18. September 2014

Letzter Termin für Navaratri Anmeldung!

Jai Gurudev,

Wir möchten einige wichtige Ankündigungen für das kommende Navaratri Fest geben: 


  • Die letzte Anmeldefrist für Navaratri 2014 ist bis zum Freitag, 19. September.
Da immer mehr Besucher zu den Festtagen kommen müsst ihr euch anmelden! Andernfalls ist es uns nicht möglich euch einen Platz im Zelt zu geben, ihr habt dann die Möglichkeit per Livestream von der Darshanhalle aus dabei zu sein. 

  • Hier für die Frauen die Farben der einzelnen Tage für die Saris: 
Tag  1: Rot 
Tag  2: Weiss
Tag  3: Orange
Tag  4: Blau
Tag  5: Gelb
Tag  6: Pfauen grün/blau
Tag  7: Schwarz (dunkel)
Tag  8: Helle Farben
Tag 9: Rot

Wir freuen uns, euch schon bald an Navaratri zu sehen!
Liebe Grüße, 
Eure Bhakti Marga Familie

17. September 2014

Dharmananda's Jahrestag


Vor einem Jahr ist Dharmananda von uns gegangen. 

Schon am Sonntag Bus auf der Heimreise unseres Süd Frankreich-Trips haben wir viel an ihn gedacht und seine Lieder gesungen. 


Am Montag sind  wir dann gemeinsam zum Grab gegangen und gedachten mit Swami Vishwananda an unseren Bruder Dharmananda.


Wir sprachen über Dharmananda - so wie wir ihn in Erinnerung hatten, über seine Qualitäten, seine Eigenschaften und erzählten kleine Erlebnisse mit ihm. Es war berührend.

Swami Vishwananda: 

".... Er hatte die Gnade, für Gott zu singen! Er fand seinen Weg Gott zu dienen. Er mußte dafür nicht so alt werden. Wenn die Zeit kommt, dann stirbst du. Heute zelebrieren wir den Jahrestag an dem Dharmananda im Himmel geboren wurde. Jeder wird dort hin gehen, eines Tages. Niemand kommt darum herum. 
...
Er wird wiederkommen mit den gleichen Qualitäten - vielleicht werdet ihr ihn / sie wiedererkennen, es wird nicht so schwierig sein.
...
Du nimmst deine Qualitäten von einem Leben zum nächsten Leben mit. Er ist ein Beispiel in seiner Demut und seiner Bescheidenheit, so wie er war,  mit jedem von euch.  Er hätte stolz sein können, und arrogant. Sein Verstehen der Menschen, seine Freundlichkeit mit jedem, er hat jeden respektiert und verstanden so wie er war. 
...
Wir werden jedes Jahr am 14. September "Dharmananda's Day" zelebrieren, um uns an seine wunderbaren Eigenschaften zu erinnern."


Das sind Auszüge aus Swami Vishwanandas Ansprache am Grab Dharmananda's.

5. September 2014

Atma Kriya Yoga Kurs in Nagano / Japan



In Deutschland/Berlin lebende, von Sri Swami Vishwananda als Swamini ernannte Vishwa Dayamati (im Bild oben ganz rechts) hat am 30.08.14 das Yogastudio Purana in Chikuma/Nagano (Japan) besucht und auf zwei Tagen verteilt einen Atma Kriya Yoga Kurs gegeben.

Swamini Dayamati schreibt: 
Atma Kriya Yoga ist die neueste Version des Kriya Yoga, das der grosse Yogi Mahavatar Babaji aus Himalaya durch seinen direkten Schüler Sri Swami Vishwananda der Welt geschenkt hat.


Diesesmal haben 15 Kursteilnehmer am Ende des Kurses durch Swamini Dayamati Shaktipat, Energie und Segen Mahavatar Babaji's erhalten und den neuen Yoga Weg gestartet. Besonders hat Frau Ritsuko Yamazaki vom Yogastudio Purana seit 20 Jahren sehnsüchtig auf den direkten Kontakt dieser neuen Yoga Technik gewartet.

