochen von Gebeten der Gemeinschaft. Aber was bedeutet das Mantra eigentlich?


Das Mantra selbst kann in mehrere Abschnitte unterteilt werden. Zunächst bieten wir einen Dienst an (Bhaja). Worin besteht der Dienst? Wir bieten die Eigenschaften von Sri Nityananda (dem Begleiter von Chaitanya) und Sri Chaitanya Maha Prabhu, nämlich Mitgefühl und Hingabe, in der Form von Schwingungen zum Wohle der Welt (Nitai-Gauranga) an. Wozu wird dieser Dienst erbracht? Das Verbreiten von Mitgefühl und Hingabe wird dazu führen, das Lebensziel zu erreichen, die Lotosfüße von Sri Radha Krishna (Radhe-Shyam). Wie bieten wir schließlich diesen Dienst an? Das alles wird durch wiederholtes Chanten des Maha Mantras (Japa Hare Krishna Hare Rama) erreicht.
Mit dem Wissen darum, was dieses Mantra bedeutet, und durch die Inspiration großer Heiliger wie Chaitanya Maha Prabhu hat Bhakti Marga sich die Tradition des Straßen-Kirtan mit ganzem Herzen zu eigen gemacht. Seit Dezember letzten Jahres wurde Straßen-Kirtan jeden Sonntag in verschiedenen Städten Deutschlands durchgeführt.


Auf Bitten Sri Swami Vishwanandas hin hat Swami Vishwakanjalochanananda (früher unter dem Namen Chaturananda bekannt) die Leitung dieses Projektes übernommen. Swami Kanjalochanananda hat eine außerordentliche Anstrengung unternommen, sicherzustellen, dass Gurujis Wunsch, Straßen-Kirtan wöchentlich stattfinden zu lassen, aufrechterhalten wurde. Im Verlauf dieses letzten Jahres hat Swami Kanjalochanananda unerwartete Erfahrungen gemacht, die die Kraft des Straßen-Kirtans bezeugen. Menschen, die nie überhaupt etwas von Kirtan gehört haben, werden von der Liebe angezogen, die von den göttlichen Namen ausgeht. Der Geschichten sind unzählige, da die Wirkung des  Straßen-Kirtans bei jeder Person einmalig ist.
Die Praxis des Straßen-Kirtans hat nicht nur den Verstand und das Herz der zuschauenden Passanten geweitet, sondern auch mitgeholfen, den Blickwinkel der Teilnehmer zu verändern. Da es natürlich ist, schüchtern zu sein, zögern viele Leute erst, in die Öffentlichkeit zu gehen und vor Fremden zu singen. Mit einem kleinen bisschen Mut und der Unterstützung von Menschen wie Swami Kanjalochanananda sind sie nachher so inspiriert, daß sie oft den Wunsch haben, in ihrer Heimatstadt eine Straßen-Kirtan-Gruppe zu gründen.
Straßen-Kirtan ist ein Dienst, der das Umfeld ringsum durch die Schwingungen der göttlichen Namen anhebt. Obwohl schon seit Jahrhunderten existent, ist Straßen-Kirtan ein für die westliche Kultur relativ neues Konzept. Das Wachsen und die Zukunft des Straßen-Kirtans hängt von den Devotees ab, die der Menschheit in einer Weise öffentlich dienen wollen, die den Leuten auf der Stelle eine Erfahrung mit der spirituellen Welt vermitteln.
Es ist eine Methode, Herzen zu öffnen und Menschen mit Sri Swami Vishwananda und Bhakti Marga bekannt zu machen. Swami Vishwakanjalochananandas Leidenschaft ist es, Straßen-Kirtan in der Welt zu verbreiten, und er ist bereit, allen zu helfen, die sich einer bestehenden Straßen-Kirtan-Gruppe anschließen wollen, und allen zu helfen, die eine Straßen-Kirtan-Gruppe gründen wollen, und sich aufmachen, an einem Sonntag nachmittag die Herzen Fremder zu erreichen.


