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7. Oktober 2011

10. Tag Navaratri: Dussehra



Am 10. Tag nach Navaratri wird der Sieg der Göttlichen Mutter über den Dämonen Mahishasura gefeiert. Dieses Fest bedeutet den Sieg des Guten über das Böse.


Hier in Shree Peetha Nilaya feierten wir diesen Sieg indem Swami Vishwananda draussen vor dem Zelt über Stunden ein riesiges Yagna zelebrierte.
Nach dem Yagna und nachdem jeder (mit Hilfe von Senfkörnern und einem besonderen Ritual) seine Negativität losgeworden war, gingen alle ins Zelt.


Dort wurde zum Abschluss ein Abishekam gemacht- in Begleitung von scheinbar endlosen Gebeten in Sanskrit, Bhajans und Mantren.



An dieser Stelle vielen Dank an all die Bhajan Sänger und Sängerinnen. Sie hatten teilweise nach den neun Nächten keine Stimme mehr.
Dank auch an die Pujaris (Swami VishwaAnashuyananda, Devesh, Kalyani und viele mehr) für ihr unermüdliches hin und her "Gerenne" und die Organisation von all den Zutaten.
Und Dank an die Blumen Frauen für all die wunderbaren Malas Tag für Tag!
Und Dank an die vielen Seva Helfer, die das Zelt jeden Tag aufgeräumt haben.

Und unendlichen Dank an Swami Vishwananda, der uns all diese inniglichen Momente mit der göttlichen Mutter und mit Ihm geschenkt hat!
Jai Gurudev!

6. Oktober 2011

9. Navaratri Nacht: Siddhidatri




Siddhidatri:
Dieser Aspekt Durgas liefert Erfolg! In der indischen Mythologie gibt es 18 verschiedene Formen des Erfolgs, Mutter Siddhidatri kann sie alle schenken. Sie ist die letzte Form der göttlichen Mutter in der Reihe von Navaratri. Erst wenn man alle 8 vorhergehenden Aspekte geehrt hat, kann man diese letzte glücksbringende Form verehren. Ihre Eigenschaften und Kräfte sind wie die von Lord Vishnu.


Swami Vishwananda erklärte dazu folgendes:
"Was bedeutet Siddhi? Ja, Power. Die Göttliche Mutter hat Kraft, sie hat die Kraft uns alle Wünsche zu erfüllen. Mit Erfolg ist nicht nur Erfolg im Business gemeint, oder in finanziellen Dingen. Erfolg in jeder Hinsicht, auch in familiären Angelegenheiten oder in Freundschafts- oder Herzensangelegenheiten. Also, wünscht euch etwas, Sie wird es euch heute erfüllen!"
Ja, natürlich kam Kali und besiegte den Dämonen Mahashasura!
Am Schluss des Abends konnte sich jeder in einer langen Reihe auf den Boden legen und Swamiji stieg nacheinander über jeden. Hierbei wurden alte Bindungen gelöst.

8. Navaratri Nacht: Mahagouri Mata




Mahagouri sitzt auf einem Ochsen und hat 4 Hände. Damit Lord Shiva sie heiratete, ging sie durch verschiedene strenge Bußen. Als Ergebnis ihrer strengen Meditationen bekam sie ein total schwarzes Aussehen. Lord Shiva, erfreut über ihre Devotion, badete sie im Gandes. Nach dem heiligen Bad war sie wieder hell. Von diesem Moment an wurde sie Mahagouri genannt. Sie schenkt ihren Devotees übernatürliche Erlösung, wie Befreiung von allen Schmerzen, von Erschöpfung und von vergangenen Sünden.



Vishwananda sagt hierzu:
Hier geht es um Reinheit.. um das wahre selbst in reiner Form. Matagouri bietet uns an, dass wenn wir uns ihr hingeben, wird sie alle karmischen Unreinheiten lösen. Gestern hatten wir den wilden, tierischen Aspekt der göttlichen Mutter, heute steigt sie daraus empor und zeigt uns ihre Reinheit. Dazu fällt mir eine Geschichte ein: Ein junger Mann geht zu Gott um ihm einige Fragen zu stellen. Unterwegs trifft er einen Sadhu- halbnackt mit einem gelben Tuch bekleidet und einem verkümmertem Arm nach oben gestreckt. Der sagt zu ihm: ‚hey, wenn Du Gott triffst, frag ihn doch auch mal, wann ich Erleuchtung erlange.’ Nach einiger Zeit, auf dem Weg zurück in sein Heimatdorf, kommt der glücklich aussehende junge Mann wieder bei dem Sadhu vorbei der ihn fragt: ‚Und, was hat Gott gesagt?’ der Junge Mann sagte: Oh, Du musst nur noch 3x wiedergeboren werden, dann hast Du Befreiung erreicht!’ Der Sadhu wurde ärgerlich, weil er jetzt schon seit vielen jahren seine Askese ausübt und immer noch 3x Wiedergebohren werden muß, aber dann schaute er auf den jungen Mann und fragte: ‚Du siehst so glücklich aus? Was hat Gott denn zu dir gesagt?’ der antwortete: ‚ ich muß noch so oft wiederkommen wie dieser Tamarind- Baum Blätter hat’ da erschrak der Sadhu und hatte mitleid mit dem jungen Mann. Der aber sagte’ weist Du, mich macht es glücklich, weil das bedeutet: Am Ende werde ich die Befreiung bekommen!’ in diesem Moment hat ihm die göttliche Mutter die Befreiung (Mukti) geschenkt.

