19. September 2009

1. Tag Navaratri: Shailaputri

Gestern, am ersten Tag von Navaratri, wurde die Göttliche Mutter in Form von Shailaputri verehrt:

1. Shailaputri – Ist eine Form von Durga. Sie hat 2 Arme, in der einen Hand eine Lotusblüte, in der anderen Hand einen Dreizack. Auf der Stirn eine Mondsichel. Shaila heisst Himalaya und Putri heisst Tochter: Tochter des Himalaya. Sie ist die Göttin der Natur und ermahnt die Menschen in Balance und Harmonie mit ihr zu leben. Sie ist eine der ersten Formen von Shakti und eng verbunden mit Lord Shiva. Ihr Reittier ist ein Bulle. Shailaputri hilft, den Hochmut der Götter zu bekämpfen. (...da wir alle kleine Götter sind, ist auch unser Hochmut damit gemeint)

Hier, im Zentrum Springen gab es die letzten Tage viel vorzubereiten. (Im letzten Moment wünschte sich Swamiji noch Lichterketten: "...very shiny ones, you know?") Er bereitete für die Kalash Puja 9 Kokosnüsse vor, die jeweils eine Form der an den 9 Tagen verehrten Göttinnen verkörpern. Er schmückte alle Gottheiten und dekorierte den Altar und um 19:00 begann dann das Fest mit einem Eingangsgebet zu Ganesh. Später ein Yagna, ein Abishekam, und ganz spät wurde noch getanzt!

Darshan-Rede: Du bist - was du denkst

Swamiji hielt eine kleine Rede in der er sinngemäß folgenes sagte:
Auf dem spirituellen Weg gibt es eine wichtige Sache die wir in den Griff bekommen müssen: die Gedanken, bestehend aus Bildern, Imaginationen und Kreationen. Die Gedanken haben uns zu dem gemacht, was wir sind. Hier eine kleine Geschichte:
Ein Heiliger in Indien ging durch die Strassen und weil ihn plötzlich die göttlicher Extase überkam, fiel er nieder und blieb liegen. Da kam einDieb des Weges und dachte: 'oh, der schläft ja völlig erschöpft, sicher war er auf der Flucht und kann nicht mehr, oder die Polizei hat ihn gehetzt!' Als nächstes kam ein Betrunkener vorbei, der sagte: 'Hey, hast du etwa zuviel getrunken? Schau, ich kann noch stehen!" Dann kam ein Sadhu vorbei, der dachte: 'oh das ist ein Heiliger im Samadhi, da lege ich mich am besten gerade dazu!"
So nehmen wir die Welt war, geprägt von unserm Gedankengut. Ein Rezept, die Gedanken in die richtige Richtung zu lenken ist: Gebete, Japa, Meditation. Das Beste ist, ständig im Gebet, in der Zwiesprache, mit Gott zu sein.

18. September 2009

Pitra Paksh: Auflösung unseres Familienkarmas

Gestern, am 17. September, war nach dem hinduistischen Kalender der besondere Tag, um erfolgreich für die Ahnen zu beten. Das einstündige hinduistische Gebet Pitra Paksh zelebrierte Swami Vishwananda, in seinem Centem Springen. Jeder konnte sich daran aktiv beteiligen. Swami erklärte, dass im Hinduismus Familien dieses Ritual regelmässig, z.B. einmal am Tag, oder in der Woche, oder auch im Monat abhalten, um für die Ahnen zu beten. Gestern war ein besonders kraftvoller Tag dafür, den es nur einmal im Jahr gibt. Durch die Gebete findet eine Auflösung des Familienkarmas statt. Alle in der Ahnen- und Familenhirachie entwickeln sich dabei weiter. Wir beten für die Großeltern und weitere Generationen davor. Auch wenn sie schon wieder inkarniert sind, erreicht sie das Gebet. Es wird damit auch bewirkt, dass man sich gegenseitig nicht mehr belastet. Viel Segen wird dadurch über die ganze Ahnenfamilen gebracht.
G.Springen

Marienbotschaft vom 21.2.01

Meine geliebten Kinder!
Empfanget die Gnaden die ich euch bringe und betet mit eurem ganzen Herzen, denn mein göttlicher Sohn ist anwesend, mitten unter euch. Meine Kleinen, ich wache über euch allen und ich trage euch alle in meinem Herzen.
Ich liebe euch und bin immer im Gebet bei euch, wo immer ihr seid.Ich segne euch, im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes. Amen