Darüberhinaus haben noch zwei weiteren Yoga Lehrer (mit Ritsuko Yamazaki drei) den Segen für den OM Healing Organisator erhalten.


OM Healing existiert schon immer als eine uralte Heilmethode für die Menschheit und unsere Muttererde. Die Wirkung dieser Heilungsmethode wurde den Anwesenden sofort bewusst und von allen herzlich aufgenommen.


4. September 2014

Wichtige Informationen für Navaratri:


Wir haben einige Organisationspunkte für Navaratri: 

Da jedes Jahr mehr und mehr Besucher kommen, bitten wir Euch einige Richtlinien zu beachten:
  • Auch wenn Du angemeldet bist wird es evtl. Tage geben, an denen Du unter Umständen nicht die Möglichkeit hast, im Zelt zu sein - an diesen Abenden kannst Du dann in der großen Darshanhalle per Live Stream dabei sein.  (Dafür ist es dort dann etwas wärmer ;-) )
  • Wenn Du Abends nicht rechtzeitig im Zelt bist (17:30 - 18:00) wird Dein Platz gegebenenfalls an jemanden anderen vergeben.  
Vielen Dank für Euer Verständnis - unsere Eventorganisation funktioniert nur mit Eurer Hilfe - bitte unterstützt uns und gebt euer Bestes damit Navaratri 2014 ein gelungenes Fest für alle wird!

Vielen Dank.
Swami Anashuya und Drishti

Konzerte mit Bhakti Sounds




Im September wird es vier Konzerte von BHAKTI SOUNDS im Süden von Deutschland geben. Tandav-Krishna, SV Kuru, Nikhil, Meera und Ratnamanjari werden Bhajans und Kirtans singen und es gibt jede Menge Möglichkeit, mit zu singen, zu klatschen und zu tanzen. Die göttlichen Namen öffnen uns für das Licht und bringen uns näher zum Göttlichen. 

In Orsingen geben SV Kuru und Nikhil vorher noch einen Satsang. Wir freuen uns, wenn viele von euch kommen und gerne auch noch jemanden mitbringen und weitersagen.
  • Dienstag, 16. September um 20 Uhr im Kulturzentrum K9, Hieronymusgasse 3, 78462 Konstanz. Eintritt 12 Euro, ermäßigt 10 Euro, K9 Mitglieder 8 Euro
  • Mittwoch, 17. September um 20 Uhr im Zentrum The White Horse, Breitewe 9, 78359 Orsingen, vorher um 18 Uhr Satsang mit SV Kuru und Nikhil, Spenden erwünscht
  • Donnerstag, 18. September um 20 Uhr im Theaterzirkus Primeo Paso, Mühlbruckstraße 31, 88212 Ravensburg, Spenden erwünscht, bitte Decken und Kissen mitbringen

3. September 2014

Wir haben Pfauen Nachwuchs


In diesem Sommer waren unsere Pfauen nicht untätig - die Hähne zeigten sich von ihrer schönsten Seite und imponierten nicht nur den Hennen. Viele Besucher hatten ihre Freude und nach einiger Zeit posierten sie richtig professionell für die unzähligen Fotos.

In der Abendsonne

Im Frühsommer gab es 3 Hennen die Eier legten und anfingen zu brüten, aber nach und nach wurden alle Eier über Nacht vom Marder oder Fuchs geholt und am nächsten Morgen fand man eine verstörte Henne nervös herumlaufen, ihr Gelege suchend.

Ein Marder war da...
Im zweiten Anlauf haben dann einige Zeit vor dem Krishna Retreat zwei Pfauen-Hennen auf jeweils zwei Gelegen von fünf Eiern angefangen zu brüten. Eine Brutstelle war direkt am Eingang inmitten des Blumenbeetes und ein anderer Platz unter der Treppe zur großen Darshanhalle. Hier saßen sie jetzt, tagein, tagaus für 28 Tage auf ihren Eiern.

