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6. Januar 2012

Über Swami Vishwananda


Wie manche von Euch wissen oder auch schon erfahren haben, kann es passieren, dass Swami Vishwananda euch aktiv im Leben hilft.

Dies kann in unterschiedlcher Art geschehen und oft in einer sehr feinen bescheidenen, nicht offensichtlichen Art. Manchmal fällt einem erst nach Jahren auf, dass Er es war der etwas in eine bestimmte Richtung gelenkt hat. Swami Vishwananda hat seine eigene Art uns zu führen, zu beschützen und zu lehren und er arbeitet meistens "undercover"

Da wir mehr darüber herausfinden wollten fragten wir ihn schon oft: "Wie hast Du das gewusst?" oder "Warum hast Du das so oder so gemacht?"
Aber er antwortet immer nur: "Das ist meine Sache. Ich mache meinen Job, macht ihr euren Job!"


15. August 2011

Das schönste Geschenk

Dieses süße Cartoon Buch bekam Swamiji zu Gurupurnima geschenkt. Er hatte viel Spaß beim Lesen der Geschichte von dem verzweifelten Kater Mooch der am Ende aber doch Frieden fand:


Es war ein besonderer Tag und Mooch wollte seinem Freund Earl ein Geschenk machen. Aber was sollte er ihm geben? Er hatte eine Schüssel. Er hatte ein Bett. Er hatte einen Kauknochen. Er hatte ALLES!

Mooch überlegte und überlegte... Was kann man jemanden schenken der schon alles hat?

NICHTS!

Er würde Earl NICHTS schenken. Aber in dieser Welt, die so angefüllt ist mit vielen Dingen, wo konnte er NICHTS finden?

Mooch hörte oft Frank sagen: "Es gibt NICHTS im Fernsehen". Aber was Mooch auch wusste: es gab immer etwas im Fernsehen.

Mooch hörte oft Doozy und ihre Freunde sagen: "Ich habe NICHTS zu tun". Aber was Mooch auch wusste, jeder machte immer irgendetwas.

Milly kam vom Laden nach Hause und sagte: Es gab NICHTS zu kaufen".

Also ging Mooch einkaufen! Mooch ging alle Gänge im Supermarkt rauf und runter. Er fand viele, viele Dinge. Das letzte DIES und das neueste DAS... aber NICHTS war nicht zu kaufen.

So ging Mooch nach Hause und setzte sich auf sein Kissen und saß einfach nur so da, wie das Katzen oft tun.

Und während er nicht mehr NICHTS suchte fand er NICHTS!

Er ging, holte eine Schachtel und packte NICHTS hinein. Dann dachte sich Mooch, "Vielleicht verdient Earl mehr als das?"

Also holte er eine größere Schachtel. "Jetzt gibt es viel NICHTS"


"Für mich?" fragte Earl. "Mooch, du mußtest mir NICHTS schenken!"

„Wer hat es ihm erzählt?" dachte Mooch. Earl öffnete Moochs Geschenk. "Da ist NICHTS drin" sagte Earl.

"Jaa!" sagte Mooch. "Nichts..... aber ich und Du"

Mooch und Earl saßen einfach nur so da und freuten sich am NICHTS und an ALLEM!

(Patrick McDonnell)


24. März 2011

Zur Zeit...

Zur Zeit findet hier im Zentrum ein Kurs für 20 angehende Atma Kriya Lehrer statt. Schon direkt nach ihrer Anreise wurde die Gruppe angewiesen, zu schweigen. Sie nahmen es alle sehr ernst und für uns "Anderen" war es mit einem Mal sehr deutlich zu spüren, wie die Energie stieg. Die Mahlzeiten wurden weitestgehend von allen in Stille eingenommen. Wir alle haben das Gefühl dass Babaji sehr päsent ist.
Zudem kam die Einweihung des neuen Swamis dazu und weitere Herausforderungen. d.h.- rund um uns herum ist gerade ganz schön viel los, was in uns drin natürlich auch viel bewegt. Manchmal schlendert Swamiji durch die Eingangshalle, spricht mit dem Einen und dem Anderen ein paar "belanglose" Sätze und katapultiert gleichzeitig noch mit einer kleinen Handbewegung einen Weiteren in den nächsten Prozess...