16. September 2009

Wertvolle Momente

Als ich 1998 Swami kennen lernte, hatten wir eine sehr schöne Zeit. Wir fuhren im Auto, immer singend und mit viel guter Laune. Kochten zusammen und hatten viele tiefe Gespräche. Diese Momente sind mir sehr wertvoll und ich halte sie tief in mir wie ein Schatz.
Durch seine Herkunft war Swami tief im traditionellen Hinduismus verwurzelt. Ich erzählte ihm von meinen Erfahrungen mit Daskalos, bei dem ich lange lernte, und er fand das alles sehr interessant. Er wollte mehr über das christliche Leben kennen lernen. Man brauchte ihm jedoch nicht viel zu erklären. Es war bewegend zu sehen, wie er sich dann tief in sich selbst zurück zog und dort alles fand was er wissen wollte. Christoph Staempfli / Schweiz

15. September 2009

Swami's Halwa Prasadam Rezept

In den Anfangszeiten, als Swami die ersten Darshans gab, kochte er manchmal das Prasad selbst. Fröhlich singend mixte er die Zutaten zusammen. Hier das Rezept:
Zutaten:
¾ Paket Butter
gemahlenen Kardamon
Zimt
Mandeln
Rosinen
1 Tasse Griess (oder Dinkel)
1 Tasse Zucker
4 Tassen heisses Wasser

Zubereitung:
1 Tasse Zucker in 4 Tassen kochendem Wasser auflösen
¾ Paket Butter in einer tiefen Pfanne erhitzen
Gewürze und Mandeln nach Geschmack, hinzugeben
Griess unter Rühren in der Butter garen, bis der Geruch sich ändert
Zucker-Wasser Mischung hinzugeben und ständig Rühren, bis die Masse zähflüssig ist
Nach Geschmack evtl. Rosinen untermischen
Beim Erkalten wird das Halwa fest

14. September 2009

Die Wespe und der Guru

Gestern früh brütete Swamiji an seinem Terminplan für das nächste Jahr. Pritalananda saß neben ihm und arbeitete an seinem Laptop. Plötzlich flog eine Wespe um Swamiji's Kopf herum und landete auf seinen Haaren. Ich jagte sie weg, aber sie flog auf die andere Seite des Kopfes und landete dort. Pritalananda wurde hektisch und fuchtelte nervös mit den Händen herum als Swamiji zu der Wespe sagte: "Bitte fliege raus, sonst wird dich dieser Mann töten!" woraufhin Pritala schnell zu der Terrassetür ging um sie zu öffnen. Sie war noch nicht ganz auf, als die Wespe schon heraus flog. Er sagte: "Swamiji, die Wespe war echt schnell, sie verstand deine Worte sofort!" Pritalananda, Springen

13. September 2009

Lass deinen Verstand in der Hölle!

Wie jeden Abend begaben wir uns nach dem Tempel Prayer in die Kapelle und beteten dort gemäss christlich-orthoxer Tradition. Am Schluss des Gebets gedachten wir der Heiligen des Tages, heute waren dies der Heilige Silouan und Heilige Euphrosynos. Beim Verlassen der Kapelle meinte dann Swami kurz: „Es ist gut was der Heilige Silouan gesagt hat, nicht? 'Lass Deinen Mind/Verstand in der Hölle, und verzweifle nicht'…und was machen die Menschen? Sie rennen ihrem Verstand hinterher…"
Kuru, Springen
Das Foto wurde am selben Abend beim Bhajan Singen im Tempel aufgenommen.

12. September 2009

Loyalität

Es war an einem Weihnachtsfest im Steffenshof. Wir feierten im Tempel mit Weihnachtsliedern und Baby Jesus und jeder war von von der feierlichen, heiligen Stimmung ergriffen. Irgendwann, spät, gab es ein gemeinsames Weihnachtsessen oben im Aufenthaltsraum. Als Swamiji an seinem Platz saß, brachten ihm einige Gäste ihre Geschenke und er fing an sie auszupacken. Es lag viel Freude und eben weihnachtliche Stimmung im Raum. Wir alle schauten Swamiji zu. Und mitten in dieser Stimmung, hielt Swamiji inne und sagte: "Ihr bringt mir so viele Geschenke, naturlich freue ich mich! Aber ich brauche sie nicht! Was ich von euch brauche, ist eure Loyalität! Ich bitte euch um eure Loyalität, um nichts weiter!" Wir waren alle sehr still, jeder dachte über Swamis Worte nach und viele haben ihm ihre Loyalität geschenkt! H.H. Deutschland

