12. November 2009

Brasilien-Trip

Hier sieht man, warum die Stadt "Belo Horizonte" heißt: Kurz vor dem Darshan ein letztes Bhajan Training:
Am nächsten Tag auf dem Weg zum Lunch:
Sightseeing in Rio:

11. November 2009

Überraschung!

Er ist wieder da!!! Gestern Abend kam Swamiji zurück! Er hatte eine bessere Flugverbindung! Jetzt hat er Zeit mit jedem einen kleinen Plausch zu halten - hier und da - und jeder strahlt:






Und der Rosenkohl heute Mittag war sooo gut!!!

Bhajans für die Fische

1998 hat Swamiji in Mauritius für Besucher einen kleinen Tagesausflug ins "Black River Estate" organisiert. Das ist einen Naturschutzgebiet, mit einem kleinen Bachlauf der tief im Wald zu einem kleinen See angestaut ist. nach einer kleinen Wanderung kann man sich hier erfrischen und Schwimmen gehen. Swami mag Fische, und er fing am Ufer des kleinen Sees an einen Bhajan zu singen. Nach ungefähr 5 Minuten waren eine Menge kleiner roter Fischer ganz nah am Ufer bei uns, wie wenn sie seinem Singen lauschten. Als er aufhörte, schwammen sie alle wieder weg.
Arpana, Maur.

10. November 2009

Kali's zu Hause

Hier wohnt Kali. Wie man an den roten Schuhen sehen kann, wird gerade eine Puja gemacht! An dem Tag, als Swamiji nach Brasilien fuhr, hatte ich die Möglichkeit mit Ihm im Golfcar nach unten zu fahren- da hielt er kurz vor ihrem Häuschen an, sagte "Jai Kali Mata" und murmelte noch etwas- schaute, betete kurz und fuhr dann weiter- Seit dem grüße ich sie auch jeden Morgen und freunde mich langsam mit Ihr an! Hier einige Fotos von Ihr aus den letzten Tagen:





Ja, das pinkfarbene Kleid ist wirklich besonders leuchtend und sehr schön!!!

8. November 2009

Bananenprojekt

Obdachlosenprojekt, 8. November 2009
Heute waren wir wieder, wie jeden Sonntag, in Frankfurt um den Obdachlosen Essen zu bringen. Da die Temperaturen mittlerweile sehr tief sind haben wir uns entschlossen eine Suppe zu machen und mitzunehmen. Dazu haben wir einen praktischen Suppenbehälter gekauft wie er auch im Militär verwendet wird und ihn auf einem kleinen Wagen befestigt. Als wir die Suppe aufmachten in Frankfurt war allerdings nicht mehr viel von der Suppe zu sehen, weil die Nudeln drin alle Flüssigkeit aufgesaugt hat... Es gab dann halt heisse Nudeln, was natürlich die in der Kälte sitzenden Menschen sehr freute... Desweiteren hatten wir Bananen dabei (wir sind mittlerweile für unsere Bananen bekannt bei den Obdachlosen), Kekse, Getränke und Käse/Eier Sandwiches.
Einem Mann, der an einer Strassenecke auf dem Boden sass, gaben wir was zu essen. Er erzählte uns, dass er vor ein paar Tagen von jemanden zusammengeschlagen worden war, der ihm die 50 Cent geraubt hat die er hatte! Er hatte dann eine Gehirnerschütterung. Eine Arbeit zu finden ist ihm mittlerweile mit 53 Jahren nicht mehr möglich, und die 120 Euro die er von der Sozialhilfe erhält reichen weder fürs Essen noch fürs Übernachten... Einer von zahlreichen Menschen die einfach durch das Soziale Netz gefallen sind und nicht mehr aus dem Teufelskreis der Armut herausfinden.
Einem Mann der am Boden sass mit einer Spritze im Arm legten wir Essen hin, so dass er was hat wenn er wieder aus dem Drogenrausch zurückkommt...Wir gingen dann noch weiter an den üblichen Ort neben der Drogenabgabestelle und die Suppe (Nudeln) war ziemlich schnell weg. Auch die Bananen waren wieder sehr gefragt...
Es ist immer schön mit diesen Menschen in Kontakt zu kommen. Sie sind so dankbar wenn sie was zu essen kriegen, etwas so selbstverständliches für uns, aber nicht für sie, die sie Tag für Tag schauen müssen wie sie überleben... Aber lebendig sind sie, vielleicht mehr als viele „normale“ Menschen...
Paartha