Unglaublich, wie Swami all das managed und dabei gibt er sich ganz ahnungslos.

23. Dezember 2009

Wunderbar!


Bei einem Darshan in Frühsommer diesen Jahres sagte Swamiji zu mir, dass er meine Tochter für Navaratri gerne dabei hätte - als eine der neun kleinen Göttinen. Ich wußte nur, dass Navaratri im September sein wird, aber nicht an welchem Datum. Also habe ich während des Darhans gewünscht und gebeten, dass es passen sollte, habe Swamiji immer wieder gedanklich geschickt "wenn du uns dabeihaben magst, dann sorge dafür dass es klappt, bitte hilf!". Als ich nach den Daten geschaut habe zu Hause habe ich mich gefreut - ein Sonntag! Wunderbar!
Die ganze Woche davor hatte ich eine Menge zu tun, konnte nicht nach Springen kommen und habe mich auf Sonntag gefreut, genau wie meine Tochter. Am Freitag hat sich dann herausgestellt, dass ich Sonntags arbeiten muss, es gab keine Möglichkeit es zu verschieben. Ich war sehr traurig und habe gehofft, dass Swamiji uns nicht vermisst, ich sah keine Möglichkeit Sonntags rechtzeitig da zu sein. Einige Stunden später kam ein Anruf aus Springen, dass die Mädchen schon am Samstag abend kommen sollten, Swamiji hatte alles auf Samstag abend verlegt!!!

Nun hatte ich am Samstag eine Menge vorzubereiten für Sonntag, die Zeit war knapp und als wir losfuhren kam schon der Anruf einer Matajii ob wir schon unterwegs wären, wie lange wir noch bräuchten, es würde bald losgehen. Ich wusste es war noch fast eine Stunde zu fahren und es würde mit der Startuhrzeit nicht passen. Trotzdem fuhren wir los. Meine Tochter war schon enttäuscht, als ich ihr sagte das es sein kann dass sie nicht mitmachen kann, da wir nicht rechtzeitig da sein würden. "Mama, dann will ich gar nicht hin, da habe ich keine Lust mehr." Etwas später ganz unvermutet sagte sie "Fahr schneller Mama, der Swami ist schon ganz nervös, er wartet auf mich!" Es war immer noch ein Stück zu fahren. Und dann war auch noch die Straße gesperrt! Ich musste eine Umleitung nehmen, durch ganz Schlangenbad fahren, es dauerte ewig bis wir endlich am Abzweig nach Kemel ankamen. Mein Kind immer wieder maulend: "... fahr schneller Mama, der Swami wartet...."
Statt um 18 Uhr wie geplant, kamen wir schliesslich erst um halb acht an, alles war schon lange am beten und singen - aber - die Mädchen warteten noch alle! Swami hatte noch nicht mit dem Hauptteil angefangen! Es war genügend Zeit um mein Kind noch umzuziehen, zu schminken und vorzubereiten bis dann Swamji kam, die Mädchen durchzählte und es losging!
Und ich habe mich gefreut und gefreut, dass meine stumme Bitte vom Darshan erfüllt wurde, dass Swamiji alles so eingerichtet hat, dass meine Tochter und ich teilnehmen konnten, obwohl es immer wieder so schien als würde es nicht klappen. Es war eine wundervolle Nacht!! Danke Swamiji!


12. Dezember 2009

In Gedanken...