11. September 2009

Noch eine Kochstory

Mittlerweile wurde für Swamiji das Essen seperat gekocht, aber nach wie vor wurde vom allgemeinen Essen zusätzlich erst ein Teller für Swamiji zubereitet und an seinen Essensplatz gebracht. Eines mittags fragte mich ein junges Mädchen, ob sie Swami den Teller mit dem Essen bringen darf. Sie hielt den Teller für ihn hin und ich tat von jedem Gericht etwas darauf. Als ich eine rötlichbraune Soße über die Spagetti goß, sagte sie: "Igitt, was ist das denn für eine Farbe?". Sofort nahm ich ihr ärgerlich den Teller weg und ließ sie wissen, das wir diesen Teller Swamiji nicht mehr bringen können, denn er muss dann das igitt mit essen. Sie war ziemlich betroffen und ich, während wir einen neuen Teller vorbereiteten, ein bischen ungeduldig und ärgerlich. Was geschah: sie ging ins Haus und brachte Swamiji den Teller. Swamiji , so erzählte sie mir, starrte auf den Teller und sagte: "Das esse ich nicht, bringe es wieder zurück. " Fast weinerlich kam sie zurück und meinte: "das hat er nicht gewollt, bestimmt wegen mir!" "Nein", sagte ich, "nicht wegen dir, wegen mir. Wir haben ja den Teller neu hergerichtet. Es war meine Ungeduld und mein Ärger, was ich ihm auf den Teller getan habe." C.G. Deutschland

10. September 2009

Was Essen bewirken kann

Es war in den Anfangsjahren im Steffenshof, als Swamiji noch mit uns am Mittagstisch saß. Immer wieder betonte er geduldig, dass wir beim Kochen darauf achten sollten, was wir denken und sprechen. Langsam führte uns Swamij dahin, dass wir uns bemühten Mantren während der Essensvorbereitung zu singen. Es gelang uns nicht immer aber zwischendurch schon. Swamiji lehrte uns, dass das Essen von uns beeigenschaftet wird, während wir kochen. Und genau diese Gedanken und Worte müßten dann die anderen essen, und würden es auch spüren, nicht bewußt aber energetisch. Ehrlich gesagt, auch das vergassen wir hin und wieder zwischendurch, aber wir bemühten uns. Es kam die Zeit, dass Swamiji sich freute, wenn ich mittags kochte, und immer wurde ihm zuerst das Essen serviert. Doch auch das hatte ein Ende, denn als ich wieder erwartungsvoll von Swami hören wollte, dass das Essen sehr gut sei, wurde mir gesagt, Swami hat dein Essen nicht gewollt. Das war ein Schlag für mich. Was hatte ich nicht beachtet und falsch gemacht. Am nächsten Tag, obwohl ich mich konzentrierte Mantren beim Kochvorgang zu singen, kam die gleiche Nachricht, wie am Vortag. Swami wollte dein Essen nicht. Das ging einige Tage so. Ich wurde immer stiller und wollte auch nicht mehr wissen und hören, was Swami zu meinem Essen gesagt hat. Wir servierten an sonnigen Tagen das Essen auf der Wiese im Steffenshof, und während ich nochmal die Schüsseln nachfüllen wollte, stand Swamiji hinter mir und bemerkte kurz, " du hast gut gekocht". Damit hatte ich nicht mehr gerechnet, verstand aber, das meine Erwartungshaltung auch wenn sie noch so subtil war, Swamiji nicht erfüllen konnte und wollte. Ab diesem Moment, machte das Kochen wieder mehr Freude, die eigene Erwartungshaltung konnte ich los lassen. C.G. Deutschland

9. September 2009

Ein Handwerker erzählt

Ein Handwerker aus der näheren Umgebung hatte einige Monate bei uns auf der Baustelle in Springen gearbeitet. Er arbeitete konzentriert und eher zurückgezogen an seinem Arbeitsplatz. Er kam regelmässig zu uns zum gemeinsamen Mittagessen, wodurch wir ihn allmählich etwas näher kennenlernen konnten. Eines morgens kam ich etwas näher ins Gespräch mit ihm als ich ihn auf dem Weg zur Kapelle getroffen hatte. Ich fragte ihn, ob er bereits unsere Ikonenkapelle gesehen hätte, was er verneinte. Respektvoll zog er sich seine Schuhe aus und betrat interessiert unsere Kapelle. Er war sichtlich berührt und erstaunt über die Pracht, die ihm da entgegen kam.
Er begann etwas von sich zu erzählen und gab vertrauensvoll zu, dass er am Anfang uns gegenüber schon etwas skeptisch und befremded war. Allmählich bemerkte er allerdings, wie gerne er jeden Morgen zur Arbeit ging und wie leicht ihm die Arbeit hier von der Hand ging. Er meinte dass die Atmosphäre im Zentrum wirklich etwas besonders sei und er sich sehr wohl fühlen würde. Kurz darauf brachte er seinen 6jährigen Sohn mit, welcher wohl auch noch danach öfters seinen Papa fragte, wann er denn mal wieder mit ihm hierher fahren dürfte. Vor einigen Wochen kam er auch zum Gayatri Yagna und hat von Aditya einen kurzen persönlichen Meditationslehrgang erhalten. Dakshini im Auftrag von Timo/Springen

