14. Oktober 2010

"...singen und tanzen für Ma!"

Swami Vishwa Anashuyananda schreibt:

"Die letzte Nacht war ein so wunderbares Erlebnis: Singen und Tnzen für die göttliche Mutter!!!  Ich fühlte wie die Atmosphäre angefüllt war von der Freude und dem Glück der anwesenden Menschen! Es macht so viel Spaß, für die göttliche Mutter zu tanzen!
Es ist mir einen besonders große Freude dieses Erlebnis mit den Gästen zu teilen! Also: Alle die am Wochenende noch kommen: seid bereit für die göttliche Mutter zu singen und tanzen!  Jai Maa!"
Anashuya

9. Oktober 2010

Navaratri


Da Swamiji noch unterwegs war und im Stau steckte, fingen Anashuy und Devesh schon mal mit den Eingangsgebeten an.

Dann - endlich kam Swamiji ...


...hielt eine kurze Ansprache:"... die Göttliche Mutter hat alles kreiert, also auch den Stau in dem ich stand!"

und los gings!

8. Oktober 2010

Die neun Navaratri-Nächte und ihre Farben

Neun Göttinnen Navratri werden zusammen als Navdurga bekannt und werden in den Devi Mahatmya und Durga Saptashati erwähnt. Die neun Göttinnen sind Inkarnationen der Göttin Shakti.


Die neun Göttinen sind:
  1. Shailaputri, (grün)
  2. Brahmacharini, (grau)
  3. Chandraghanta, (rosa)
  4. Kushmanda, (weiß)
  5. Skanda Mata, (rot)
  6. Katyayani, (blau)
  7. Kala Ratri (Kaalratri), (gelb)
  8. Maha Gowri (Violett)
  9. Siddhidayini. (Peacock grün / türkis)
Navratri Farben 2010 - Dress Farben während Navaratri
Während der neun Tage Navratri ist es Brauch an jedem der Tage eine bestimmte Farbe zu tragen. Das verändert sich von Jahr zu Jahr. Die jeweiligen Farben werden in den indischen Zeitungen kurz vorher offiziell bekannt gegeben- dieses Jahr für Navaratri 2010 am 6. Oktober. Sie sind in der obigen Liste aufgeführt.

7. Oktober 2010

Vorbereitungen für Navaratri

Wir sind derzeit mit den Vorbereitungen für Navaratri beschäftigt und haben eine Bitte:
  • Blüten: Wie ihr ja wisst ist jede hinduistische Zeremonie unter anderem mit vielen Blumen  und Blütenmalas verbunden. Jaahnvi und Urmilavati bitten darum, falls es möglich ist, Blumen und Blüten mitzubringen. Damit dies gut koordiniert werden kann, bitte kurz Bescheid geben: 0178-3204827 oder Mail: jaahnvi@bhaktimarga.org   Danke!
Wir werden dieses Jahr die 9 Nächte der göttlichen Mutter (Navaratri) nicht im Gebäude sondern im Zelt feiern (eine Warmluftheizung ist vorhanden). Da wir kein Geld für Extras ausgeben (alles wird für die Baustelle verwendet), haben wir einen weitere Bitte:
  • Teppiche: falls ihr zu Hause im Keller noch einen Teppich liegen habt, der halbwegs in Ordnung ist dann würden wir uns freuen, wenn ihr den mitbringen könnt! Wir haben lange überlegt einen gebrauchten Messeboden zu kaufen, dies ist aber: 1.immer noch zu teuer und 2. hat es derzeit keine Priorität. (evtl. hierzu auch Jaahnvi informieren)
Danke für Eure Mithilfe! Morgen abend geht's los!

Swamiji wird 9 Kalash's installieren und dann wird die erste Form der Göttlichen Mutter, Shailaputri, verehrt.

5. Oktober 2010

Pitra Paksh

Pitra Paksh ist ein besonderes Gebet, das wir an unsere Vorfahren richten, um unsere Dankbarkeit zum Ausdruck zu bringen und alle karmischen Bindungen aufzulösen.