Wenn ihr mehr Informationen über Straßen-Kirtan haben wollt,  wendet euch bitte an Swami Vishwakanjalochanananda per email bei: Vishwakanjalochanananda@bhaktimarga.org
Unten könnt ihr einen Erlebnisbericht von einem regelmäßigen Teilnehmer des Straßen-Kirtans aus Shree Peetha Nilaya lesen:
„Straßen-Kirtan ist eine Zeit, in der wir uns aufmachen und die Liebe Gottes aus erster Hand verbreiten können. Seit ich im Ashram lebe, ist mein Kontakt mit der Außenwelt begrenzt, und obwohl diese Abgeschlossenheit mir hilft, mich auf das Spirituelle zu konzentrieren, kann sie auch die Gelegenheit begrenzen, die göttliche Liebe, die die Welt so dringend braucht, mitzuteilen.
Es ist immer faszinierend, die neugierigen Gesichter vorbeiziehen zu sehen, wenn wir Bhajans singen. Mir ist oft aufgefallen, wie intuitiv die Kinder von Natur aus gegenüber den göttlichen Namen reagieren, oftmals erhellen sich ihre Gesichter vor Freude und sie scheinen von der Musik magnetisch angezogen zu werden. Straßen-Kirtan gibt mir auch ein starkes Gefühl von Familie. Genau wie eine Familie sich gegenseitig unterstützt, so trägt jedes teilnehmende Mitglied dazu bei, die übrigen Gruppe zu stärken und wir alle amüsieren uns köstlich beim Singen der göttlichen Namen.
Ich bin dankbar, wenn ich sehe, wie die Devotees zusammenkommen und die göttliche Liebe verbreiten, die jeden von uns verändert hat. Straßen-Kirtan ist eine Möglichkeit, diese Transformation, diese Liebe zu teilen, so daß wir sie nicht für uns behalten, sondern vielmehr mit jenen teilen, die die Erfahrung noch machen müssen, daß es schön ist die göttlichen Namen zu singen.“ - Kushalananda


Sylvester steht vor der Tür! Komm und feier Sylvester in Shree Peetha Nilaya mit Sri Swami Vishwananda und der Bhakti-Marga-Familie:
http://www.bhaktimarga.org/events/new-years-eve

8. Dezember 2015

Der unsterbliche Yogi - Mahavatar Babaji


Die ganze menschliche Geschichte hindurch waren die schneebedeckten Gipfel der heiligen Berge des indischen Himalaya bekannt als Wohnstätte der Unsterblichen. Diese hochaufragenden Bergregionen des Himalaya sind auch bekannt als die physische Wohnstätte der ewigen, jugendlichen Form und des Geistes des physischen Lichtwesens, das wir als Jagadguru Mahaavatar Babaji kennen.
Seit Jahrhunderten, vielleicht sogar länger, sind viele Babaji begegnet. Bekannt unter verschiedenen Namen, sind die beiden gebräuchlichsten heute 'Jagadguru Mahaavatar Babaji' und 'der Unsterbliche Lehrer'. 'Maha' bedeutet groß und 'Avatar' bedeutet der Hinabstieg des Göttlichen in die physische Form - Mahaavatar. 'Babaji' ist ein Begriff, der 'verehrter Vater' bedeutet, und 'Unsterblich' bedeutet jemand, der für immer lebt. Und 'Jagadguru' bedeutet, der 'Guru der Welt'. Deshalb ist Er der Weltlehrer, der unsterbliche Jagadguru Mahavatar Babaji.


Alle Formen Babajis kommen und gehen nach Belieben. Viele Menschen hatten im Laufe der Zeitalter mit Ihm in der ätherischen Form zu tun, während Er in der scheinbar physischen Form war. Andere interagierten mit Ihm in Träumen, Visionen und Meditationen. Die verschiedenen Formen von Babaji veranschaulichen die göttlichen Eigenschaften, die Er hat, und unverändert gewährt Er denjenigen, denen er begegnet, viele Segnungen und Lehren. Es heisst tatsächlich, dass, wann immer jemand den Namen Babajis mit Verehrung ausspricht, diese Person auf der Stelle einen spirituellen Segen bekommt.
Babajis Mission beinhaltet auch, der Menschheit dabei zur Seite zu stehen, sich mit der ihr eigenen Seelengeschwindigkeit in die Verwirklichung der Einheit mit Gott zu entwickeln. Er bietet der Menschheit einen flüchtigen Blick auf das Göttliche in physischer Form und liefert ein bewusstes Beispiel für die eigenen Möglichkeiten der Menschheit, sich selbst von der Maya (Illusion) zum göttlichen Unsterblichen hin zu transformieren, was durch Babaji seit Jahrhunderten veranschaulicht wird - eine ewige Brücke zwischen dem Göttlichen und der Menschheit.