7. September 2009

Er stiehlt unsere Herzen

Die Geschichten, in denen Krishna Butter stiehlt haben eine starke Parallele zu Swami Vishwananda. Er stiehlt die Herzen von uns Menschen mit seinem Reichtum an Liebe und Hingabe. Als wir ihn vor mehr als 10 Jahren kennenlernten, machten seine Unbeschwertheit, seine Fröhlichkeit und sein Humor ihn so charismatisch und steckten jeden um ihn herum an, diese Leichtigkeit auch zu fühlen.
V.L. Schweiz

6. September 2009

Jai Gurudev - Lila

In der Zeit, in der wir im Steffenshof waren, fuhr ich öfters Einkaufen nach Kastellaun. Und eines morgens, als ich in die Küche kam, saß Swamiji am Frühstückstisch mit einigen Indern aus London. Gerade wollte ich höflich "Jay Gurudev" zur Begrüßung sagen, wurde aber unterbrochen, denn Swamiji sah mich und verließ den Frühstückstisch und den Raum. Ich fühlte mich angesprochen, und konnte mich kaum mehr auf die Worte von Dakshini konzentrieren, die mir sagte, was ich aus Kastellaun alles mitbringen sollte. Als ich am Auto stand und meine Gedanken diesem Vorfall nachrasten, hatte ich auch vergessen, was ich mitbringen sollte. Mutig ging ich wieder in die Küche, und wieder verließ Swamiji, als er mich sah den Raum. Gottlob schrieb ich mir auf einen Zettel, was eingekauft werden musste.
Im Auto hatte ich ein virituelles Gespräch mit Swamiji, und ließ ihn auf dem Weg nach Kastellaun wissen, wie ich mich gefühlt hätte, als ich nur höflich in den Raum kommend "Jay Gurudev" sagen wollte. Ich war ziemlich wütend. Irgendwie ist mir meine Wut abhanden gekommen, als ich zurück in den Steffenshof kam, und hatte beschlossen, authentisch zu sein und weiterhin "Jay Gurudev" zu sagen, egal ob er den Raum verläßt oder wegschaut.
Während ich mit den Einkaufsachen beschäftigt war, und in die Küche tragen wollte, kam mir Swamiji entgegen, hoch erfreut und glücklich mich zu sehen und sagte "Jay Gurudev" .... und lachte... Das war die Bestätigung für mich authentisch zu bleiben - ungerührt von Verletzungen des Egos.
M.G.

5. September 2009

Bedingungslose Liebe

Während eines Interviews 2005 im Steffenshof sagte ich zu Swami: "Deine bedingungslose Liebe ist für mich schwer zu akzeptieren, da ich mich selbst nicht so sehr liebe wie Du mich liebst!" Ich erzählte ihm dass es sich anfühlt wie wenn er an die Tür meines Herzens klopft. Swami erklärte mir, dass alles in meinem Herzen ist, dass aber die Tür zu meinem Herzen keine Türklinke für andere hätte, so dass ich diese selbst öffen müsse. Er segnete mich und ich ging mit dem wunderbaren Gefühl nach Hause, dass ich geliebt wurde wie ich bin. Jetzt sah ich, dass Gott an mich glaubte und ich fing langsam an, mir selbst zu vertrauen.
N.H. /Hunsrück

4. September 2009

Swami mit einem Hasen
















Bei meinem letzten Besuch in Springen brachte ich kurz meinen kleinen Hasen mit. Swami sah ihn in der Eingangshalle, kam, und wollte ihn auch einmal streicheln. Der Hase hatte nicht so viel Zutrauen zu ihm und versuchte zu entkommen, saß dann aber doch sehr relaxed auf Swami's Schoß. Er wollte keinen Löwenzahn fressen und fing statt dessen an mit seinen Vordepfoten an Swamis orangener Robe zu kratzen, woraufhin Swami plötzlich Bedenken kamen: "Ohhh, ich glaube der Hase denkt, daß ich eine Riesenkarotte bin?" Und er setzte den Hasen ganz schnell wieder auf die Bank.
Lilo / Springen