Jesus und Lakshmi

Eine befreundete Familie, die Swamiji schon lange kennt, ist zur Zeit auf einer größeren Radtour in Malaysia unterwegs. Sie schickten uns das Jesus-Lakshmi-Bild und Maike, 10 J. schrieb dazu:

"Wir sind gerade auf großer Familienradreise. Dieses Bild habe ich in Georgentown / Penang in Malaysia fotographiert. Es ist ein Werbeplakat einer Videothek im Stadtteil "Little India". Hier war es unglaublich laut, überall dröhnte Musik aus den Läden oder Restaurants. Man konnte sein eigenes Wort nicht verstehen. Alles war voll mit fahrenden Straßenbuden die Süßigkeiten, Brot, Reisnudeln, Samosas oder Chai verkauften. In den Läden stapelten sich Figuren und Bilder von indischen Heiligen.
Eigentlich läuft einem hier nie Jesus über den Weg, da hier fast nur Chinesen, Muslime oder Hindus leben. Umso lustiger fand ich es, ihm mit der Lakshmi zusammen zu begegnen.
Liebe Grüße, Maike"

Das sind die beiden Mädels, die gerade mit Ihren Eltern einen großen Fahrradtrip durch Malaysia machen, hier vor 3 Jahren an Navaratri:

Maike und ihre Schwester Jule waren an Navaratri immer im Einsatz als Devis, wie hier auf den Bildern 2006 in Steffenshof:


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Swamiji hat allen kleinen Devis die Krishna-Dots gemalt. Hier klebt er ein Bindi auf Jules Stirn.

7. November 2009

Das Gemüse braucht einen Zaun!

Diesen Sommer haben wir auf dem Acker in steinigem Boden einen Gemüsegarten angefangen anzulegen. Es gab auch schon jede Menge Gutes daraus zu essen (Zuccini, Salat, Tomaten, Kürbisse, Salatgurken, Kartoffeln und jede Menge Kräuter). Wir hätten nie geglaubt, dass so viel Ertrag aus diesem Boden heraus kommt. Damit das nächstes Jahr noch besser wird, hat Bhavesh beschlossen, dass das Gemüse eingezäunt werden muß! Es gibt nämlich berechtigte Bedenken, dass wir nicht die Einzigen sind, die sich davon ernähren wollen. Rehe und Wildschweine haben schon ihr Interresse angemeldet.

Das mit dem Zaun und mit dem Draht spannen, und mit den Querverstrebungen, und, und, und ... ist nicht so einfach- und dann noch die kalten Finger!

Hungrig und etwas müde, aber irgendwie immer mit guter Laune! Die Biden sind auf dem nach Hause Weg. Gleich ist Evening-Prayer!








Interviewtage

Ich hatte einmal für einige Interviewtage die Aufgabe, während der Interviews zu übersetzen. Dabei konnte ich beobachten, wie Swamiji diesen sehr privaten Kontakt mit den einzelnen Leuten erzeugte und auf einem sehr feinen Level gab er ihnen genau das, was sie in diesem Moment brauchten. Dies, was hier geschah, fand ich für mich heraus, war echte Liebe: die Menschen so zu akzeptieren, wie sie sind- bedingungslos!
Sumitra, CH

6. November 2009

Holz zum Heizen

Da wir demnächst ein Blockkraftheizwerk und einen Feststoffbrenner einbauen werden, haben wir schon mal Holz bestellt:Das muß jetzt in handliche kleine Stücke geteilt werden. Bhavesh hat lange im Internet recherchiert und letztendlich eine Motorsäge mit einem großen Schwert gefunden. Für nur sage und schreibe 62,-€ - Made in China - schaun wir mal ...!
Pramod und Bhavesh sind auf jeden Fall begeistert!

