Posts mit dem Label Christliche Feiertage werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Christliche Feiertage werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

9. April 2012

Ostern

Ostern ist das Fest der Auferstehung Jesu. In der Bibel ist diese nicht beschrieben, es gibt aber Berichte über Erscheinungen des Auferstandenen, über das leere Grab und die Verkündigung eines Engels. Die Botschaft von Kreuz und Auferstehung ist das Fundament des Glaubens.

Am diesem großen und heiligen Feiertag Ostersonntag (Pascha) feiern wir die lebenspendende Auferstehung unseres Herrn und Heilands. Dieser Festtag aller Festtage ist der bedeutendste Tag im Leben der Kirche. Es ist ein Freudenfest des Sieges über den Tod, da weder der Tod selbst noch die Macht des Grabes unseren Heiland gefangen halten konnte. In diesem Sieg, der durch das Kreuz gekommen ist, zerbrach Christus die Fesseln der Sünde und durch den Glauben bietet Er uns Wiederherstellung, Transformation und ewiges Leben.


In der griechisch orthodoxen Kirche sagt man am Oster Sonntag als Begrüßung: "Christos Anesti" (Christ ist auferstanden) Man antwortet mit: "Alethos Anesti" (Wahrhaftig er ist auferstanden)




Christós anésti ek nekrón

thanáto thánaton patísas,

ké tís en tís mnímasi,

zoín charisámenos!


(Christus ist von den Toten auferstanden,Tod durch Tod zerstampfend, und jenen in den Gräbern Leben verleihend!)

5. April 2012

Die Karwoche, Gründonnerstag

Die Karwoche (Kar kommt von Klagen, weinen) beginnt mit dem Palmsonntag, an dem Jesus nach Jerusalem einzieht.


Der Gründonnerstag steht im Zeichen des Leidens Jesu. Jesus und seine Jünger beenden das letzte gemeinsame Abendmahl, die Stimmung ist gedrückt, denn der Meister hat Andeutungen von seinem bevorstehenden Ende gemacht.


Es folgt die Fusswaschung.
Abends brechen sie alle zum Ölberg auf um im Garten Getsemani ihr Nachtlager aufzuschlagen.


Gegen Mitternacht kommt eine Delegation der Palastwache und nimmt Jesu fest. Der Leidensweg hat begonnen.

6. Januar 2012

Heilige 3 Könige



Kaspar, Melchior und Balthasar werden diejenigen genannt, die als die Heiligen Drei Könige in die Geschichte eingegangen sind. Nach dem Evangelium des Matthäus kommen zur Geburt Jesu Sterndeuter aus dem Morgenland: "Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern gesehen und sind gekommen, ihn anzubeten."

Die Bibel erzählt von den Weisen, die, vom Stern geführt, schließlich in Bethlehem im Stall ankommen. Dort fallen sie vor dem Jesuskind nieder, huldigen dem Kind und der Mutter und bringen ihre Geschenke dar: Gold, Weihrauch und Myrrhe.



Die Gabe von Gold ist eine symbolische Handlung: Gottes Sohn wird durch das Kostbarste geehrt, was die Erde bietet.


Weihrauch besteht aus dem Harz des Boswelliabaumes, das kristallisiert – als gelblich, schwach durchsichtige Körner – verbrannt wird. Weihrauch als Geschenk der Magier verweist auf die Göttlichkeit des Beschenkten. Weihrauch gilt als Gottesduft, ihm schrieb man geheime Kraft, apotropäische, also Unheil abwendende, Wirkung zu, und die Fähigkeit, Verbindung mit göttlichen Menschen herzustellen.


Myrrhe ist ein bitter schmeckender, wohlriechender Saft, der aus der Rinde einer Art des Balsambaumes sickert. Beim Trocknen kristallisiert er in Form durchsichtiger Körner von weißlicher bis roter Farbe, die beim Verbrennen Duft erzeugen und als Räucherwerk dienen. In der Antike war Myrrhe sowohl als kosmetisches als auch als medizinisches Mittel sehr beliebt.