Ich freute mich auf ein paar Tage mit Swami und der Göttlichen-Mutter. Jeden Tag wurden verschiedene Aspekte der Göttinen verehrt. Bei der Hinfahrt beschäftigte ich mich mit dem göttlichen Willen. Ich wollte ein technisches Gerät kaufen, hatte aber meine Zweifel ob das auch im Göttlichen Sinn ist. Im Herzen dachte ich an Swami und sagte so vor mich hin. Sag Du es mir. Da kam sofort ein Gedanke, denn alleine, ohne TOM TOM,  würde ich den Weg nach Springen zu Swami nie schaffen. Manchmal brauchen wir solche Geräte. Danke, das war schon mal geklärt für mich. Das andere mal, bei der Zermonie zur Göttlichen-Mutter, führte ich nochmals so ein Gespräch mit mir. Ich wollte von Swami Wissen, wie verehre ich die grosse Mutter richtig? Darauf nahm Swami, ganz nahe bei der grossen Mutter Platz. Seine Glückseligkeit und Vertrauen konnten alle sehen, er verschenkte ganz grosszügig allen seinen Deevotes, schöne Saris. Ein besseres Bild hätte ich nicht malen können. Auch dieses Gebet wurde sofort beantwortet.
Madeleine B.
Auf dem Foto hat Swamiji die Saris in der Hand die er gleich, wie oben in der Geschichte beschrieben, verschenken wird. Er ließ sie zuvor noch von der Göttlichen Mutter segnen.

3. Dezember 2009

Das Universum

Als der Hiranyagarbha Lingam 2005 für 3 Tage hier war, fand in dieser Zeit ein Darshan in Frankfurt statt. Das heißt, Swamiji hatte den Lingam während der Fahrt vom Steffenshof nach Frankfurt den Lingam ununterbrochen in seiner Hand. Bei dieser Gelegenheit sagte Er: "Dieser Lingam ist das gesamte Universum, wenn er hinfällt, wird das ganze Universum erschüttert!"





Wo in aller Welt hat Swami Vishwananda in dieser unfassbaren Weite den Lingam gefunden???


Hiranyagarbha heißt übersetzt:
"goldene Frucht" oder "goldener Schoß" und  ist die Quelle der Entstehung des Universums oder auch die Idee des manifestierten Kosmos! (In der Bibel: Im Anfang war das Wort...)
Die Hiranyagarbha Sukta der Rig Veda erklärt, dass Gott sich am Anfang selbst als Schöpfer manifestierte. Er belebte als höchste Intelligenz die Schöpfung als kollektives Ganzes in der Alles enthalten ist.

26. November 2009

Weiß er, was ich denke?


In den selben Tagen dachte ich mir: es wäre toll, wenn Swami mich mal ansprechen würde. Ich war erstes zu schüchtern, zweitens wusste ich gar nicht was ich sagen sollte und drittens kann ich nicht so gut Englisch.
Ich wartete vor dem "Wohnzimmer" auf der Bank auf meine Schwester. Die Eingangshalle war leer. Dann trat Swami von draußen herein. Ich dachte bei mir: "Jetzt wäre die Möglichkeit ihn anzusprechen oder er könnte mal mich ansprechen. Wenn er wirklich so toll ist, dann weiß er, was ich denke und dann wird er mich ansprechen."
Zack! Und da kam er auf mich zu und unterhielt sich mit mir.
a.j.

24. November 2009

Die Blüte



Am Ende der Zeremonie zum Mahasamadhi von Sri Shirdi Sai Baba konnte ich beobachten, wie Swamiji Blüten vom geschmückten Altar nahm und an Einzelne verschenkte. Mein Platz war ganz hinten im Raum und ich widerstand dem Impuls, an den anderen vorbei nach vorne zu gehen um auch eine Blume zu erhalten, obwohl ich sehr gerne ein solches Geschenk aus Swamijis Händen erhalten hätte.
Als dann später alle nach und nach aufstanden und den Raum zwischen Tempel und Kapelle verließen, sah ich aus der Distanz, wie Swamiji im Gang stand, mit einer letzten Blüte in der Hand. Wieder gab ich dem Impuls nicht nach, mich rasch nach vorne zu „drängen“, um diese letzte Blume zu erhalten, so dass ich mit leichtem Bedauern zusah, wie auch dieses Geschenk an jemand anderes ging.
Im Vorbeigehen sah ich, dass auf dem Tisch mit Prasad noch eine vereinzelte Blüte lag, und auf meine Frage hin durfte ich sie haben.
Als ich mich umdrehte, stand Swamiji freundlich lächelnd hinter mir und sagte: Oh – Du hast eine Blume … und mit einer leichten Drehbewegung seiner Hand reichte er mir eine Blüte mit den Worten: „Nimm diese, sie ist gesegnet“.
Swamiji sieht alles und weiß alles und mir kam der Gedanke: Vertraue einfach – Dir wird alles gegeben, Du musst nicht darum ‚kämpfen‘. Mit welcher Anmut hat er mich diese „Lektion“ gelehrt.   JAI GURUDEV!
Sibylle