Damit werden die Stämme jetzt in 1 m Stücke geteilt und dann mit einem Spalthammer, siehe links, gespalten. (Auch günstig aus dem Internet).-



Nicht dass Ihr denkt, wir würden faulenzen, wenn Swamiji unterwegs ist! Nein, ganz im Gegenteil!!!

Swamiji und Matysek

Meine Schulfreundin lebt in Prag und ist mittlerweile Oma. Sie erzählte Ihrem Enkel Matysek viel und oft von Swamiji und dass er bald nach Prag kommen würde. So war er in heller Vorfreude, Swamiji bald zu sehen.
Zum Darshan kam Matysek mit seinen Eltern und genoß sichtlich die besondere Atmosphäre. Eine Woche später schrieb mir seine Mutter: Wir grüßen Sie alle ganz herzlich! Ich muß Ihnen schreiben: Matysek wollte gleich am Montag wieder zum Swami, er sagte: „Maminko, komm, wir wollen zu dem Onkel Engel Swami fahren. Er ist so schön, hat solche Augen-große-sieben. Ich habe ihn sehr lieb!“ Ich muß jetzt noch lachen und fühle mich sehr glücklich. Während der Woche hatte er schon einige Male die Idee, daß wir zu ihm fahren sollen. Swami ist ein wunderbares Wesen. Nie zuvor habe ich ein solches Wesen verkörpert gesehen. Es war ein unvergeßliches Erlebnis. Wenn die Umstände günstig sind, sagen Sie bitte Swami, daß wir glücklich sind, daß er hier bei uns ist. Wirklich, unermeßlich glücklich. In mir persönlich ruft seine Anwesenheit ein solches Gefühl hervor, als wäre ich nach langer Zeit, in der ich irgedwo ungastlich aufgenommen worden war, nach Hause, zu der liebenden Familie zurückgekehrt.
Uma / Deutschland

4. November 2009

Chai Rezept

An diesen kalten Tagen hilft manchmal ein heißer Tee. Hier ein einfaches Rezept für Chai, den indischen Gewürztee:
Man kann die Gewürze fertig gemischt kaufen (Chai-Masala) oder sogar die gesamte Mischung mit Tee (z.B. bei Starbucks, schmeckt hervorragend!) Kamalika zeigt hier ihre einfache Version der Zubereitung für 4 Becher:
1/2 Liter Wasser zusamen mit ca. 4 Teelöffel (je nach Stärke) Schwarztee und 2 Teelöffel Chai-Gewürzmischung, kurz aufkochen, dann 1/2 Liter, Vollmilch einrühren und unter ständigem umrühren ca. 5 Min köcheln lassenam Ende, je nach Geschmack 5-6 Teelöffel Zucker unterrühren

Abreise von Swamiji

Gestern Nachmittag brach Swamiji auf zu seinem Trip nach Brasilien. Hier, im Zentrum, ist alles dann mit einem Moment anders: Jeder wird ruhig, still, etwas traurig und man wartet bereits sehnsüchtig auf sein Zurückkommen. Aber es ist jetzt auch Raum für die Erinnerung an die gerade erlebten wertvollen Momente in den vergangenen Tagen. Immer wenn er hier im Zentrum ist, hat er Zeit jedem von uns durch eine kleine Begebenheit oder auch in einem direkten Gespräch ein teaching zu geben. Manchmal geschieht das ganz nebenbei und man fängt erst später an darüber nachzudenken. So kann in dieser ruhigen Zeit alles reifen.
Bevor ich das Foto aufnahm bat ich Ihn: "Please, give a smile for all the Blog-Readers!" Dieses Lächeln ist für Euch!!! Jai Guru Dev!