Obwohl der Mahaavatar oft mit Indien und dem Hinduismus gleichgesetzt wird, ist Er ein unsterbliches universelles Wesen und hält nicht an einer Tradition, einer Religion, einem Land, einer Rasse oder einem Bekenntnis fest. Er umfängt bedingungslos alle spirituellen Traditionen, die ganze Schöpfung und alles Bewusstsein als Eines.
Babaji ist ein göttliches universelles Wesen, sozusagen ein „älterer Bruder“, in der evolutionären  Entwicklung der Menschheit auf dem Weg zur Vollkommenheit. Drei Haupteigenschaften bestimmen seine Größe: unermessliche Liebe, erstaunliche Demut und unergründliche Tiefe. Er hat ein tiefes Verständnis für die menschliche Natur in ihrer Not, mit den Problemen des Überlebens und Wohlbefindens in dieser Welt zurecht zu kommen. Seine Lehren zeichneten sich immer durch bodenständige Durchführbarkeit und eine Haltung des Anpackens aus, die in unserer modernen Gesellschaft sehr selten zu finden sind, eine dynamische Mischung aus Reinheit, Demut, Liebe und Pragmatismus.
Eine der am meisten bekannten Tatsachen über Babaji ist, dass er im späten 19. Jahrhundert die lange vergessene Praxis des Kriya Yoga seinem Schüler Lahiri Mahasaya wiedergebracht hat. Da sich die Zeiten seitdem gewaltig verändert haben, hat Babaji durch seinen Schüler Sri Swami Vishwananda eine neue Form des Kriya Yoga für das moderne Zeitalter eingeführt - Atma Kriya Yoga. Babaji hat viele Male über Atma Kriya Yoga gesprochen und gesagt, wie gesegnet wir sind, dass wir in der Lage sind, diese yogischen Techniken zu lernen und auszuüben.


„Wenn ihr euch zur Meditation niedersetzt und die Zeit für einen Augenblick stehenbleibt, wie frei ihr euch dann fühlt. Friede steigt herab, wenn ihr die Chakras des physischen Körpers reinigt und auf die Ganzheit ausrichtet. Das Kronenchakra öffnet sich von selbst durch engagiertes Übung der Atma-Kriya-Yoga-Techniken. Das Göttliche sitzt in der Mitte des Sahasrara, des Kronenchakras, und wartet darauf, freigesetzt zu werden. Dann fliegt die Seele desjenigen, der Atma Kriya Yoga praktiziert, frei, um nach Belieben aus dem physischen Körper hinaus und hineinzugehen. Das ist die krönende Herrlichkeit des Atma Kriya Yoga; durch gewissenhafte und liebevolle Ausübung öffnet ihr die Tür zur Ewigkeit, durch das Kronenchakra, das Sahasrara.“  Mahavatar Babaji
Atma Kriya Yoga ist für alle zugänglich, ungeachtet der spirituellen Tradition, da es der Zweck des Atma Kriya Yoga ist, die Liebe zu erfahren, die Gott ist.


Ein wesentlicher Teil von Atma Kriya Yoga ist die Shaktipat Initiation, die wir erhalten. Shaktipat ist wirklich das, was Atma Kriya Yoga die gewaltige Kraft gibt, die es hat. Im Wesentlichen ist Shaktipat die Infusion der unbegrenzten göttlichen Liebe in den begrenzten Körper derer, die initiiert werden. Das ist der Schlüssel für uns, dieselbe universelle Liebe zu erlangen, die Sri Swami Vishwananda und Mahaavatar Babaji haben. Atma Kriya Yoga wurde der Welt gegeben, damit die Menschheit erhoben werden kann und die Fülle des Lebens mit jeder einzelnen Handlung, die unternommen wird, erfahren kann. Babaji hat sich selbst der Welt zu erkennen gegeben und hat den Atma Kriya Yoga gegeben, so dass wir für immer in der Liebe und in einer immerwährenden Kommunion mit Gott sein können.
„Ich bin Babaji von den Höhen des Himalayas, den heiligen Bergen Indiens, die als Hinweiszeichen von Liebe, Hingabe, Vertrauen und dem immerwährenden göttlichen Willen zur Einheit dastehen. Mein Angebot der Unterstützung ist ewiglich wach, so wie die großen Berge des Himalayas durch die Zeiten hindurch als spirituelle Hinweiszeichen für die Menschheit gestanden haben. Ich frage ernsthaft: Seid ihr bereit?“ Mahavatar Babaji

Wenn ihr mehr über Atma Kriya Yoga erfahren möchtet, besucht uns bitte auf der Seite http://atmakriya.org
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Babaji-Tag 2015


Der Babaji-Tag ist eine Feier, bei welcher wir uns auf all die Gnaden und die Führung, die Mahavatar Babaji uns gibt, besinnen. Der 30. November ist jener Tag, an dem Babaji sich entschlossen hat, in Seinem Körper zu bleiben und der Menschheit bei ihrer spirituellen Entwicklung weiter zu helfen. Mittels des Segens von Atma Kriya Yoga arbeiten Sri Swami Vishwananda und Mahavatar Babaji zusammen, um das Bewusstsein der Menschheit in einen Zustand der Göttlichkeit zu erheben.