Swamiji erklärt den Vorgang und teilt einzelne Gruppen ein.


Hier einer der kleinen Gruppen-Altäre: Blumen, Räucherstäbchen und Süßigkeiten für die Ahnen- (Wer von den Ahnen kann da nein sagen?)

Diese Zeremonie ist gestern von Swami Vishwananda durchgeführt worden. Er sagte, dass die Zeremonie nicht nur zur Auflösung des Familienkarmas dient sondern man könne auch, wenn man denn möchte, die verstorbenen  Angehörigen bitten, einem auf der hiesigen Daseinsebene, wie auch immer, zu helfen.

Während der Zeremonie haben wir davon abgesehen Fotos zu machen, da ein solches Gebet doch für Einige ein recht tiefgreifender und emotionaler Prozess ist.

1. Oktober 2010

Krishna aus dem Herzen


Das ist Santushta (hier mit einem Hund aus dem Tierheim in Kenia). Santushta hat etwas ganz besonderes mit Swami Vishwananda erlebt! Er kennt Swamiji schon seit einiger Zeit, und hat ihn jetzt in Kenia wieder getroffen.

Hier die Geschichte:
Eines Abends, beim Essen, gab Swamiji Santushta die Hälfte einer sehr sauren Frucht und sagte: "Versuch mal, sie schmeckt gut!" Swamiji selbst biß in die andere Hälfte und machte ein verzücktes Gesicht und sagte: "Ahh- soo süß! Ich liebe es!"
Santushta verzog sein Gesicht beim probieren der sauren Frucht und fragte Swamiji: "Wer bist du, dass Du so etwas magst?"
Swamiji: "Willst Du es wirklich wissen?"
Santushta: "Ja, warum nicht?"
Swamiji: "Hast Du keine Angst davor?"
Santushta: "Nein, warum sollte ich Angst haben?"
Dann wendete sich Swamiji ihm zu und sagte: "Lege deine Hand auf mein Herz!"
Santushta legte seine flache Hand auf Swamiji's Herz. Dann sagte Swamiji nach einem kurzen Moment: "Nimm es!" (Take it!)
Santushta verstand nicht  -  -  -  Swamiji wiederholte: "Nimm es!"
Dann schloss Santushta langsam seine Hand und auf einmal fühlte er darin etwas. Er öffnete seine Hand und schaute: da war eine wunderbare Krishnastatue!

Swamiji hat aus seinem Herzen einen tanzenden Krishna in Santushta's Hand materialisiert! 





29. September 2010

Kurze Mail aus Kenia

Jetzt endlich eine mail aus Kenia:
Danke Pramod!
 
 
endlich internet...also:
 
ankunft in kenia
adoption von zwei elefantenbabys und seva
besuch und unterstuetzung von misshandelten tieren und seva
picknick
darshan ca 400 pers
gayatriyagna
 
hoffe kannst was damit anfangen
sorry fuer die Kurzfassung, bin todmuede...
lg
Pramod
 
 



Heute kommt Swamiji zurück- dann gibt es mehr!

28. September 2010

Hier eine Geschichte für all jene, die nichts Materialisiertes von Swamiji haben:
Als ich Swami Vishwananda 2000 kennenlernte, hat es mich natürlich sehr fasziniert, dass er Dinge materialisieren konnte. Ich sah all die glücklichen Gesichter, die mir ihre frischen Ringe oder Anhänger zeigten. Nach einiger Zeit stieg in mir die Erwartung dass ich jetzt ja auch mal etwas von Ihm haben könnte. Nach einem Interview zu dem ich in die Schweiz fuhr, haben wieder alle um mich herum etwas bekommen, nur ich nicht! Ich konnte es nicht verstehen und fühlte mich ungeliebt. 
Ich fasste mir ein Herz und ging geschwind nochmal zu ihm rein und fragte: "Bitte, Visham, jeder bekommt etwas von Dir materialisiert, nur ich nicht! Ich hätte so gerne auch etwas von Dir!" (Oh Gott - wie peinlich!) Er strahlte mich an: "Aber Du brauchst nichts!"
Ok- ich war verwirrt- was sollte ich da noch tun? Ich fuhr nach Hause und nach einigen Tagen konnte ich es akzeptieren! Ich brauchte nichts! Das heißt: ich hatte alles! Hört sich gut an!