Erste stolze Pfauenmami mit ihren frisch geschlüpften Küken
Am 1. Tag des Krishna Retreats schlüpften die ersten Küken. Die Henne und ihre Eier hatten die vier Wochen brüten unbeschadet überstanden und alle 5 Küken waren wohlauf. Mittlerweile kann man am Gefieder erkennen, dass die ersten 5 Küken wahrscheinlich 5 Jungs sind (wir nennen sie 'die 5 Pandavas' :)).

 ...und beim ersten Sonnenbad und Versuch des selbst putzens.

Da Swamiji sagte, ich solle aufpassen und sie drei Monate im Stall lassen, habe ich die Henne mit den Kleinen direkt in unsere kleine Voliere geholt. Mittlerweile lasse ich die ganze Schar morgens früh raus und abends kommen sie von selbst zurück, da es dann leckeres Futter gibt. Dann werden sie über Nacht eingesperrt. 

Alle 10 Küken 
Das sind die 5 "gelehrten" Küken...
Die Küken der 2. Henne (Nähe Darshanhalle) schlüpften am 13. Tag des Krishna Retreats- haben also zwei Wochen Swamijis Vorträgen gelauscht und man sagt, es sei ihnen anzumerken ;-)
... die 'Rishis'


So, jetzt haben wir also eine stolze Schar von 10 Pfauenküken, sehr zur Freude der Einen - während die Anderen um den Kohl im Garten fürchten und um die Nachtruhe im übernächsten Frühjahr ;).
Neugierige Pfauen während des Retreats
Während des Krishna Retreats ging Swami Vishwananda auf die Veranda, wo von Zeit zu Zeit einige erwachsene neugierige Pfaue saßen ein Sonnenbad nahmen und dem Kurs lauschten. Er sagte dort: "Ich liebe sie so sehr! Ich möchte nicht, dass wir irgendwelche Pfaue weggeben!"



Hier noch ein kleines Video, das Swami Kuru von den ersten mutigen Flugversuchen der Pandavas gemacht hat:


Und noch einige Bilder von einem ersten Ausflug der Küken. (danke, Isolde)







14. August 2014

Die Geschichte von dem Milchmädchen

Gestern war das 15. Kapitel, "Purushottama Yoga",  aus der Bhagavad Gita dran. Bei dem Vers 15 erzählte Swami Vishwananda die folgende Geschichte:


Ein  Milchmädchen brachte jeden Tag Milch zu einem Brahmanen der auf der anderen Seite des Flusses wohnte. Das Mädchen kam sehr oft zu spät und der Brahmane schimpfte. Das Mädchen rechtfertigte sich und erzählte, dass es jeden morgen auf ein Boot warten müsse um den Fluss zu überqueren. 


Der Brahmane sagte: 'Warum läufst du denn nicht über das Wasser?'

'Ach, lieber Brahmane,' antwortete das Mädchen, 'ich weiss nicht wie das geht, ich bin zu dumm dafür!'

Der Brahmane gab dem Milchmädchen ein Mantra und sagte: 'Zitiere dieses Mantra mit dem göttlichen Namen, dann kannst du über den Fluss laufen!'

Von dem Tag an war die Milch täglich pünktlich da.

Nach einer Weile wunderte sich der Brahmane und folgte eines morgens dem Mädchen auf dem Heimweg. Als er zum Fluss kam, sah er das Mädchen in der Mitte des Flusses auf dem Wasser den Fluss überqueren. Er war geschockt! Laut rufend winkte er ihr zu! Das Mädchen drehte sich um und rief: 'Komm hier her zu mir - ich muss weiter!'

Aber der Brahmane konnte nicht auf dem Wasser laufen - er hatte nicht den nötigen Glauben- all sein Studieren und sein Wissen half ihm nicht! Man braucht 100% Glaube in Gott, nur dann erreicht man ihn!