3. September 2009

Spiegel unserer Selbst

Ich habe Swamiji jetzt einige Jahre beobachten können und bei vielen Gelegenheiten festgestellt, dass er sich in jede Person einfühlen und sich ihr ohne Weiteres anpassen kann. Wenn er mit jungen 15 jährigen Teenies spricht, verändert sich seine Stimme, seine Gestik und er giggelt genau so wie sie. Sein ganzer Ausdruck ist der eines 15 jährigen. Das gleiche geschieht, wenn er eine Konversation mit einer 90 jährigen Dame führt. Er bewegt sich wie sie und spricht wie sie. Ich habe bemerkt, dass sich sogar sein Gesichtsausdruck anpasst. Es scheint mir so zu sein, dass er der Spiegel eines jeden ist, mit dem er zu tun hat. Er verhält sich spürbar adäquat jeder Person und Gelegenheit gegenüber.
Pritalananda / Center Springen

2. September 2009

Onam Festival

Gestern Abend wurden im Speisesaal alle gepflückten Blüten für das Blumenmandala vorbereitet. An verschiedenen Tischen wurden die Blüten nach Farben sortiert, gerupft, und in feuchte Tücher eingeschlagen. Swami Vishwananda kam dazu, half mit und hatte dabei Zeit um hier und da ein kleines Gespräch zu führen.
Am Ende zettelte er eine regelrechte Schlacht an, indem er, zuerst aus dem Hinterhalt, einige Leute mit den nicht benötigten bereits gerupften Überbleibseln bewarf.








Heute morgen hat Swami Atmachaithanya sehr kunstvoll ein Blütenmandala im Tempel vor dem Altar gelegt und ein 2. im Eingangsbereich.


Gemeinsame Gartenarbeit

An Pfingsten 2007 wurde in der Schweiz ein Darshan-Wochenende in Flueli organisiert. Wir hatten das große Glück, einen Teil der Fahrt gemeinsam mit Swamiji zu machen und machten einen Zwischenstop bei einem lieben Freund in Spiez. Er hat ein großes Haus und lud uns alle ein, dort zu übernachten. Seine Gastfreundschaft kannte keine Grenzen. Er umsorgte uns und kochte eine super Abendessen. Spät abends fragten wir ihn dann, wie wir uns denn revangieren könnten. Er sagte gerade heraus: "Ich habe oben im Garten noch ein Beet, das müßte umgegraben und gejätet werden. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir dabei helfen könntet."
Am nächsten Morgen haben wir alle, Swamiji voran, dort umgegraben während unser Gastgeber ein vorzügliches Frühstück für uns bereitete. Gemeinsam war die Gartenarbeit schnell getan und wir waren alle sehr glücklich.
Auf dem Foto rechts sieht man unseren lieben Gastgeber- "...ein Geschenk des Himmels!"
Drishti/Springen

1. September 2009

25 kg Vibhuti

Als wir im Laufe des Jahres 2005 im Ashram in Mauritius zu Besuch waren, sagte Swamiji Vishwananda an einem Morgen zu uns: “Heute muss ich Vibhuti machen, ich werde demnächst viel brauchen.”
Swami ging in sein Zimmer, er war mit einem Lunghi (indisches Tuch) bekleidet und setzte sich auf ein ausgebreitetes Bettlaken. Er ließ eine CD mit dem Mantra „Om Namah Shivaya“ laufen. Wir setzten uns ins Nachbarzimmer und chanteten das gleiche Mantra. Es dauerte etwa 40 Minuten, als Yogeshini, die außerhalb seines Zimmers vor der Tür stand, uns rief. Der Flur roch sehr stark nach dem wunderbaren Duft von Vibhuti. Wir kamen in das Zimmer und spürten sofort die unglaubliche Atmosphäre. Swamiji sass in der Mitte des Zimmers und alles um ihn herum war voll weisser Asche. Swami war von Kopf bis Fuß weiss. Nachdem er aufgestanden war nahmen wir die 4 Ecken des Bettlakens und fingen an, das Vibhuti abzupacken. Es war mehr als 25 kg.
Später fragte ich ihn: „Wo kommt all das Vibhuti her? Wie funktioniert das?“ Swamiji erklärte: „Es ist Licht, das aus meinem Körper kommt. Es verwandelt sich in Vibhuti. Früher ließ ich die Leute zusehen, aber jetzt ist das Licht zu stark, es würde eure Augen verbrennen.“
Sumitra / Schweiz

31. August 2009

Besuch von Swami Atmachaithanya

Heute ist Swami Atmachaithanya zu seinem 3-tägigen Besuch angekommen. Im Tempel wurden einige Bhajans gesungen und Swami Atmachaithanya hat uns erklärt was das Onam Festival ist. Es wird in Kerala von allen Menschen gemeinsam zelebriert, egal ob Muslim, Hindu oder Christ. (http://www.onamfestival.org/)
Wir feiern das Onam Fest am 2. September, Beginn um 7:30 morgens, indem wir unter Anleitung von Swami Atmachaithanya traditionelle Blumenmandalas legen.
Webpage von Swami Atmachaithanya: http://www.atmachaithanya.org/