Nach einigen Monaten sah ich Swamiji wieder und er ließ mich zu sich kommen: "Du wolltest etwas materialisiert haben?" "Nein, nein, Visham, ich brauche nichts, wirklich nicht!" Ich war fest davon überzeugt! Doch dann machte er mir einen Ring mit einem OM Zeichen. Ich war glücklich- aber ich brauchte ja eigentlich nichts!
Als ich zu Hause ankam, schenkte ich den Ring meinem Sohn- ich war immer noch der festen Überzeugung: "Ich brauche nichts!"


Als ich das nächste Mal Swamiji begegnete fragte er sofort: "Wo ist Dein Ring?" - ich sagte es ihm- er lachte und machte mit eínen weiteren Ring, dieses Mal mit einem Kreuz. Und sagte eindringlich: "Behalte ihn!" Diesen Ring trug ich eine lange, lange  Zeit und er hat mir in verschiedenen schwierigen Momenten Kraft gegeben.

27. September 2010

Centro d'Ompio, Frage: Erschaffen wir unser Leid selbst?



Frage: "Erschaffen wir unser eigenes Leid selbst?"

Swami Vishwananda: "Ja. Der größte Teil ist von uns selbst kreiert. Aber man würde nie sagen: Ich habe mir das und das Leid erschaffen...! Nein, wir sagen: Jemand hat uns dies und jenes zugefügt! Wir werden immer sagen: jemand außerhalb ist dafür verantwortlich!
Ja, ihr erschafft eure eigene Traurigkeit, euer eigenes Drama! Also ändert das! Wie? Analysiert Euch jeden Abend und schaut euch an, was ihr über den Tag hinweg erlebt habt und was ihr ändern könntet. Fangt an ganz bewußt Freude und Glück zu kreieren. Ihr seid die Meister eurer Bestimmung! Die Menschen fragen: 'Warum hat Gott die Welt mit diesem und jenem Leid geschaffen? Warum läßt er das zu?' Die Antwort ist: 'Frage dich selbst warum du all das so kreiert hast.' In den Vedas steht schon: Die Welt, in der ihr lebt, ist eure eigene Kreation! " 

26. September 2010

Centro d'Ompio, Frage über Materialisationen



Frage: Warum materialisierst Du für Einige etwas und für Andere nicht?
Swami Vishwananda: "Einige brauchen es. Es gibt immer einen persönlichen Anlass. Wenn die Zeit gekommen ist, werden sie es bekommen. Dann wird das materialisierte Objekt seinen Arbeit tun, seine Wirkung entfalten. Wenn es seinen Arbeit getan hat, wird es verschwinden."
Frage: Was ist die Wirkung von Ringen und Ohrringen?
Swami Vishwananda: "Ringe wirken beschützend und bewahrend, Ohringe helfen mehr auf die innere Stimme zu hören. Generell wirkt ein materialisiertes Objekt immer als Schutz und Erinnerung."

25. September 2010

Satsang D'Ompio: Satsang Frage 1

Frage: Warum ist es notwendig, Fragen zu stellen?
Swami Vishwananda: "Wir könnten auch in Stille sitzen, das wäre am Besten. Aber unser Geist will wissen, ist hungrig. Wenn der Geist still wäre, würde man keine Fragen haben. Aber der Geist ist nicht still - und fragt. Dann bekommt er eine Antwort und ist zufrieden und glücklich. Weil man wieder glücklich sein will, fällt einem direkt die nächste Frage ein- aber die Seele bleibt hungrig. Ihr müßt die Seele füttern. Wenn die Seele satt ist, gibt es keine Fragen mehr.

24. September 2010

Centro D'Ompio: Satsang Frage 4



Frage: "Warum hast Du Dich inkarniert?"
Swami Vishwananda:
"Erstens: Um euch allen zu helfen. Um den Menschen zu helfen.
Zweitens: Die Zeit in der wir leben, braucht es."