Die Babaji-Tag-Feierlichkeiten 2015 in Shree Peetha Nilaya begannen mit einemPaduka Abishekam inklusive Guru Puja für Sri Swami Vishwananda und anschließender Kalash Puja für Mahavatar Babaji. So wie Babaji selbst versprochen hat, immer dann anwesend zu sein, wenn Sein Name dreimal ausgesprochen wird, so hat die Atmosphäre in der Halle dies für alle spürbar bestätigt. Anschließend wurden Bhajans gesungen. Es gab auch eine Lesung und Erzählungen über Babaji, sowie eine Atma-Kriya-Yoga-Gruppenpraxis. Sri Swami Vishwananda teilte seine Weisheiten über Mahavatar Babaji und die Gnade von Kriya Yoga mit uns.


Hier ist ein Auszug aus der Rede von Sri Swami Vishwananda während der Feierlichkeiten:
Wisse, dass du nicht allein bist, was auch immer du tust. Du hast die Gnade von Mahavatar Babaji mit dir, eines der größten Avatare, die jemals auf der Erde wandelten, der noch immer lebt, der noch immer hier ist. Wenn du Atma Kriya Yoga praktizierst, dann wisse, dass Er bei dir ist, wisse, dass ich bei dir bin und wisse, dass alle Kriya-Heiligen und Weisen bei dir sind. Das ist der Segen, den du bekommen hast, als du Shaktipat erhalten hast.

Shaktipat ist nicht einfach nur eine Energieübertragung an dich. Es ist nicht nur ein öffnender Schlüssel. Es ist eine Übertragung der Gnade des Meisters auf dich. Jeder einzelne von euch, der Kriya praktiziert, hat diese Gnade in sich - ihr besitzt sie. Das ist der Grund, weshalb Babaji sagte, dass ihr alle Yogis seid, weil Er euch zu Seinen Yogis gemacht hat. Ihr tragt Seine Gnade und Seinen Segen mit euch.

Der Segen ist, dass ihr Ihn nach diesem Leben erreichen werdet. Und wenn ihr es in diesem Leben nicht schafft, Ihn zu erreichen, wird Er euch weiterhin helfen. Natürlich, wenn ihr zu viel Karma habt, wenn ihr eine Million Leben von Karma habt, dann wird sich die Gnade im nächsten Leben fortsetzen, so wie sie sich vom letzten Leben zu diesem Leben fortgesetzt hat. Denn durch all diese Leben, all diese tausende von Jahren, habt ihr praktiziert. Und weil Er wollte, dass ihr von Ihm wisst, segnete Er euch mit der Gnade, Ihn zu kennen. Und darüber hinaus segnete Er euch auch mit der höchsten Gnade: mit Bhakti.

Ihr habt großes Glück, dieser Gnade zuteil zu werden. Ihr habt großes Glück, unter Seinen Auserwählten zu sein. Lass Seine Liebe, die Liebe, die Gott in euch hinein getan hat, durch euch strahlen. Jedes Mal, wenn ihr eure Kriya Übungen macht und Ihn am Anfang anruft, wisst, dass Er dann bei euch ist.“ - Sri Swami Vishwananda


Der Babaji-Tag ist die perfekte Erinnerung daran, wie gesegnet jedes unserer Leben ist. Es ist ein Tag, um einfach dankbar für alles zu sein, das wir empfangen haben, ganz egal, wie klein es ist. Mahavatar und Sri Swami Vishwananda arbeiten Hand in Hand, um uns allen dabei zu helfen die Lotosfüße des Herrn zu erreichen. Indem wir Atma Kriya Yoga praktizieren und uns mit den göttlichen Meistern verbinden, die diese höchste Wahrheit bereits realisiert haben, erhalten wir die Gnade, die Liebe Gottes auf höchstem Niveau wahrzunehmen. Babaji segnet die Welt unaufhörlich und bleibt trotzdem bescheiden im Verborgenen, stets darauf wartend, dass wir Ihn dort erfahren, wo es wesentlich ist - in unseren Herzen.