13. August 2014

Neues Zahlungssystem im Bhakti Marge Zentrum Springen

Hier eine organisatorische Information für alle Besucher des Bhakti Marge Zentrums:

Um unsere Buchhaltung zu entlasten und viele verschiedene Abrechnungen zu vereinfachen haben wir uns dazu entschlossen, innerhalb des Zentrums absolut keine Bargeldzahlungen mehr zu haben.


Dazu hat Rishi Madavananda (ex Naamdev) ein bargeldloses Kartensystem ausfindig gemacht.
So ungefähr sieht der Automat aus
In der Haupteingangshalle wird es einen Automaten geben, an dem man eine Cashkarte, die man vorher an der Rezeption erstanden hat, mit Hilfe von Bargeld, EC-Karte oder Kreditkarte aufladen kann.


Diese Cashkarte braucht man dann ab dem 21. August (!!!) zum:
  • Einkauf im Shop
  • Fürs Essen (Frühstück, Mittag- und Abendessen)
  • Für die Imbissstände draußen (Kaffee und Kuchen)
  • um Seminare zu bezahlen (dies geht auch immer noch mit EC Karte und  Kreditkarte an der Rezeption)
Das einzige, was noch mit Bargeld funktioniert sind die Spenden und natürlich die 'Guru Dakshina'Das einzige, was noch mit Bargeld funktioniert sind die Spenden und natürlich die 'Guru Dakshina'



12. August 2014

Eine Geschichte aus dem Bhagavad Gita Kurs

Vom 6. August schreibt Kalavati:

Heute war ein toller Tag. Wir hatten etwas weniger Verse (Kapitel 8) und damit auch mehr Zeit zum Singen und natürlich um eine weitere Geschichte aus dem Kurs aufzuschreiben. Immer wieder, vor allem, wenn die Konzentration langsam schwindet, lässt Swami viel Witz oder eine Geschichte einfliessen. 
Einige der Geschichten sollte wir schon kennen aber natürlich, wie so oft, wenn Guruji wünscht, dass jemand die Geschichte erzählen soll, dann kennt sie plötzlich niemand mehr und alle haben ein Gedächtnis wie ein Goldfisch. 

Nun Branthi und ich sind fleissig dabei, die Geschichten aufzuschreiben, mit denen Guruji auf wunderbare Weise das Wissen, dass er über die Gita vermittelt, untermalt.
Immer wieder erklärt Krishna Arjuna wie er seinen Geist reinigen und auf Gott ausrichten muss um ihn unter Kontrolle zu bringen.


Dabei erzählte Guruji uns eine Geschichte, die uns die Kraft des Göttlichen Namen näher bringt:

Der Heilige und die zwei Bäume oder die Kraft des göttlichen Namens

Es lebte einmal ein Heiliger in Kashi (heutiges Varanasi). Er meditierte stehst über den Herrn. Alles was er tat war auf Narayana ausgerichtet. Einmal, während er reiste, kam er in einen Wald. Bald dunkelte es ein und er hatte noch keine Bleibe. So suchte er sich einen Platz zum schlafen. Da er nichts fand, legte er sich einfach ins Gras. Während er schlief, berührte sein Kopf einen Baum und seine Füsse einen anderen Baum. Auch während er schlief, war er vollkommen auf Narayana ausgerichtet. Alle seine Körper, sein Atem, alles vibrierte Narayana.

Mitten in der Nacht ertönte ein lautes Krachen. Zutiefst erschrocken stellte der Heilige fest, dass beide Bäume umgefallen waren. Er wusste aber nicht warum.