24. Dezember 2011

Die Weihnachtsgeschichte

Die Geburt Jesu
(Aus der Bibel. Lukasevangelium Kap.2, 1 - 20)

In jenen Tagen geschah es, dass vom Kaiser Augustus ein Befehl ausging, dass der gesamte Erdkreis aufgezeichnet werde.
Diese erste Aufzeichnung geschah, als Quirinius Statthalter von Syrien war. Alle gingen hin, sich eintragen zu lassen, ein jeder in seine Stadt.

Auch Joseph zog von Galiläa, aus der Stadt Nazareth, hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Bethlehem heißt - weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, um sich eintragen zu lassen zusammen mit Maria, seiner Verlobten, die gesegneten Leibes war. Während sie dort waren, geschah es, dass sich die Tage erfüllten, da sie gebären sollte, und sie gebar ihren erstgeborenen Sohn, hüllte ihn Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil nicht Platz für sie war in der Herberge.

In der selben Gegend waren Hirten auf freiem Felde und hielten Nachtwache bei ihrer Herde. Da trat ein Engel des Herrn zu ihnen, und es umstrahlte sie die Herrlichkeit des Herrn, und sie fürchteten sich sehr. Der Engel aber sprach zu ihnen: "fürchtet euch nicht! denn seht ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volke zuteil werden soll: Euch wurde heute in der Sadt Davids ein Retter geboren, der ist Messias und Herr. Und dies soll euch zum Zeichen sein: Ihr werdet ein Kindlein finden, in Windeln eingehüllt und in einer Krippe liegend!" Und auf einmal erschien mit dem Engel eine große Schar des himmlischen Heeres, die Gott priesen mit den Worten: "Ehre sei Gott in der Höhe und auf Erden Frieden unter Menschen eines guten Willens!" Und es geschah, als die Engel von ihnen weg zum Himmel entschwanden, sagten die Hirten zueinander: "lasst uns hinübergehen nach Bethlehem und schauen, was da geschehen ist, von dem der Herr uns Kunde gab!"

Und sie gingen eilends und fanden Maria und Joseph und das Kind, das in der Krippe lag. Als sie es sahen, berichteten sie von dem Wort, das ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Und alle, die es hörten, wunderten sich über das, was ihnen von den Hirten erzählt wurde. Maria behielt alle diese Worte und erwog sie in ihrem Herzen. Die Hirten aber kehrten zurück und priesen und lobten Gott, für all das, was sie gehört und gesehen hatten, so wie es ihnen gesagt worden war.

18. Dezember 2011

Was ist aus der Weihnachtsgeschichte geworden?

Würden wir uns heutzutage auch auf eine lange Reise machen, wie die Hirten und die 3 Weisen damals, und einem "Stern folgen"?
Und was würden wir diesem Erlöser bringen? Auch Kostbarkeiten? Oder fragen wir uns doch mal: Was bringen wir ihm jetzt?
Was ist aus der Weihnachtsgeschichte geworden? Nur die Geschichte von einer Geburt in einem Stall - ohne jede Bedeutung für unser Leben? Huldigen wir etwa dem Erlöser wie damals diese Perser und Hirten? Oder schauen wir nur auf die unspektakuläre Geburt eines Kindes - zudem noch in einem Stall!
Wurde nicht jeder Mensch der herum läuft auch einmal geboren? Ja, wenn es eine Geburt in einem Königshaus wäre, dann würden manche aufhorchen!
Aber das ist für Gott geradezu typisch. Er ruft leise, unspektakulär und ohne große Show - damals wie heute!
Und die Frage bleibt: Habt Ihr schon Gottes Stimme vernommen?

Haben Ihr Euch schon, wie einst die Hirten und Perser, auf den Weg gemacht den Erlöser zu suchen?
Ich wünsche Euch von Herzen, dass Ihr Ihn sucht - und findet ... und dann "richtig" Weihnachten feiern können!

Wenn Jesus tausende male in
Bethlehem geboren würde,
aber nicht in Deinem Herzen,
gehst Du trotzdem verloren!

Frei nach R.Jetztmann