22. Oktober 2009

Ganesha und Hanuman

Als Swami Vishwananda 2002 den Shirdi Sai Tempel in Mauritius errichtete, beschäftigte er sich viel mit der Einrichtung des Tempels und stellte Überlegungen an, wo er welche Murtis aufstellen würde. Da erschienen ihm einmal nachts Ganesha und Hanuman, beide riesig, und baten ihn darum, doch auch einen Platz in diesem Tempel zu bekommen. Swamiji sagte: "Ohh, ihr seid beide viel zu groß, soviel Platz ist da nicht" da schrumpften sie beide etwas kleiner und wiederholten ihre Frage. Swamiji sagte: "Ihr seid immer noch zu groß!" Das ging ein paar mal so weiter. Swami erzählte: "Es war lustig, am Anfang hatten sie beide eine ganz mächtige Stimme und je kleiner sie sich machten, desto höher wurden die Stimmen." Am Ende waren sie klein genug und fragten wieder , diesmal mit fast einer Micki Maus Stimme: "Passen wir jetzt in Deinen Tempel?" "Ja," antwortete Swamiji, "jetzt finde ich einen Platz für Euch!" Am nächsten Morgen kamen einige Devotees zu Besuch und brachten ihm exakt diese beiden Statuen in der gleichen Größe und Haltung in der sie ihn Nachts besucht hatten.
Kamalika, SA, (Das Bild ist von der Eröffnung der Shirdi Sai Tempels 2002)

31. August 2009

Eine kleine Lektion

Wir hatten ein größeres Event und ich hatte Spüldienst. Irgendwann am späten Abend räumte ich zum wiederholten Mal recht zackig all die sauberen Tee-Becher in das Regal. Swamiji kam durch die Halle angeschlendert, schaute mir eine Weile zu, und sagte dann: "Du bist schnell!" - "Ja, ja" antwortete ich, "ich weiss, es gibt noch viel zu tun". Er fragte: "geht denn nichts kaputt dabei?" "Nein, ich habe jetzt Routine darin!" "Ahhh" sagte Swami- jetzt fiel mir ein, dass ich am Nachmittag bei der gleichen Einräumaktion 2 Becher zerbrochen habe. "Oh," sagte ich, "du hast Recht..." und erzählte es ihm.
"Yes, yes, I know!" Er lächelte und schlenderte weiter- Erst später verstand ich, daß dies eine seiner sehr feinen Lektionen war. Ich räume jetzt die Tassen behutsamer ein.
Drishti, Springen

26. August 2009

Ich bin kein hoffnungsloser Fall!

Vor kurzem hat mir ein Freund von einem Ausschnitt aus dem neuem Babaji-Buch “Unity with the Devine” erzählt.
In diesem Teil des Buches sagt Babaji: '...Die traditionelle indische Guru-Schüler Rolle ist überholt. Heutzutage übernimmt der Guru eine ausgleichende Funktion. Unter seiner Führung musst du deine eigene innere und äussere Transformation in die Erleuchtung machen. Der göttlich Plan sieht für heutige Zeit die Hingabe an den Inneren Guru vor.
Das half mir sehr, die Lektionen meines Gurus besser zu verstehen . Es machte mich zuversichtlich. Dass ich trotz meiner „unheiligen“ Freuden und Gewohnheiten und meiner Verwicklung in weltliche Dinge kein hoffnungsloser Fall bin! Zumindest nicht in Gottes Augen.
Rajani/ Springen

20. August 2009

"Oh my cloud coloured Christ"