Am nächsten Tag ging der Heilige zurück in den Ashram und ging wie immer seinen Pflichten nach. Die zwei Bäume aber waren zwei Menschen, die verflucht waren sich als Bäume zu inkarnieren. Durch die Berührung des Heiligen, dessen Schwingung Narayana war, wurden sie aus dieser Inkarnation befreit und als Töchter eines Brahmanen geboren. Ausserdem hatten sie die Fähigkeit ihr früheres Leben zu sehen. Voller Dankbarkeit gingen sie zu dem Heiligen. Sie sagten zu ihm: “Du hast uns in unserem letzten Leben befreit. Befreie uns auch jetzt.“ Der Heilige verstand gar nichts. Wie sollte er sie befreit haben? Die Mädchen enthüllten ihm die Geschichte und sagten: “Wir waren die beiden Bäume, die über dir damals nachts zusammenbrachen. Durch deine Berührung wurden wir von unserem Dasein befreit. Bitte befreie uns auch jetzt. Führe uns, denn wir wollen nicht mehr in diese Falle gehen.

Der Heilige wunderte sich, er hatte aus seiner Sicht kein Wissen. Das einzige, was er tat, war, stehst auf Krishna/Narayana ausgerichtet zu sein. So sprach er zu den Mädchen: “Dann lasst uns jetzt gemeinsam auf den Herrn meditieren.“ Die Mädchen führten diese Sadhana aus und richteten sich beständig auf Krishna aus. In kurzer Zeit waren sie befreit.

1. Swami erklärte dazu, dass der Heilige völlig unschuldig war. Er war sich keines Stolzes bewusst. Er selber hatte nichts gemacht. Es war nur Narayana, der durch ihn gewirkt hatte.
2. Wie unglaublich muss die Kraft des göttlichen Namens sein, dass die beiden Bäume befreit wurden?
3. Wenn wir ununterbrochen den göttlichen Namen rezitieren können wir befreit werden. Wir müssen nur Vertrauen darin haben. 

3. August 2014

Darshans im August abgesagt

Es tut uns leid Euch mitteilen zu müssen, dass wir die 3 Darshans am 

8. und 9. August 
und die 
16. August 

absagen müssen.


Nach den ersten Tagen des Bhagavad Gita Kurses sehen wir, dass Sri Swami Vishwananda  einen weit umfangreichereren Kommentar hält als erwartet, oft bis in die Nacht, was wundervoll ist und wofür wir sehr dankbar sind. 


Die Folge ist, dass es nicht möglich ist, die zusätzlich erforderliche Zeit für Darshans zu finden.

Wir hoffen, dass die Stornierung Eurer Reise nicht zu vielen Unannehmlichkeiten führt und dass Ihr bald eine andere Möglichkeit findet, um Sri Swami Vishwananda's Darshan zu bekommen.

2. August 2014

Die Geschichte von Soma Sharma

Jai Gurudeva

wir sind am vierten Gita Tag und es ist fantastisch aber auch teilweise anstrengend und die Tage sind lang. Am ersten Tag waren wir mit ganz kleinen wenigen Unterbrüchen von 9h in der Früh bis 22.15h spät Abends in der grossen Darshanhalle. Unsere Nahrung war Gottes Lied (die Gita) und Guruji's Erläuterungen.

Hier eine kleine Geschichte, die Guruji im Verlaufe des Kurses erzählte:



Die Geschichte von Soma Sharma

Bevor sich Soma Sharma als Mensch inkarnierte, war er zuerst eine Ziege. In dieser Verkörperung wurde er sehr schlecht behandelt und starb. Im nächsten Leben wurde er als Ochse wieder geboren. Auch in dieser Inkarnation wurde er schlecht behandelt - er bekam nur wenig zu fressen und wurde daher sehr schwach. Eines Tages legte sich der Ochse an den Strassenrand. Die vorbeigehenden Leute bedauerten ihn, konnten aber nichts für ihn tun. Eine Prostituierte sah den Ochsen und grosses Mitgefühl überkam sie. Sie überlegte, was sie für ihn tun könne, dass er in Würde sterben könne. Sie ging zu dem Ochsen und sagte:" Ich habe nichts. Ich bin voller Sünde. Wenn ich je etwas Gutes (Gute und schlechte Taten bringen guten oder schlechten Verdienst und dies wird gutes oder schlechtes Punya genannt) werden getan habe, dann soll es auf dich übergehen." So geschah es, und der Ochse starb. 