3. November 2009

Kartik Purnima Zeremonie


Swami Vishwananda begann den Gebetsabend mit einem Abishekam. Tulsi Devi wurde anschließend mit einer kleinen Prozession zu Vishnu gebracht.
Swamiji erzählte- überaus spannend und auch lustig die gante Geschichte über Tulsi Devi, Ihren Mann Jalandhar und Vishnu. Das anschließende Yagna war sehr kraftvoll und intensiv.
Später wurden Bhajans gesungen. Die gesamte Stimmung war sehr fröhlich und hatte viel Leichtigkeit!




2. November 2009

Kartik Purnima: Die Hochzeit von Vishnu und Tulsi

Kartik Purnima, wird am Vollmond im November/Dezember gefeiert. In manchen Teilen wird dieses Datum als Divali Dev, Lichterfest der Götter zelebriert, in anderen Teilen Indiens wird die Hochzeit von Tulsi Devi und Vishnu, in Form eines Shaligrams gefeiert. Es ist auch der Geburtag von Matsya, der Fisch-Inkarnation von Vishnu

Die Legende: Vrinda (Tulsi) wurde mit dem Dämonenkönig Jalandhar verheiratet. Sie verehret Gott Vishnu sehr und betete, dass ihr Dämonenmann geschützt wäre, mit dem Ergebnis, dass kein Gott in der Lage war, ihm zu schaden. Selbst Shiva konnte ihn nicht töten und bat daraufhin Vishnu um eine Lösung. Auf Antrag der Götter nahm Vishnu die Form von Jalandhar an und blieb bei der ahnungslosen Tulsi. Als die Wahrheit nach dem Tod Jalandhars herauskam, verfluchte Vrinda Vishnu und verwandelte ihn in einen schwarzen Stein (Shaligram) und brach danach tot zusammen. Aus ihrem Körper entstand die Tulsi Pflanze. Durch das Versprechen, Vrinda in ihrer nächsten Inkarnation zu heiraten, wird dies gefeiert in Form der Hochzeit zwischen Shaligram (Vishnu) und Tulsi (Vrinda)

1. November 2009

Darshan

Swami Vishwananda sprach über die Pilgerreise durch Israel, wie berührend es war an all diesen Orten gewesen zu sein. Er erzählte, wie Jesus gelebt hat: "... er war ein fröhlicher Mensch! Er hat nicht die ganze Zeit daran gedacht: ... oh jeh, ich werde am Kreuz sterben... Nein er hatte auch jede Menge Spaß!"
Alles was wir an solchen Orten bei einer Pilgerreise spüren, können wir nur fühlen, weil es sowieso in uns vorhanden ist, was heißt: wenn wir still sind und meditieren, finden wir all diese Orte auch in und selbst! Der schönste Dialog den es gibt, findet zwischen mir selbbst und dem Höheren statt, und der geschieht nur in der Stille!

Tägliche kleine Unterhaltungen

Swami Vishwananda spielt mit der Interaktion. Jeden Tag, in jedem Moment! Er zeigt noch nicht mal ein Tausendstel seines Wissens!
In seiner Gegenwart, während der täglichen kleinen Unterhaltungen, weiß man oft nicht mehr so genau was man denken soll. Er kann dir eine Banalität mit einem sehr ernsten Gesicht eindrucksvoll sagen, oder er gibt dir eine wirklich wertvolle Botschaft in einem scheinbar belanglosen Satz nebenbei. Er kennt Deine Vorurteile und all deine fixierten Vorstellungen!
Wie oft habe ich in seiner Gegenwart beschämt gemerkt, wie ich Menschen beurteile, ohne sie überhaupt zu kennen! Swami urteilt nie, er liebt!