5. Oktober 2011

7. Navaratri Nacht: Kaalrati Mata





Kaalratri
Diese Form von Durga ist schwarz wie die Nacht! Ihr gelocktes Haar ist offen und wild und ihre Girlande flackert aus hellem Licht wie Blitze. Sie hat ein furchtsames Aussehen mit ihrem bedrohlichen dritten Feuer-Auge auf der Stirn. Ihr Reittier ist ein Esel. In 2 Händen hält sie einen Dolch und eine Sichel, eine weitere Hand schenkt Furchtlosigkeit und die 4. Hand ist segnend erhoben. Obwohl sie ein bedrohliches Aussehen hat, müssen ihre Devotees sie nicht fürchten. Devi Kaalratri zerstört die Feinde! Wer immer sie inständig darum bittet, beschützt zu werden vor Bösartigkeiten, sie wird helfen! Mit ihrer Hilfe verliert man die Angst vor Feuer, Wasser, Tieren und Feinden.

Swami Vishwananda erkärt dazu:
"Sie ist schwarz. Die Farbe schwarz absorbiert alles. Schwarz ist unbeeinflußbar! Egal was Du der göttlichen Mutter in dieser Form darbietest- sie absorbiert es. In dieser Form hilft uns die göttliche Mutter indem sie all unsere Dämonen bekämpft und neutralisiert- ohne dass es sie im geringsten berührt.
Wir können die Aspekte der göttichen Mutter nicht mit dem Verstand erfassen - wir sehen ein schreckliches Gesicht- aber zugleich ist sie so sanft und weich! Sie will uns befreien und helfen. Wir haben so viele kleine Bösartigkeiten, kleine Dämonen in uns, die immer mal zum Vorschein kommen. Gebt sie der Mutter!"


"Kaalratri, weil Du schwarz bist, nimm das Übel von mir und mache mich wieder strahlend voll wahrem Licht! Du bist die Mutter! Komm! Egal in welcher Form! Komm und rette uns! Komm und befreie uns! Komm!!"




Katyaayani Mata mit Swami Vishwananda

4. Oktober 2011

6. Navaratri Nacht: Katyaayani




Katyaayani
Die Gebete des Weisen Kattayan gingen immer darum, dass eines Tages die göttliche Mutter bei ihm zu Hause erscheint und seine kleine Tochter auf den Arm nimmt und segnet. Mutter Bhagavati erhörte ihn. Diese Tochter hieß Katyaani, sie hat eine lichtvolle Ausstrahlung und ist immer in hellen Farben mit viel Gold und Glitzer gekleidet. Katyaani sitzt auf einem Löwen und hat in einer ihrer 4 Hände ein Schwert. Sie hilft Furcht und Zweifel zu überwinden und zu sich selbst zu stehen. Auf dem spirituellen Weg hilft sie uns, stark in unserem Glauben zu sein und unseren Weg zu Gott zu verwirklichen.

An Navaratri 2009 sagte Swami Vishwananda folgendes:
"Devi Katyayani wird als Kriegsgöttin gesehen und man hat Furcht vor ihr. Es wird gesagt, dass sie im spontanen Ärger von Gott kreiert wurde. Sie ist der strenge und disziplinierte Aspekt der göttlichen Mutter. Normalerweise denkt man, dass Frauen immer süß und lieblich sind. Aber, wie ihr alle wisst: das ist eine Illusion! Oder? Ihr wisst alle, wie Frauen sein können wenn sie ärgerlich sind. Die Grundform der göttlichen Mutter ist sehr gelassen und ruhig, aber sie ist auch streng. Sie weist uns in diesem Aspekt auf unsere eigenen Ängste hin. Wenn man ihr reinen Herzens und mit einem geklärten Geist gegenüber tritt ist man furchtlos. Die Ängste ihr gegenüber sind nur ein Spiegelbild des Negativen in uns selbst. Die göttliche Mutter weiß, wie wir Menschen sind, sie will uns mit diesem Aspekt helfen, weiter zu kommen und uns zu ändern. Durch reines Gebet zu ihr, befreit sie dich von allen karmischen Dingen diese Lebens. "
Zum Yagna durften alle kommen die gerne wollten oder noch nicht die Gelegenheit hatten.
Für die ganz unermüdlichen gab es spät nachts noch den "Stick dance":