Aufgrund des auf ihn übergegangenen Punyas wurde er in der nächsten Inkarnation in eine Brahmanen Familie geboren und Soma Sharma genannt. Er hatte die Fähigkeit seine vergangenen Leben zu sehen. Er war der Prostituierten so dankbar, dass er zu ihr ging und ihr die Geschichte offenbarte. Sie hingegen wunderte sich, welch gutes Punya sie denn gehabt haben solle. Sie sagte:"Den einzigen Verdienst, den ich habe, ist, dass der Papagei des Nachbarn jeden Tag das erste Kapitel der Bhagavad Gita rezitiert und ich zuhöre." Soma Sharma ging zum Papagei und fragte ihn, wieso er denn die Gita rezitiere. Der Papagei antwortet daraufhin: "Ich war im letzten Leben der Sohn eines Brahmanen und musste die Bhagavad Gita auswendig lernen." Da er in dieser Inkarnation schlecht zu seinem Vater war, wurde er als Papagei wiedergeboren. Als Papagei konnte er sich das erste Kapitel der Gita erinnern und rezitierte dieses jeden Tag. 
Und so wurden alle drei erlöst, der Papagei weil er es rezitiert hat, die Prostituierte weil sie es jeden Tag angehört hat und Soma Sharma weil der Verdienst auf ihn übergegangen ist.


Was können wir daraus lernen?
1. Es reicht schon die Kraft des ersten Kapitels um Erlösung zu erlangen, wenn man es hört oder liest
2. Die Weisheit der Gita, wenn man sie hört zerstört Sünde und gibt Befreiung.
3. Wenn wir regelmässig unser AKY Programm machen, selbst wenn wir nichts spüren, ja selbst wenn wir es nur mechanisch machen, akkumuliert gutes Punya, welches sich zum Zeitpunkt des Todes oder im nächsten Leben entfaltet oder sogar erlöst. Alles was wir Gutes machen, akkumuliert Punta - aber auch alle schlechte Taten. Keine spirituelle Praxis, keine gute Tat ist vergeblich. 

(geschrieben von Kalavati)

1. August 2014

Während einer kurzen Pause...


 ... auf der Veranda.


Der Bhagavad Gita Kurs hat angefangen

Letzte Vorbereitungen an Swamiji's "Schreibtisch"

Wir sind mittendrin, im Bhagavad Gita Kurs!
Am Mittwoch früh begannen wir um 9 Uhr in der Früh (nach dem Morgengebet um 7:00 und nach dem Frühstück) mit einer langen Eröffnungs-Puja. (Kalash Puja)


Bei der Registrierung bekam jeder Teilnehmer ein Buch mit den einzelnen Versen der Gita   in Sanskrit mit englischer Übersetzung. 


Swami Vishwananda kam, machte Abishekam mit seiner kleinen Krishna Murti und dann fing der Kurs an.


Wir merkten recht bald, dass die Kurszeiten (von 11:00 bis 17:00 Uhr) nicht eingehalten werden können- es würde täglich länger gehen. 


Zwischendrin gab es kleine Pausen - schnelles Essen und weiter gings. Es war, wie wenn Guruji, hat er einmal angefangen, er nicht unterbrechen wollte. Er war in Fahrt und tauchte tiefer und tiefer in das Thema ein. 



Heute, am dritten Tag weiss ich nicht mehr, welcher Wochentag eigentlich gerade ist und bin völlig vereinnahmt von dem inneren Dilemma dem Arjuna vor der Schlacht ausgesetzt ist. 


Guruji sprach bis weit in die Nacht hinein. Zum Abschluss nach dem Aarti gab es noch ein spätes Abendessen.



27. Juli 2014

Darshan in Kiel

Swami VishwanKurunandhanAnanda, der mit Sri Swami Vishwananda in Kiel ist, hat folgendes geschrieben: 




Der Darshan im Hohen Norden Deutschlands, in Kiel, war sehr schön.