31. Oktober 2009

Ein Dogmatiker

Einmal, in Mauritius, bekam Swami Vishwananda Besuch von einem Mann, der ihm lange Abhandlungen über die Regeln im Hinduismus hielt. Wenn ich etwas nicht leiden konnte, dann waren es Dogmatiker! Ich wurde ungeduldig und regte mich mehr und mehr über den Fanatismus, der sich hier zeigte, auf. Da ich beobachtete, mit welcher Geduld Swami diesem Mann zuhörte, hielt ich mich zurück. Er lächelte, fragte nach und holte sogar am Ende ein Notitzbuch und schrieb sich manches auf! Dies zu sehen war eine Lektion in Geduld für mich!
Pritalananda


30. Oktober 2009

Ein Pilgerausflug

Im April 2004 war Swami Vishwananda zu Besuch in Griechenland und wir machten einen Tagesausflug auf die Insel Egina um das Kloster des Heiligen St. Nektarios zu besuchen. Es war eine sehr berührende Erfahrung, da die Anwesenheit des Heiligen sehr sark zu spüren war. Als besonderes Geschenk hat uns eine sehr freundliche Dame in den privaten Raum von St. Nektarios mitgenommen. Er lebte sehr schlicht und einfach. Swami betete an dem Grab von ihm und mit einem mal breitete sich ein zarter Rosenduft aus. Dieser Tagesausflug ist mir noch immer sehr gegenwärtig, auch weil ich zum ersten Mal das Leben eines großen Heiligen so nah erfahren hatte.

29. Oktober 2009

Vergebung

Swami Vishwananda kam immer mal wieder für einige Zeit zu uns. In dieser Zeit begenn ich langsam mein Herz zu öffnen und ihn als meinen Guru anzunehmen. Er half mir, mich für alle Religionen zu öffnen und lehrte mich, dass alle Religionen auf Liebe und Toleranz aufgebaut sind. Seit ich Swami kenne, hat sich meine Kapazität von Liebe und Vergebung erweitert. Ich lernte vor allem, mir selbst zu vergeben, was dazu führte, dass ich mir erlaubte auch allen anderen zu vergeben.


P.B.

28. Oktober 2009

Schritt für Schritt

Als ich 1997 Swami Vishwananda kennenlernte, lehrte er mich unter Anderem was es wirklich bedeutet, einem Meister zu folgen, einem wahren Meister! Zu dieser Zeit war ich sehr negativ eingestellt zu allem was mit Guru-Erfahrungen und dem Fanatismus der damit einher geht zu tun hatte. Ich hatte die Einstellung, daß in unserer westlichen Gesellschaft ein Guru eine Gefahr bedeutet, die mit Manipulation und Gehirnwäsche zu tun hat. Ich war damals sehr skeptisch und beobachtete Swami Vishwananda überaus kritisch und mit Abstand. Die vergangenen Jahre führte er mich in seiner überaus liebevollen und weisen Art Schritt für Schritt, bis ich endlich den wahren Segen und die Bedeutung eines Gurus verstand.

27. Oktober 2009

Du entscheidest, was Swami für dich ist!

Im Jahr 1998 reisten Swami Vishwananda und ich nach Rodrigues, einer kleinen Insel in der Nähe von Mauritius, wo wir in einer kleinen Pension übernachteten. Der Sohn der Familie lebte im Haupthaus und war ebenfalls wie Swami zu jener Zeit 20 Jahre alt. Er begann Swamiji zu verspotten, indem er sich darüber lustig machte, was für ein spiritueller Mensch Swami sei und welche Wunder und ähnliches er vollbringen könne. Swami versuchte geduldig ein paar Mal mit ihm in einer angemessenen Weise zu sprechen, worauf dieser jedoch nicht einging. Sehr bald darauf hat sich Swami dieser unangenehmen Situation entzogen. Ich war erstaunt zu sehen, dass er, anstatt verletzt oder ärgerlich zu reagieren, dem jungen Mann gegenüber Mitgefühl zeigte. Swami lässt die Menschen selbst wählen, ob sie sich auf ihn als ihren Guru beziehen möchten, als Bruder, Freund oder einfach nur als einen gewöhnlichen Menschen.
Paartha