Auf der ersten USA Tour 2005 fand der Abschieds-Darshan in einem Hotel in LA statt. Gleichzeitig war an diesem Tag nach dem hinduistischen Kalender Gurupurnima, der Tag an dem der Guru und alle spirituellen Meister gehuldigt werden. Swami hielt einen sehr bewegenden Vortrag, sang einige wunderschöne Bhajans und der Darshan begann. Gegen Ende des Darshans ging ich nach vorn um meine Segnung zu erhalten. Swami flüsterte in mein Ohr, ich solle doch bitte ’Oh my cloud coloured Christ’ singen. Mein erster Gedanke war: Warum soll ich jetzt noch am Ende dieses Lied singen? Aber dann dachte ich: Wenn Swami mich darum bittet, werde ich es auch tun, er wird er schon seine Gründe dafür haben, sonst hätte er mich nicht darum gebeten.
Ich ging also zu den Musikern, und der Harmoniumspieler drehte mir sein Instrument entgegen. Ich sang das Lied, das Swamiji sich gewünscht hatte.
Nach dem Darshan, die meisten Leute waren schon gegangen, kam eine ältere Dame zu mir: „Mein Guru ist Jesus Christus. Ich habe den ganzen Abend darauf gewartet, ein Lied für meinen geliebten Meister zu hören! Vielen Dank für das Lied! Für mich stellte es die Verbindung zwischen Krishna und Christus her!“ Als ich der Dame sagte, dass Swami Vishwananda mich darum gebeten habe, ’Oh my cloud coloured Christ’ zu singen, war sie sehr berührt.
Hier eine Aufnahme von: "O my cloud coloured Christ" gesungen und gespielt von Dharmananda
Darmananda / Bonn

18. August 2009

Ihm entgeht nichts!

Letztes Jahr im Steffenshof, hatte ich eine Auseinandersetzung mit meinem Bruder. Ich versuchte ihn zu überzeugen, dass Swami bestimmte Sachen nicht weiß. Obwohl mir auf einer anderen Ebene immer bewußt ist - dass Swamiji alles weiß, beharrte ich hartnäckig darauf, dass Swami - in diesem Fall die Unterlagen, um die es ging, nicht kennt.
Einen Tag später, morgends, saßen wir im großen Wohnraum und Swamiji trank schweigend seinen Tee. Dann plötzlich lachte er, schaute zu mir und fragte: "Warum hast du letzte Nacht so fürchterlich geschrien?" Ich schaute ihn an - und erwiederte, daß ich nicht geschrien habe. "Doch", sagte Swamiji "und wie du geschrien hast!" Lachte und nickte mit dem Kopf.
Mir wurde ganz heiß, verwirrt flog ich mit meinen Gedanken durch den letzten Abend, und dabei blieb mir plötzlich der Atem stehen, ich fragte: "Meinst du um 3 Uhr in der Nacht?" Swamiji nickte lachend heftig mit dem Kopf. Ich war fassungslos! Swami lachte, und lachte... - In der vergangenen Nacht tobte ein Orkan mit Blitzen von allen Seiten über den Steffenshof, es war wie Weltuntergang. Ich hatte einen Schlafplatz im Dachgeschoß, mit zwei Anderen, die tief und fest schliefen. Gegen 3 Uhr als der Sturm um das Haus wirbelte, ging ich ans Fenster und schrie immer wieder stumm den Windgott Vaju an und alle Elemente, die für den Orkan und die Blitze zuständig waren: Sie sollten es ja nicht wagen, auch nur einen Ziegel oder irgend etwas am Steffenshof zu zerstören! Ja, es stimmte, ich schrie ....! so erteilte mir Swamiji die Lektion, dass er alles weiß und ihm nichts entgeht.
g.g.b. Deutschland