Kushmanda Mata


3. Oktober 2011

5. Nacht Navaratri: Skanda Mata



Skanda Mata

Diese Form von Durga hat 4 Arme und reitet auf einem Löwen. Sie wurde von den Göttern als Kommandeur im Krieg gegen die Dämonen ausgewählt. Sie hat ihren Sohn Skanda, auch als Lord Muruga bekannt, auf ihren Schoß. Sie ist der mütterliche Aspekt von Durga. Ihre Hände halten 2 Lotusblüten, eine Hand ist segnend erhoben. Ihre Karaktereigenschaften sind Güte und Wohlwollen. Sie hat ein strahlendes Aussehen und wird oft auch auf einer Lotusblüte sitzend dargestellt.
Swami Vishwananda sagte an Navaratri 2009 dazu folgendes:
"Hier wird also gesagt, dass die göttliche Mutter Gott Muruga auf ihrem Schoß sitzen hat. Was bedeutet das? Die göttliche Mutter hält ihn, sie hält die göttliche Power. Alles ist in ihren Schoß! Und umgekehrt: Muruga kann Devi Durga niemals Schaden zufügen.
Als ich ein Teenager war fühlte ich eine starke Anziehung zu Raja Rajeshwari. Ich wünschte mir damals nichts so sehr, als auf ihrem Schoß zu sitzen, und ich wußte, es würde eines Tages geschehen! Vor ca. 3 Jahren war esdann soweit. Und ich vergaß alles- die äußere Welt zählt nicht! Jede Vorstellung darüber ist begrenzt. Du spürst die Größe von Parashakti, ihre Kraft und ihre Power! Stellt euch mal vor, ihr würdet auf dem Schoß der Göttlichen Mutter sitzen! Wie wäre das? Würdet ihr sie an ihren Haaren ziehen? Ja natürlich würdet ihr das! Ihr währt ein Kind und würdet alles, ALLES um euch herum vergessen! Auf dem Schoß der Göttlichen Mutter ist alles anders. Dieses Gefühl von Kindlichkeit und Geborgenheit und Zutrauen sollt ihr in euer Gebet zur göttlichen Mutter legen, dann wird sie alles für euch tun!"

Die Zeremonie wurde von den Matajis ausgeführt.
Zum Yagna wurden alle Mütter eingeladen, und das waren sehr viele.

Kushmanda Mata

Swami Vishwananda sprach über Kushmanda Mata:

2. Oktober 2011

4. Navaratri Nacht: Kushmanda Mata


Kushmanda Mata

Als überall die Dunkelheit war und das Universum nicht existierte, kreirte Kushmanda mit einem Lächeln das Universum und die Schöpfung begann. Sie ist die Quelle der Urkraft. Sie hat acht Arme und reitet auf einem Tiger. Sieben Arme halten die heilige Urne, Bogen, Pfeile, Lotusblüte, einen Weinkrug, Diskus und die Keule. Die achte Hand hält eine Mala für Erfolg und Klugheit. Ihre Lieblingsfrucht ist der Kürbis. Daher kommt auch ihr Name.
Diese Form der göttlichen Mutter beseitigt Kummer und verschönt das Leben, sie beruhigt und wenn sie von ganzem Herzen angebetet wird, wird sie ihre Gnade zeigen und helfen.

Die Zeremonie wurde von Swami Paranthapananda aus Süd Afrika aufgeführt. Dieses mal wurden die verheirateten Paare an das Yagna Feuer gebeten.

Nachdem das Abishekam, das Yagna und alle weiteren zeremonien fertig waren, gab Swami Vishwananda noch jedem ein wenig Parfum auf die Hand. Währenddessen sang Durgavati ihr Lied: "Vishwananda..."
und Swamiji tanzte anschließend mit ihr-

1. Oktober 2011

Navaratri, 3. Nacht, Chandra Ghanta Mata


Chandra Ghanta Mata ist eine weitere Form von Durga und steht für Frieden, Stille und Ruhe, Beschaulichkeit und Wohlstand im Leben. Sie ist charmant, hat einen goldenen Schimmer um sich herum und reitet auf einem Löwen. Sie ist ein Beispiel an Mut und Tapferkeit und hat große Kraft gegen Dämonen zu kämpfen.



Bei wunderbarem Spätsommer-Wetter fand die 3. Navaratri Nacht im Zelt statt. Die Zeremonie wurde unter Anleitung von Swami Vishwananda dieses Mal von den jungen Matajis (Kalyani, Ishanvi und Rajani) ausgeführt.



30. September 2011

Navaratri, 2. Nacht, Brahmacharini Maa


In der 2. Nacht von Navaratri wird die Göttliche Mutter in Form von "Brahmacharini Maa" verehrt. In dieser Form verhilft uns die Göttliche Mutter zu mehr Disziplin und Konzentration.

Nachdem die Gebete und Zeremonien fertig waren begann der legendäre Stick Dance mit Swami Vishwananda

29. September 2011

Navaratri: Shailaputri Maa


Gestern Abend war die Eröffnungszeremonie von dem diesjährigen Navaratri-Fest. Swami Vishwananda begann mit einer Rede über die Großartigkeit und die verschiedenen Facetten der Liebe der göttlichen Mutter.



Zuerst ein Gebet zu Mahavatar Babaji,


anschließend fand eine Kalash Puja statt und dann ein Eröffnungs-Yagna mit den Swaminis und Swamis.