26. Oktober 2009

Leicht wie eine Feder

Einmal, 1998 zu Hause bei Swami Vishwananda in Rosehill, wollte Er etwas oben von dem Ventilator holen, aber es war zu hoch. Er fragte mich, ob ich ihm helfen könne. Ich faltete meine Hände zusammen, so daß er sie als Räuberleiter benutzen konnte. Ich war überrascht, wie leicht er war! Ich konnte Sein Gewicht kaum spühren.
Yogeshini, Mauritius

24. Oktober 2009

Herziges aus unserem Alltag

Heute Nachmittag hatte ich Küchendienst und spülte das Gischirr vom Mittagsessen in der Grossküche. In dieser Zeit kam ein Mechaniker um nach unserem defekten Gasherd zu schauen.
Wir kamen etwas ins Gespräch und er fragte mich, ob wir hier eine Kirche oder so was ähnliches seien. Beim Umschauen entdeckte er verschiedene Ikonen und Fotos von Swamiji. Er erzählte, dass er ursprünglich aus Russland kommt, jedoch dort in einem deutschen Dorf grossgeworden ist. Er war sehr offen und interessiert, deshalb habe ich ihn eingeladen unsere Kapelle kurz zu besuchen, was er trotz Zeitdruck gerne annahm. Auf dem Weg dorthin stellte er interessiert Fragen zu den Statuen und Bildern. Oftmals gab er sich selbst die richtige Antwort, aus welchem religiösen Hintergrund die jeweiligen Bilder stammen.
Angekommen, zog er gerne seine Schuhe aus und war sichtlich berührt von unserer orthodoxen Ikonenkapelle. Auf dem Weg zurück zur Küche fragte er mich, wie wir uns denn finanzieren würden. Ich erklärte ihm, dass wir einen Hotel- und Seminarbetrieb aufnehmen werden, jedoch auch Spenden erhalten. Zurück in der Küche fragt er mich ob er denn auch etwas Geld geben dürfte und greift in die Hosentasche seines blauen Antons (Overall) und gibt mir warmherzig sein ganzes Münzgeld, 9,40€ und einen Schraube, was er bei sich hatte. Ich verabschiedete mich und zündete eine Kerze für diesen Mann vor der Schwarzen Madonna an, noch immer berührt von dieser edlen Geste und ging wieder zurück an meine Arbeit.
Dakshini, Springen

23. Oktober 2009

Gebete zur Göttlichen Mutter

Swami Vishwananda liebt die göttliche Mutter sehr - ob in Ihrer hinduistischen oder in Ihrer christlichen Form. Die Aufnahmen zu dieser CD haben allen Beteiligten große Freude bereitet. Die andächtige Stimmung während dessen ist in den Gebeten zu spüren.
In früherer Zeit galt die göttliche Mutter als die Schöpferin des Universums – die Erschafferin allen Seins. Dies zog sich durch fast alle Religionen, bis ins Christentum mit der Marienverehrung. Im Hinduismus gibt es verschiedene Aspekte der göttlichen Mutter. Sie präsentiert sich auch als Shakti. Shakti steht im Hinduismus für die weibliche Urkraft des Universums.
Zur CD: Die CD beinhaltet 12 Gebete zur Mutter Maria, jeweils einen Einführungstext zum Thema Mutter Maria und der göttlichen Mutter im Hinduismus. Hier vereint sich der Osten und der Westen. Swami Vishwananda singt drei Mantren: Lakshmi, Saraswati und Durga. Alle Beiträge sind musikalisch untermalt. Gesamtzeit CD 58:41Min. (zum Bestellen hier klicken)

Als Hörprobe eines der Gebete: "Die Knotenlöserin"