2. August 2009

Was ist Bhakti / Hingabe

Ich bin eigentlich eher zurückhaltend damit, über meine Erlebnisse mit meinem Guru Sri Swami Vishwananda zu sprechen, doch dies folgende Erlebnis, das er mir geschenkt hat, hat mir kristallklar gezeigt, wer er wirklich ist und darum möchte ich es gerne mit Euch teilen.
Eines Tages kam für mich die Frage auf, was Bhakti, die Hingabe an das Göttliche, wirklich ist. Was bedeutet es, sich ganz und gar hinzugeben? Wir singen und beten, tanzen und weinen zu Gott doch ist all dies wirklich Bhakti oder einfach emotionaler Ausdruck von Gefühlen und Wünschen? Was ist der Unterschied zwischen Bhakti und Emotionalität?
Mit dieser Frage trug ich mich eine Weile herum, bis es mir so dringend wurde darauf eine Antwort zu erhalten, daß ich mich an Guruji wendete. Ich fragte ihn, ob ich ihm eine Frage stellen dürfe. Er antwortete, ja, aber nur wenn es eine spirituelle Frage sei. Aus irgendwelchen Gründen fühlte ich mich damit nicht angenommen, sagte noch ja, es sei schon eine spirituelle Frage aber ging dann weg ohne meine Frage zu formulieren.
Als ich danach in mein Zimmer kam und mich hinsetzte, um über diesen Austausch mit Swamiji zu reflektieren, wurde ich mit einmal in einen anderen Zustand enthoben und ich hatte ein inneres Erlebnis von Hingabe, das so intensiv war, daß die Grenze zwischen mir und dem Göttlichen aufgehoben wurde. Guruji hat also nicht nur meine Frage gekannt, ohne daß ich sie ausgesprochen hatte, er hat mir auch die Antwort darauf in Form eines Erlebnisses geschenkt, das ohne das Entgegenkommen Gottes niemals möglich gewesen wäre. Prajna / Springen

13. Juli 2009

ER weiß alles und ließ es uns auch einmal wissen

Im Oktober, November und Dezember 2004 gab Swamiji mehrere Darshans in Deutschland und Holland. Wir reisten zu allen Darshanen und luden Ihn immer wieder ein, auch zu uns zu kommen – und dann, im Dezember 2004, kam Er zu uns nach Hause. Wir holten Ihn vom Flughafen ab, Er war in Begleitung einer Devotee. Zu Hause bereiteten wir Tee und nahmen am Esstisch im Wohnraum Platz. An einer Wand dieses Raumes befindet sich ein langes Bücherregal. In einigen Regalfächern stehen die Bücher in zwei Reihen hintereinander. Swamiji war still ... wir auch ... Wir warteten bis Er mit uns sprach. Swamiji durchbrach die Stille und forderte die Ihn begleitende Devotee auf, sie möge bitte zu dem Regal gehen, im untersten Fach das erste Buch links aus der Bücherreihe nehmen und das dahinter stehende Buch herausnehmen – denn dies sei das meistgelesene Buch von allen ...
Sie tat, wie Er sagte, holte das hinterste Buch hervor und legte es vor Ihn auf den Tisch. Das Buch war abgegriffen. Sah zerlesen aus. Er blätterte es durch – man konnte sehen, wie einzelne Passagen, bestimmte Sätze x-mal mit verschiedenen Farben angestrichen waren ... Ohne hoch zuschauen, wiederholte Er, während Er das Buch durchblätterte, noch einmal, dass dies „das am meisten gelesene Buch hier im Hause sei“ – und dann schaute Er zu mir ... Genau, niemand außer mir konnte das wissen, denn dieses Buch war das Buch meiner Bücher: „Paramahansa Yogananda – Autobiographie eines Yogi“, und nur ich wusste, wie oft ich es in mehr als fünfzehn Jahren gelesen hatte ... Er ließ uns Seine Allwissenheit wissen und erfahren. In unendlicher Dankbarkeit bleiben wir an Seiner Seite.
G.

11. Juli 2009

Eine kleine Teegeschichte



In einer privaten Küche durfte ich einmal einen Tee für Guruji kochen. Er saß – mir den Rücken zugekehrt – in einem anderen Raum. Als ich Zucker in den Tee rühren will, ruft er mir zu: „Bitte, mehr Zucker“!

A.B., Wiesbaden

10. Juli 2009

Wir erfahren Swamis Allwissenheit.