Eine kleine Lektion

Wir hatten ein größeres Event und ich hatte Spüldienst. Irgendwann am späten Abend räumte ich zum wiederholten Mal recht zackig all die sauberen Tee-Becher in das Regal. Swamiji kam durch die Halle angeschlendert, schaute mir eine Weile zu, und sagte dann: "Du bist schnell!" - "Ja, ja" antwortete ich, "ich weiss, es gibt noch viel zu tun". Er fragte: "geht denn nichts kaputt dabei?" "Nein, ich habe jetzt Routine darin!" "Ahhh" sagte Swami- jetzt fiel mir ein, dass ich am Nachmittag bei der gleichen Einräumaktion 2 Becher zerbrochen habe. "Oh," sagte ich, "du hast Recht..." und erzählte es ihm.
"Yes, yes, I know!" Er lächelte und schlenderte weiter- Erst später verstand ich, daß dies eine seiner sehr feinen Lektionen war. Ich räume jetzt die Tassen behutsamer ein.
Drishti, Springen

30. August 2009

Segnung im Frankfurter Dom

Im Sommer 2001 war Swami einmal in Frankfurt zu Besuch und wir besuchten zusammen einige Kirchen, unter anderem den Frankfurter Dom. Wir schauten uns in dem eindrucksvollen Gebäude von innen um und knieten dann vor einem Seitenaltar nieder und beteten. Beim Rausgehen zündeten wir noch eine Kerze an, als plötzlich aus einer Reisegruppe eine Japanerin leise auf Swamiji zukam und sagte: " Bitte segne mich! Ich weiss, du bist etwas besonderes!" Er legte kurz seine Hand auf ihren Kopf, murmelte etwas und schenkte ihr ein bezauberndes Lächeln. Das alles ging ganz schnell und geschah fast nebenbei. Draussen sagte er lächelnd: "Sie war nett, nicht war?" Noch heute bin ich von dieser kleinen, so nebensächlich wirkenden Begebenheit sehr beeindruckt.
Drishti / Springen

Traditionelle indische Musik

Gestern besuchte uns die traditionelle indische Musik Gruppe "Anubhab". Spontan fand ein Workshop im Garten statt. Abends gab es im Tempel noch ein Konzert mit wunderschönen Ragas.









Anubhab hat in Köln eine Musikschule: "Anubhab Academy" http://www.anubhab.net/

29. August 2009

Er ist nicht von dieser Welt

Endlich nach über drei Jahren, hatte sich meine Mutter auch mal entschieden einem Darshan von Guruji zu besuchen. Ich hatte schon keine Hoffnung mehr, und war darüber sehr erfreut. Als meine Mutter von Guruji den ersten Darshan erhielt und mir darüber später berichtete, traute ich meinen Ohren nicht. Meine Mutter sagte, die Atmosphäre und die Bhajans waren wunderschön – aber als sie vor Guruji kniete dachte sie – „Er ist nicht von dieser Welt – so etwas habe ich noch nie erlebt. Er hat so ein schönes Lächeln, das ich nur so sehen konnte, als ich vor ihm kniete..“ Mein Vater, der noch misstrauisch der ganzen Sache gegenüberstand und den Darshan beobachtete, wurde von meiner Mutter mit folgenden Worten überschüttet: „ Du musst unbedingt, einmal diesen Darshan erleben.“ Meine Mutter kaufte sich ein Foto von Guruji, auf dem er so lächelt wie sie es erfahren hat.
Resident / Springen.

28. August 2009

Happy Birthday Radha

Gestern hatte Radharani Geburtstag. Zu Ihrer Geburtstagsparty kamen über 100 Gäste, Krishna war auch da. Bis nach Mitternacht wurde gefeiert - es lag eine wunderschöne Radha-Stimmung in der Luft. Swami hielt eine herzergreifende Rede über die Hingabe am Beispiel von Radhas Liebe zu Krishna.

Die wichtigsten 3 Eigenschaften

Nach dem Abendessen im Speiseraum hatten einige von uns die Gelegenheit Guruji spirituelle Fragen zu stellen. Wir waren sehr erfreut, dass wir die Möglichkeit bekamen. Jemand hatte in einem Buch etwas über Astralreisen gelesen und fragte Ihn dazu. Swamiji lachte und beantwortete all diese Fragen. Aber dann ließ er uns wissen, daß all das gewiss interessant ist, aber die wichtigsten drei Dinge auf dem spirituellen Weg folgende sind: humbleness – humility –silence. (Bescheidenheit, Demut und Stille)
Vishnupriya, Springen