Einige Tage nach dem Babaji-Tag reiste Sri Swami Vishwananda nach Finnland, um dort einen neuen Mahavatar-Babaji-Tempel einzuweihen. Der Tempel befindet sich in Helsinki, in der südlichen Hauptstadt Finnlands. Wie ihr auf dem Bild sehen könnt ist die Murti von Babaji sowohl exquisit wie auch beachtlich. Die Devotees in Finnland sind außerordentlich gesegnet, jetzt ein offizielles zu Hause für Babaji zu haben. Sie können diesen Ort jederzeit besuchen und Zeit in der Gegenwart eines der größten Avatare zu verbringen, die sich je inkarniert haben. Mit dem Segen von Sri Swami Vishwananda wurde der zuletzt eingeweihte Tempel zu einem Leuchtfeuer des Lichtes für die Devotees in Finnland und unweigerlich auch für die restliche Welt.


Sri Swami Vishwananda führt Abishekam für Mahavatar Babaji durch.

Arati, um die Zeremonie abzuschließen.

2015 ist beinahe vorüber! Besucht uns bald in Shree Peetha Nilaya für die Neujahrsfeier und beginne das Jahr 2016 mit einem spirituellem Knall:


28. November 2015

Dem Meister nachfolgen: Vrindavan 2015- Tage 9 und 10 (Abschluss)


„Versucht euer Bestes, um göttlich zu werden. Das haben alle großen Meister gelehrt. Christus kam und hat das gelehrt, Krishna hat das gelehrt - alle haben gelehrt, eure eigene Göttlichkeit zu verwirklichen, denn nur dann wird es wirkliches Glück geben.“ Sri Swami Vishwananda

Die Reise:
Die letzten beiden Tage der Pilgerreise waren von tiefer Dankbarkeit und Begeisterung erfüllt. Das Highlight war der Darshan, den Sri Swami Vishwananda am letzten Tag der Reise gab.
 
Am Tag des Darshans kamen viele Besucher zum Jiva Institut in der Hoffnung, zum ersten Mal einen Blick auf Guruji werfen zu können. Zu Beginn des Darshans gab Sri Swami Vishwananda einen wunderschönen Satsang und sprach davon, wie wichtig es ist, sich gegenseitig mit Liebe und Respekt zu begegnen.
 
Nachdem er die Gopi Gita rezitiert hatte, hielt auch Sathyanarayan Das eine inspirierende Rede über die höchste Liebe, welche die Gopis für Krishna empfanden.

Nach dem Darshan musste sich die Pilgergruppe sofort auf den Weg zum Flughafen machen. Für die meisten Teilnehmer/innen war es eine bittersüße Erfahrung, sich auf ihrem Weg zum Flughafen an die zehn außergewöhnlichen Tage zu erinnern, die sie im Land der Hingabe mit Sri Swami Vishwananda verbracht hatten. Die Aufgabe der Teilnehmer/innen ist es nun, das Licht und die Liebe, die sie von Guruji und Krishna empfangen haben, in der Welt draußen zu verbreiten.

Highlights:

Hier ist ein Bericht aus erster Hand vom Darshan:

„Die Halle war voller Devotees, Sadhus und Yogis, Gottsuchende jeglicher Art, indische Familien mit Kindern, Tanten, Onkeln und Großeltern, und die lärmenden und fröhlichen Kinder in der Nachbarschaft erinnerten uns an den indischen Verkehr mit seinen eigenen Regeln. Es kamen etwa 400 Menschen zum Darshan, der genau dann zu Ende war, als unsere Pilgergruppe losfahren musste, um ihren Flug zu erreichen.“
Abschluss:

Wir hoffen, euch hat die Serie “Dem Meister nachfolgen” aus Vrindavan gefallen. Viele Fortsetzungen sind zukünftig geplant, wenn Sri Swami Vishwananda um die Welt reist.

Wenn ihr an einer Bhakti Marga Pilgerreise teilnehmen möchtet, besucht bitte unsere Website und schaut nach weiteren Terminen und Reisezielen: http://www.bhaktimarga.org/events.