Wir haben in der Nähe eines Ashrams in Indien eine Wohnung. In den Sommerferien fliegen
wir öfters mit der ganzen Familie dorthin. Eines abends, als ich mit einem nassen Tuch denFußboden in der Küche aufwischte, rutschte ich aus und stürzte unglücklich auf mein linkes Knie. Am nächsten Morgen war das Knie dreimal so dick wie normal, schmerzte fürchterlich, und ich konnte es kaum mehr bewegen. Da wir noch einen Reise zu einem Tempel machen wollten, kümmerte ich mich nicht so sehr um das Knie und ertrug die Schmerzen.
In Europa angekommen empfahlen mir die Ärzte, das Knie sofort operieren zu lassen. Es war Oktober 2004, und wir hatte einen Interviewtermin mit Swami Vishwanada in Italien. Dieser Termin war uns wichtiger als weitere Knie-Untersuchungen, zumal wir wussten, dass mein Mann beruflich nach Japan versetzt werden sollte. Als wir Swamijis Interviewraum betraten, wollte ich mich der indischen Tradition gemäß – als Zeichen der Verehrung und des Respekts – gerne vor Ihm verbeugen, aber wegen der Knieverletzung ging das nicht. Mein Knie war unter einer weiten Hose versteckt und laufen konnte ich gut, nur nicht das Knie abwinkeln. Ich wollte mich für mein Verhalten entschuldigen und sagte: „Swamiji, ich….“Swamiji unterbrach mich und sagte: „Ich weiß, ich weiß alles. Ich weiß, was in Indien mit deinem Knie geschehen ist…“So erlebten wir Seine Allwissenheit. Danke Swami Vishwananda.
Familie Bardini, Italien