27. August 2009

Einmal Mauritius hin und zurück

... oder wie Guruji alles lenkt. Als ich endlich meinen Guruji gefunden hatte, kam auch mein Privatleben in Ordnung. Ich konnte zu diesem Zeitpunkt weder gut Englisch noch Französisch sprechen. Mein sehnlichster Wunsch war mich von meinem Privatleben zu erholen und selbstverständlich auch gleichzeitig in der Nähe von Guruji zu sein, der schon nach Mauritius abgereist war. Bei dem Gedanken, eine so weite Reise alleine zu machen, ohne gute Sprachkenntnisse, wurde mir Angst und Bange. Der Wunsch war größer als die Angst und eh ich mich versehen hatte, bekam ich von Guruji, dank Drishti, die Nachricht, dass ich nach Mauritius kommen könne. Ab diesem Zeitpunkt lenkte Guruji meine Reise, angefangen von dem Ticket, das genauso viel kostete wie ich erspart hatte. Im Flugzeug saß ich behütet zwischen zwei engen Devotees von Guruji. Und nicht nur das, als ich in Mauritius ankam kümmerte sich sofort eine weitere Devotee um meinen Aufenthalt in einem nahegelegenen Hotel. Mein erstes Shivaratri Fest werde ich nie vergessen können – denn auch hier wurde immer für mich gesorgt. Nun kam eine neue Herausforderung auf mich zu, meine Rückreise musste ich alleine bewältigen. Aber auch hier spürte ich die Gnade von Guruji. Nach zwanzig Stunden kam ich endlich spät abends in Frankfurt an. Es dauerte noch weiter 3 Stunden bis ich endlich zu Hause war. Und hier hatte ich das Gefühl, nach dieser langen Heimreise, als wären nur fünf Minuten vergangen, und ich hätte mich eben gerade noch in Mauritius verabschiedet.
Das erste was mich Guruji fragte, als wir uns im Steffenshof wieder sahen „ Wie war die Heimreise“ und er lachte.
Von Beginn an bis heute weiß ich tief in mir, das Guruji sich in jeder Sekunde um a l l e s kümmert.
Vishnupriya, Springen

26. August 2009

Ich bin kein hoffnungsloser Fall!

Vor kurzem hat mir ein Freund von einem Ausschnitt aus dem neuem Babaji-Buch “Unity with the Devine” erzählt.
In diesem Teil des Buches sagt Babaji: '...Die traditionelle indische Guru-Schüler Rolle ist überholt. Heutzutage übernimmt der Guru eine ausgleichende Funktion. Unter seiner Führung musst du deine eigene innere und äussere Transformation in die Erleuchtung machen. Der göttlich Plan sieht für heutige Zeit die Hingabe an den Inneren Guru vor.
Das half mir sehr, die Lektionen meines Gurus besser zu verstehen . Es machte mich zuversichtlich. Dass ich trotz meiner „unheiligen“ Freuden und Gewohnheiten und meiner Verwicklung in weltliche Dinge kein hoffnungsloser Fall bin! Zumindest nicht in Gottes Augen.
Rajani/ Springen

25. August 2009

Erster Darshan in Prag

Am Sonntag fand der erste Darshan in Prag statt. Etwa 300 Menschen kamen. Swami hielt eine Rede über Lord Garnesh, der an diesem Tag Geburtstag hatte. Es wurden Garnesh Bhajans gesungen und später wurde noch getanzt. Am Tag vorher besuchte Swamiji einige Kirchen in Prag. Die Stadt gefiel ihm sehr gut und das Wetter war wunderbar. Wer Glück hatte konnte ihn in der Stadt treffen und hatte eine besondere Zeit mit ihm.

24. August 2009

Blumenduft in meinem Zimmer

Bereits einige Zeit bevor ich Swami Vishwananda persönlich getroffen habe, habe ich deutlich wahrgenommen, daß eine höhere Präsenz bei mir war. Eines Abends, ungefähr drei Monate bevor ich ihn dann endlich zum ersten Mal gesehen habe, war ich bei meiner Tante zu Besuch. Es war regnerisch und windig draußen und ich hatte meine Fenster geschlossen. Gegen 22 Uhr habe ich mich in mein Zimmer zurückgezogen um still zu sein und zu meditieren. Als ich mein Zimmer betrat habe ich sofort eine veränderte Energie wahrgenommen, sehr weich, sehr sanft, sehr schön, wie goldenes Licht, obwohl nicht sichtbar mit normalen Augen. Und der gesamte Raum war erfüllt mit Blumenduft. Es war eine Präsenz in meinem Zimmer die so greifbar war, daß ich ganz langsam und behutsam wurde und mich hinkniete. Und ich lächelte und grüßte wer auch immer da bei mir war mit „hi“. Ich wusste, daß es eine Göttliche Gegenwart war, die ich in dem Moment erlebte und dieser wundervolle Duft war wie ein Gruß zur Bestätigung daß meine Wahrnehmung echt war und daß er bei mir ist und daß ich geliebt bin.
Prajna, Springen