Er fand statt in einer Turnhalle der dortigen Rudolf Steiner Schule, und man fühlte sich in der runden fliessenden Architektur des Gebäudes auf Anhieb zuhause.




Man sagt, dass je mehr man in den Norden geht, die Menschen weniger an Spiritualität interessiert seien. Ob diese These stimmt oder nicht, sei dahingestellt, aber es scheint was Wahres dran zu sein, denn auch in anderen nordischen Regionen scheint das Interesse an Spiritualität vergleichsweise zurückhaltend zu sein, was im Grunde erstaunt, denn die klimatischen Bedingungen sind ideal um mehr nach innen zu gehen.



Wie wenn die Norddeutschen diese These widerlegen wollten, erschienen sie weit zahlreicher als im Vorfeld erwartet werden konnte. Weit über 300 Besucher kamen, an die 350 - wenn man bedenkt dass wir uns in den Sommerferien befinden und etwas weniger Menschen aus den umliegenden Regionen kommen konnten (davor lag das eben das grosse Gurupurnima Fest und bald steht der besondere Bhagavad Gita Kurs in Shree Peetha Nilaya an, weshalb viele ihre Kräfte einteilen wollen/müssen) ist die Zahl umso bemerkenswerter. Die grossräumige Halle war so gut gefüllt und bot trotzdem noch angenehm Platz.


Bei sommerlichen Temperaturen fühlte sich Sri Swami Vishwananda sich sichtlich wohl und führte die Menschen sachte ein in “seine” Welt, in die Welt des Selbsts, des Herzens und der bedingungslosen göttlichen Liebe, die in uns allen wohnt.
Er sang erst mit allen “OM NAMO BHAGAVATE VASUDEVAYA” und dann ein ganz neues wunderschönes Lied “BHAJA GOVINDA JAYA GOPALA”.



Es began herzhaft an zu regnen, und Guruji lächelte und meinte, es sei normal, dass wenn er kommt es regnen würde, es sei oft so, auch bei seinem letzten Besuch hier in Kiel hätte es begonnen zu regnen. In Mauritius sagt man, dass es ein besonderer Segen ist.


Eigentlich wollte er keine Rede halten, denn heute steht ein Satsang an, in dem er sich ausführlich Zeit nehmen wird, die Fragen der Besucher und Devotees zu beantworten, doch Suresh, der Gastgeber und alte Freund und Schüler von Guruji, bat ihn, doch eine kleine Meditation zu führen. Und Guruji erfüllte liebevoll diesen Wunsch und gab uns allen einen süssen Vorgeschmack dessen, was wir erhalten können, wenn wir mehr und mehr in den Ozean des Selbsts eintauchen. 


Die Meditation selbst sei an anderer Stelle widergegeben. Vor der Meditation jedoch erklärte er noch ausführlich worum es im Leben geht. Um die Rückkehr zu Gott, zum Selbst, zur Liebe, dass ohne diese Liebe das Leben zur Routine verkommt und nicht wirlich erfüllend ist. Wir gehen zur Arbeit, kommen nach Hause, gehen wieder zur Arbeit, und so weiter. Zu arbeiten ist wichtig, aber wofür? Es war ein Weckruf für die Menschen in der Halle, aber letztlich für alle, denn wir sind alle noch auf dem “Weg” zum Herzen, und laufen stets Gefahr uns zu verlieren, oder wie Guruji erklärte, zu “ertrinken” im Meer unserer Gedanken und Wünsche. 


Besser sei es nach innen zu gehen, weil dort, wenn der Verstand, der Geist, ertrinkt, er nicht wirklich sterben kann, sondern er wird getragen und umhüllt vom Selbst, und wenn er ganz getränkt ist mit dem Elixier des Lebens, der göttlichen Liebe, die aussnahmslos in uns allen ist - wir sind in der Essenz diese Liebe - dann erst leben wir wirklich und das Leben wir zu dem was es ist, das wunderbarste Geschenk was uns Gott gegeben hat.