Frage: "So: Wer bist Du?"
Swami Vishwananda:
"Naja, ich lasse mich nicht so leicht erkennen! Aber: nachdem ich diesen Körper verlassen habe, werdet ihr es wissen. Es gibt nur ein paar wenige Menschen die gesegnet sind mich in meiner wahren Form zu sehen, und ich habe ihnen verboten darüber zu sprechen."


Hanuman, ein Bespiel für Hingabe


Hanuman ist bekannt für seine große Hingabe an Lord Rama (eine Inkarnation von Vishnu) und ist ein Symbol für Kraft und Energie. Hanuman ist in der Lage, allein durch seinen Willen Berge zu versetzten.


Einmal, als seine Hingabe zu Lord Rama angefochten wurde, riss er mit beiden Händen seine Brust auf um zu zeigen, dass Lord Rama und seine Gemahlin Sita in seinem Herzen wohnen - jede Zelle von Hanuman schwingt Rama, Rama, Rama.
Selbst wenn man ein Haar Hanumans an sein Ohr hält, hört man: Rama, Rama, Rama - ewig

Hier eine kurze Meditation, die Swami Vishwananda mit uns gemacht hat:


  • Richte Deine Aufmerksamkeit auf Dein Herz. Konzentriere Dich ganz darauf.

  • Langsam einatmen und langsam ausatmen .

  • Konzentriere dich auf dein Herz - Chakra.

  • Gehen Sie tiefer und tiefer hinein

  • Wenn Gedanken kommen, beachte sie nicht.

  • Lassen Sie die Gedanken vorbeiziehen wie der Wind vorbeizieht- durch Euch hindurch und weiter.

  • Halte weiter die Konzentration auf das Herz Chakra.

  • Spüren Sie die Liebe, die Freude und das Glück, das aus ihm kommt; Spüre die Wärme aus der Tiefe in Dir.

  • All das strahlt im ganzen Körper.

  • Der ganze Körper ist Ausdruck dieses mächtigen göttlichen Licht und der Liebe.

  • Du bist  - und genießt einfach nur diese Liebe.

  • Du bist von ihr durchdrungen.

  • Sie fühlen sich glückselig- wie nie zuvor.

  • Was im Kopf vor sich geht, hat keinerlei Bedeutung.

  • Lasse Dich tiefer und tiefer ein in das jetzt.

  • Bleibe für min. fünf Minuten in dieser Meditation.

  • Om Shanti , Shanti , Shantihi -  Shri Gurubhyo Namaha Om

23. September 2010

Ergebenheit gegenüber dem Guru


Eine der Fragen am vergangenen Wochenende bei dem Satsang war:
"Was bedeutet es genau, treu ergeben gegenüber dem Guru zu sein?"
Swami antwortete sehr klar:
"Das heißt z.B.:  Dein Guru sagt etwas. Auch wenn Du nicht damit übereinstimmst, nicht der gleichen Meinung bist, spielt das keine Rolle. Du veränderst Dein Leben, indem nicht mehr Du das Wichtigste in Deinem Leben bist, sondern dein Guru an erster Stelle steht. Je mehr Du das verwirklichst, desto mehr spirituelle Gnade wirst Du durch Deinen Guru erfahren!"

20. September 2010

Centro D'Ompio, Darshan


Zwei Pfaue haben schon lange vor dem Darshan draußen auf Swamiji gewartet.



Ambika neben ihrem Guru im bliss

Hier ein "Tilak-Service" für Devotees

Sogar Naamdev hatte schon beim Frühstück sein Tilak auf der Stirn- "good boy!"

Der Shop hatte viel zu tun.


 
Dann fuhr Swamiji noch in ein kleines Dorf bei Turin, um einen weiteren Darshan zu geben, kam aber rechtzeitig zurück um noch mit uns zu Abend zu essen.

Nachdem Swamiji abgefahren war, saß einer der beiden Pfaue vor seiner Tür und wartete...