23. August 2009

Swami's Kochkünste

Kurz bevor wir zum Steffenshof zogen trafen wir uns ab und an in Idstein. Swami gab Interviews, wir malten die ersten Ikonen oder planten zukünftige Events. Bei einem dieser Zusammentreffen half Swamiji mir in der Küche. Es sollte schnell gehen, also gab es Spagetti mit einer Pilzsauce. Ich war mit den Pilzen beschäftigt, Swamiji wartete, daß das Nudelwasser kochte und schüttete die Nudel aus der Packung in das kochende Wasser. In den Augenwinkeln sah ich, wie er anschließend mit der bloßem Hand in das kochende Wasser langte und die Nudeln umrührte. Er sah meinen Gesichtsausdruck und sagte, fast verlegen: „Hast Du gesehen was ich gemacht habe? Weißt Du, Shirdi Sai Baba hat das auch immer so gemacht!“
Drishti / Springen

22. August 2009

Pinkfarbenes Vibhuti

In Mauritius, etwa 1998, fuhr Visham einmal seine Tante in Beau Bassin besuchen. An der Wand in der Küche hing ein besonders Heiligenbild. Er fragte sie: „Ich möchte bitte diese Bild! Ich brauche es!“ “ Hier, du kannst es haben” sagte die Tante und gab es ihm.
Einige Zeit später war im Tempel in Rosehill eine Veranstaltung zu der auch die Tante kam. Swamiji gab seiner Tante im Austausch ein anderes Bild im Rahmen. Sie stellte es hinter die Tür und als sie später gehen wollte und hinter der Tür das Bild holen wollte, stellte sie mit Erstaunen fest, daß das Bild über und über mit feinem fuchsia-pink-farbenem Vibhuti bedeckt war.
Y.B. / Mauritius

21. August 2009

Marienstatue in Dijon

Im Januar 2001 war Swamiji mit einer Gruppe von Freunden in einem alten Schloss in Frankreich. Hier hatte er einen Traum von einer Marienstatue in der Kathedrale zu Notre Dame in Dijon.
Am nächsten Tag fuhren wir alle dort hin. Die göttliche Mutter erschien ihm und dankte, dass wir Ihrem Ruf gefolgt seien. Sie bat darum, Fotos von ihrer Statue zu machen und zu Hause aufzustellen. Diese Haushalte würden mit vielen Gnaden überschüttet werden.
Ich habe bei mir zu Hause sehr deutlich die Verwandlung gespürt.
(Das Foto ist eines der am 05.01.2001 aufgenommenen Fotos von der Marienstatue von Notre-Dame de Bon-Espoir)
Drishti / Springen

20. August 2009

"Oh my cloud coloured Christ"

Auf der ersten USA Tour 2005 fand der Abschieds-Darshan in einem Hotel in LA statt. Gleichzeitig war an diesem Tag nach dem hinduistischen Kalender Gurupurnima, der Tag an dem der Guru und alle spirituellen Meister gehuldigt werden. Swami hielt einen sehr bewegenden Vortrag, sang einige wunderschöne Bhajans und der Darshan begann. Gegen Ende des Darshans ging ich nach vorn um meine Segnung zu erhalten. Swami flüsterte in mein Ohr, ich solle doch bitte ’Oh my cloud coloured Christ’ singen. Mein erster Gedanke war: Warum soll ich jetzt noch am Ende dieses Lied singen? Aber dann dachte ich: Wenn Swami mich darum bittet, werde ich es auch tun, er wird er schon seine Gründe dafür haben, sonst hätte er mich nicht darum gebeten.
Ich ging also zu den Musikern, und der Harmoniumspieler drehte mir sein Instrument entgegen. Ich sang das Lied, das Swamiji sich gewünscht hatte.
Nach dem Darshan, die meisten Leute waren schon gegangen, kam eine ältere Dame zu mir: „Mein Guru ist Jesus Christus. Ich habe den ganzen Abend darauf gewartet, ein Lied für meinen geliebten Meister zu hören! Vielen Dank für das Lied! Für mich stellte es die Verbindung zwischen Krishna und Christus her!“ Als ich der Dame sagte, dass Swami Vishwananda mich darum gebeten habe, ’Oh my cloud coloured Christ’ zu singen, war sie sehr berührt.
Hier eine Aufnahme von: "O my cloud coloured Christ" gesungen und gespielt von Dharmananda
Darmananda / Bonn