Wenn ihr einfach nicht bis zur nächsten Pilgerreise warten möchtet, um mit Guruji und den Bhakti Marga Devotees zusammen zu sein, dann laden wir euch ein, den Babaji-Tag mit uns zu verbringen. Der Babaji-Tag am 30. November 2015 in Shree Peetha Nilaya (in der Nähe von Frankfurt am Main, Deutschland) ist ein Fest zu Ehren von Mahavatar Babaji. Mehr über den Babaji-Tag erfahrt ihr auf: http://www.bhaktimarga.org/events

Wir hoffen, euch bald zu sehen, entweder in Shree Peetha Nilaya oder auf einer besonderen Reise irgendwohin auf der Welt mit Guruji.

Just Love,
Bhakti Marga Kommunikation

26. November 2015

Dem Meister nachfolgen: Vrindavan 2015-Tag 8 (Radha Kund)


Die Reise:
Der Tag begann damit, dass Sri Swami Vishwananda den zukünftigen Ashram segnete. Es war das erste Mal, dass Guruji auf dem Gelände des Ashrams eine Puja vollzog und sie wurde speziell für Mutter Erde durchgeführt (Bhoomi Devi Puja). Es war ein sehr besonderer Augenblick für Swamini und alle Brachmacharinis, die dort leben.
Nach der Puja besuchte die Gruppe Radha Kund und Shyama Kund, wo Guruji Abishekam für Giridhari durchführte. Dann ging es weiter zum historischen Palast und Ort des Samadhi von König Jajarshri Vanamali Rai, dem Vater von Radha Vinodhini (erinnert euch an die nette Geschichte gestern von ihrer Beziehung zu Thakur).
Die Gruppe machte Parikrama (andächtiger Rundgang) rund um die beiden Kunds und besuchte den Ort, wo Chaitanya Mahaprabhu wohnte, als er hierher kam und die beiden Kunds fand, bevor jemand von deren Existenz wusste.
Am Abend war die Gruppe zu einer Veranstaltung im Fogla Ashram eingeladen. Gefeiert wurde das fünfhundertste Jubiläum des Besuchs von Chaitanya Mahaprabhu in Vrindavan. Die Veranstaltung war erfüllt von viel Musik und gutem indischen Essen. Das Fest am Abend war das großartige Ende eines weiteren fabelhaften Tages, den wir mit Sri Swami Vishwananda verbrachten, voller Lachen und Liebe.
Highlights:

Bhoomi Devi Puja:

Gemäß der hinduistischen Tradition muss immer eine Bhoomi Devi Puja zu Ehren der Göttlichen Mutter durchgeführt werden, bevor ein Bau begonnen wird. Dies symbolisiert die Bitte um Erlaubnis von Mutter Erde (Bhoomi), ein Gebäude auf Ihr zu errichten. Durch das Gebet bitten wir nicht nur um Erlaubnis, sondern wir bitten Mutter Erde auch um Vergebung dafür, dass wir Sie verletzen, um das Gebäude zu errichten.
 
Radha Kund & Shyama Kund:

Als Krishna einen Dämonen in Gestalt eines Bullen tötete, machte sich Radha „Sorgen“ wegen des Karmas, das mit dem Töten eines Tieres (das normalerweise für die Hindus besonders heilig ist) einhergeht. Sie bat Krishna, sich von seinen Sünden reinzuwaschen, indem Er in verschiedene heilige Flüsse eintaucht. Krishna, amüsiert über Radhas Naivität, stampfte einfach mit Seinem Fuß auf den Boden, worauf ein mächtiger Fluss herausströmte und einen Kund (ein kleines Gewässer) bildete. Hier tauchte Krishna ein, um Radha eine Freude zu machen.
 
In Ihrer kindlichen Art wurde Radha ärgerlich, dass Krishna Seine Kräfte für so etwas genutzt hatte und beschloss, dass Sie und Ihre Begleiterinnen einen Kund mit ihren bloßen Händen und Armreifen ausheben würden. Als der Kund fertig war, füllten sie ihn mit dem Wasser der umliegenden heiligen Flüsse. (Der Kund ist heute als „Radha Kund“ bekannt und Menschen kommen von überall her, um dort einzutauchen).

Nachdem der Radha Kund mit heiligem Wasser gefüllt war, sagte Krishna zu Radha, dass Er täglich in Ihrem Kund baden würde. Er erklärte, dass der Radha Kund ihm so lieb sei wie Radha selbst und dass jeder, der darin badet, Ihre Liebe empfängt. Radha Kund ist die personifizierte Liebe von Srimati Radharani.


Mehr Bilder sind zu finden auf unserer Facebook Seite: https://www.facebook.com/SriSwamiVishwananda