Swami Vishwanandas Allwissenheit

Es war Ende September 2003. Ich war auf dem Weg nachSüdindien. Ein runder Geburtstag eines großen Mahatmas wurde gefeiert, mehrere spirituell Suchende hatten sich für den Küchendienst gemeldet, und auch ich gehörte dazu: Gemüse putzen, Zwiebeln schälen etc. Auf diesem Flug erzählte mir ein junger Mann von Swami Vishwananda. Interessiert hörte ich zu, konnte mir aber kein richtiges Bild von Ihm machen. Der junge Mann berichtete, dass Swami Vishwananda materialisieren könne, Lingams hervorbringt und auch sonst alles vollbringt, was einen Avatar auszeichnet. Doch die Arbeit und das Erlebnis dieses fünfzigsten Geburtstags ließen dieses Gespräch in Vergessenheit geraten. Im Januar 2004 erhielt ich ein E-Mail mit Fotos von SwamiVishwananda – Fotos, die man immer wieder anschauen konnte – makellos in ihrer Ausstrahlung. Doch das war nicht alles: Mir wurde ein Einzelinterviewtermin mit Swamiji in der Schweiz angeboten, ich müsste nur noch zusagen. Ich versuchte, meine Entscheidung so lange wie möglich hinauszuzögern, da ich mir noch nicht sicher war, ob ich Ihm begegnen wollte, doch der Termin wurde ohne mein Wissen fürmich vereinbart: für April 2004. In der Zwischenzeit war ich wieder auf dem Weg nach Indien, in das Land, das mich geprägt hat mit den unbeschreiblichen Erfahrungen, Erkenntnissen und Begegnungen, die ich dort machen durfte – und das seit bereits mehr als fünfzehn Jahren. Beglückt kam ich im April nach Deutschland zurück. Wäre da nicht der Anruf gewesen, der mich an den Interviewtermin mit Swami Vishwananda erinnerte, wäre ich heute um vieles ärmer. Irgendwie wollte ich nicht schon wieder verreisen – gerade erst physisch angekommen, geistig aber immer noch in all die indischen Erlebnisse verwoben. War ich überhaupt genügend aufnahmefähig für solch eine Begegnung?
Eine besondere Energie machte sich aber stark in mir und gab mir die Kraft morgens in einen Zug einzusteigen, der nach Basel fuhr. Für diese Reise war von denen, die mit mir reisten und wie ich Einzelinterviewtermine mit Swamiji hatten, alles für mich organisiert worden. Die Zugfahrt verlief sehr schweigsam, jeder ging so seinen Gedanken nach, ich hörte Musik. In Basel sollten uns Freunde abholen. Wir suchten sie auf dem Bahnhof – ohne Erfolg. Die Zeit raste dahin, und der Interviewtermin kam immer näher. Ich war außer mir, konnte es nicht fassen, dass sie uns nicht benachrichtigt hatten. Das Schlimmste war für mich, zu einem Heiligen zu spät zu kommen. Wenn ich auf Ihn warten müsste, wäre das für mich völlig in Ordnung, nicht aber umgekehrt – und schon gar nicht, wenn es sich um die erste Begegnung handelt. Ich ließ meinem Unmut freien Lauf und schimpfte über die Freunde, dass sie eine derartige Auffassung einem Heiligen gegenüber hätten. Per Handy erreichten wir endlich die Freunde, die sich keine Gedanken darüber machten, ob sie zu spät kämen oder wie ich mich fühlen würde. Sie hingen in einem Stau fest ... Ich beschloss – koste es, was es wolle – ein Taxi zu nehmen, um so bald als möglich den Ort zu erreichen, wo wir erwartet wurden. Die Zeit lief – und dreißig Minuten Fahrt waren es allemal. Im Taxi betete ich schon um Vergebung – mir war das so unangenehm, es erschien mir so ignorant, so respektlosSwamiji Vishwananda gegenüber – ja es war mir peinlich, zu spät zu kommen. Den Taxifahrer bat ich, so schnell wie möglich zu fahren.
Vier Minuten später als im Zeitplan vorgesehen, kamen wir an. Abgehetzt, aufgeregt und vom Winde verweht, so wollte ich Swamiji Vishwananda eigentlich nicht begegnen, doch leider ließ es sich nicht vermeiden. Wir rannten die Treppe rauf, standen abgehetzt und aufgelöst im Flur, die Tür ging auf und Swamiji sagte: „Who is the next“ – eine bessere punktgenaue Inszenierung hätte es nicht sein können. Atemlos schaute ich Ihn an, mit Schweißperlen auf der Stirn, und ehe es mir bewusst wurde, verschwand ich – so, wie ich war – mit Ihm hinter der Tür, die Er gerade geöffnet hatte. Das hatte ich mir alles ganz anders vorgestellt – aber Gott führt eben anders Regie, als ich es tun würde. Ich versuchte tief durchzuatmen, unauffällig tupfte ich mir rasch ein paar Schweißperlen von der Stirn, wollte mich entschuldigen – für unsere Verspätung und die Aufregung, die mein Herz zum Klopfen und für die wirbelnde Energie, die ich mit in den Raum brachte ...
Aber dazu kam ich erst gar nicht ... Er sagte: „Ich weiß, was am Bahnhof war, ich weiß ...“ Irgendwelche göttlichen Tropfen der Beruhigung musste Er in meine Aura geträufelt haben, denn ich war plötzlich ruhig wie ein stiller See. Ich schaute Ihn nur an – Ihn – die Allwissenheit – ich verlor mich in Seinen Augen – es gab keinen Gedanken mehr – nichts ... und das zehn Minuten lang ... Für diese Begegnung gibt es keine Worte. Nur Gedanken an eines: Ich muss Ihn wieder sehen, ich muss Ihn wieder sehen….
Das gilt immer noch, auch fünf Jahre später.
C.B.

8. Juli 2009

Swamiji's Allwissenheit

Es ist noch nicht solange her, als Swamiji bei uns zu Hause war und Interviews gab. Monate vorher waren alle Termine schon vergeben, die Nach- und Anfrage war also sehr groß. Am Ende der Interviews entschied Swamiji sich, für uns alle zu kochen. Er stand zum erstenmal in unserer Küche, die durch den Umzug noch nicht ganz eingerichtet ist, und Hängekörbe noch mit verschiedenen Küchenutensillien angefüllt sind. Es war Swamijis erster Besuch in der neuen Wohnung. Als Swamiji eine kleine Pause am Herd hatte, ging er zu diesen Hängekörben und zog zielsicher von ganz unten eine Tüte hervor, die man vorher nicht sehen konnte. Swami sagte:, indem er diese kleine Tüte in der Luft hin und her schwenkte: Das ist das Lieblingsgewürz der Hausfrau. Wir schauten auf die Tüte und konnten es kaum glauben, weil es stimmte. Es ist eine Vibuthi-Tüte aus Indien, Heilige Asche, mit der würzen wir das Essen, Getränke etc. ;-)))))
David Reuschel, München.